Organisationstyp · Wirtschaft
Maritime Wirtschaft
Welche Daten bei dieser Organisationsform entstehen — und wie offen sie sein könnten. 3 Aktivitäten, 69 Datentypen.
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Hafenlogistik
Containerumschlag-Statistiken
Monatliche und jährliche Statistiken zum Containerumschlag in deutschen Seehäfen, aufgeschlüsselt nach TEU-Volumen, Herkunfts- und Zielregionen sowie Containertypen. Die Daten werden von den Hafenverwaltungen und dem Statistischen Bundesamt erhoben. Sie dienen der Analyse von Handelsströmen und der Hafenkapazitätsplanung.
Sofort publizierbar — Umschlagvolumen nach Containertyp und Zielregion sind Hafenkennzahlen. Sie zeigen Handelsströme und Kapazitätsauslastung; einzelne Ladungen, Verlader und Empfänger sind in den Monatssummen nicht enthalten.
WirtschaftTransaktionsdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Zeitreihenanalyse Trendanalyse des Containerumschlags über mehrere Jahre zur Identifikation saisonaler Schwankungen und langfristiger Wachstumsmuster.
- Regionale Aggregation Zusammenfassung der Umschlagdaten nach Hafenstandorten (Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Rostock) für bundesweite Vergleiche.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Containerumschlag-Statistiken auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Branchenvergleich und Benchmarking Sektorübergreifender Vergleich und Benchmarking von Wirtschaftsindikatoren aus Containerumschlag-Statistiken.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Containerumschlag-Statistiken als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Schiffsankünfte-Register
Verzeichnis aller Schiffsankünfte in deutschen Häfen mit Angaben zu Schiffstyp, Flaggenstaat, Ladungsart und Liegezeiten. Das Register wird von den Hafenbehörden und der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) geführt. Es bildet die Grundlage für Hafenplanung, Sicherheitskontrollen und Handelsstatistiken.
Sofort publizierbar — Schiffsankünfte sind öffentliche Ereignisse im Seeverkehr; die Daten enthalten keine personenbezogenen Informationen und unterliegen keinen Geheimhaltungsvorschriften.
WirtschaftTransaktionsdatenEinzelereignis / RohdatenDatenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenfusion Verknüpfung von Ankünftsmeldungen aus SafeSeaNet mit lokalen Hafenmanagementsystemen zur vollständigen Erfassung aller Anlaufstellen.
- Frequenzanalyse Berechnung von Anlaufhäufigkeiten je Schiff und Route zur Identifikation von Hauptverkehrsachsen und Kapazitätsengpässen.
- Registeraktualisierung und Pflege Regelmäßige Aktualisierung des Registers zu Schiffsankünfte-Register durch Abgleich mit behördlichen Meldungen und Revisionen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Schiffsankünfte-Register für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Schiffsankünfte-Register als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Güterströme nach Herkunft
Statistische Erfassung der über deutsche Seehäfen umgeschlagenen Güter, gegliedert nach Herkunfts- und Zielländern, Gütergruppen (NSTR-Klassifikation) und Transportweg. Die Daten werden vom Statistischen Bundesamt im Rahmen der Seeverkehrsstatistik erhoben. Sie ermöglichen die Analyse internationaler Handelsbeziehungen und logistischer Versorgungsketten.
Sofort publizierbar — Die Seeverkehrsstatistik des Statistischen Bundesamts ist eine öffentliche Bundesstatistik und wird regulär im GENESIS-Portal bereitgestellt.
WirtschaftTransaktionsdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Herkunftsklassifikation Zuordnung der Güter zu Herkunftsregionen gemäß UN-Ländercode und NSTR-Gütergruppen für internationale Vergleichbarkeit.
- Trendanalyse Langzeitbeobachtung der Güterströme zur Erkennung von Handelsverlagerungen und Auswirkungen geopolitischer Ereignisse.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Güterströme nach Herkunft gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Güterströme nach Herkunft für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Güterströme nach Herkunft als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Hafeninfrastruktur-Inventar
Strukturiertes Verzeichnis der Hafeninfrastruktur in deutschen See- und Binnenhäfen, einschließlich Kaianlagen, Wassertiefen, Gleisanschlüsse und Lagerkapazitäten. Das Inventar wird von den Hafenverwaltungen und der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) gepflegt. Es unterstützt die Investitions- und Kapazitätsplanung im maritimen Sektor.
Nach Aufbereitung publizierbar — Infrastrukturinventare enthalten teils sicherheitsrelevante Details zu kritischer Infrastruktur, die vor Veröffentlichung zu anonymisieren oder zu aggregieren sind.
WirtschaftGeodatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0GeoJSONShapefile
Verwendung in 5 Prozessen
- Geodatenerfassung Kartierung der Hafenanlagen mittels Luftbildauswertung und Vor-Ort-Begehungen zur lagegetreuen Verortung aller Infrastrukturelemente.
- Kapazitätsbewertung Berechnung von Kapazitätskennzahlen (Tonnen je Kaimeter, Stellplätze je Hektar) für Benchmarking zwischen Hafenstandorten.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Hafeninfrastruktur-Inventar gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Maschinenlesbare API-Bereitstellung Bereitstellung der Daten aus Hafeninfrastruktur-Inventar über strukturierte APIs für automatisierte Drittnutzung und Integration.
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus Hafeninfrastruktur-Inventar an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Krankapazitäten-Daten
Technische Kennzahlen der Umschlagkrane in deutschen Containerterminals, darunter Hubhöhe, Ausladung, Tragfähigkeit und Verfügbarkeitsgrad. Die Daten werden von Terminalbetreibern erhoben und fließen in die Hafenkapazitätsplanung ein. Sie ermöglichen die Beurteilung der Wettbewerbsfähigkeit von Hafenstandorten.
Nach Aufbereitung publizierbar — Detaillierte Kapazitätsdaten einzelner Terminalbetreiber sind teils wettbewerbssensitiv; aggregierte Standortdaten können veröffentlicht werden.
WirtschaftMessungen / SensordatenEinzelereignis / RohdatenProprietär / RestriktivCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Technische Inventarisierung Systematische Erfassung aller Kraneinheiten nach Typ (STS, RTG, RMG) und technischer Spezifikation je Terminalstandort.
- Auslastungsberechnung Analyse der Betriebszeiten und Hubfrequenzen zur Ermittlung von Auslastungsgraden und Wartungsbedarfen.
- Epidemiologische Auswertung Analyse der Gesundheitsdaten zu Krankapazitäten-Daten für Risikomodellierung und Public-Health-Empfehlungen.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Krankapazitäten-Daten.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Krankapazitäten-Daten als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Lagerflächen-Übersichten
Flächenstatistiken zu Lager-, Stellplatz- und Transitkapazitäten in deutschen Seehäfen, differenziert nach Freilagerflächen, Hallenlagern und Kühlhäusern. Die Übersichten werden von Hafenverwaltungen und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zusammengestellt. Sie dienen der Hafenentwicklungsplanung und der Standortanalyse für Logistikansiedlungen.
Sofort publizierbar — Aggregierte Flächendaten ohne Angaben zu einzelnen Mietern oder Nutzungsverträgen sind nicht sensibel und können ohne Einschränkungen veröffentlicht werden.
WirtschaftGeodatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVGeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Flächenerfassung GIS-gestützte Ausmessung und Klassifikation aller Lager- und Stellflächen nach Nutzungstyp und Ausstattungsstandard.
- Kapazitätsmonitoring Jährliche Aktualisierung der Flächenbilanzen zur Erfassung von Neubau-, Erweiterungs- und Rückbaumaßnahmen.
- Räumliche Analyse und Visualisierung GIS-gestützte Auswertung der Geodaten zu Lagerflächen-Übersichten für Planungsentscheidungen und kartografische Darstellungen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Lagerflächen-Übersichten für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Lagerflächen-Übersichten als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Liegezeitstatistiken
Statistische Auswertungen zur Verweildauer von Schiffen in deutschen Häfen, differenziert nach Schiffstyp, Hafen, Saison und Ladevorgang. Die Daten werden aus den Hafenmanagementsystemen der Terminalbetreiber und der WSV extrahiert. Liegezeiten sind ein zentraler Effizienzindikator im Hafenmanagement und bilden die Grundlage für Gebührenmodelle.
Sofort publizierbar — Aggregierte Liegezeitstatistiken ohne Schiffsidentifikation sind nicht sensibel und stehen im öffentlichen Interesse für Hafenplanungszwecke.
WirtschaftTransaktionsdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Zeitstempelanalyse Auswertung von Ankunfts- und Abfahrtstempeln aus AIS-Daten und Hafenmanagementsystemen zur Berechnung der Netto- und Bruttoliegezeiten.
- Benchmarking Vergleich der durchschnittlichen Liegezeiten zwischen deutschen und europäischen Häfen zur Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Liegezeitstatistiken auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Liegezeitstatistiken.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Liegezeitstatistiken als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Hafengebühren-Tarife
Öffentlich einsehbare Tarifwerke der deutschen Seehäfen für Hafengeld, Liegegebühren, Umschlagsentgelte und Sonderleistungen. Die Tarife werden von den Hafenverwaltungen festgesetzt und auf deren Websites sowie im Bundesanzeiger veröffentlicht. Sie sind für Reedereien und Speditionen ein zentrales Entscheidungskriterium bei der Hafenwahl.
Sofort publizierbar — Ein Tarifwerk gilt gegenüber jedem, der einen Hafen anläuft — es ist nur anwendbar, wenn es allgemein zugänglich ist. Hafengeld, Liegegebühren und Entgelte betreffen Leistungen, nicht Personen.
FinanzenFinanzdatenEinzelereignis / RohdatenCC0 / Public DomainXMLCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Tariferfassung Strukturierte Extraktion der Gebührentabellen aus Hafentarifheften und Onlinequellen in maschinenlesbare Formate.
- Preisvergleich Normalisierter Vergleich der Hafengebühren je TEU oder BRT zwischen deutschen und nordeuropäischen Hafenstandorten.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Hafengebühren-Tarife gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Metadaten-Anreicherung und Katalogisierung Systematische Ergänzung beschreibender Metadaten zu Hafengebühren-Tarife für verbesserte Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit in Datenportalen.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Hafengebühren-Tarife als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Umschlagprognosen
Mittel- und langfristige Prognosen zum Güterumschlag in deutschen Seehäfen, erstellt von Hafenverwaltungen, Bundesinstituten und Forschungseinrichtungen. Die Prognosen basieren auf Handels-, Konjunktur- und Infrastrukturszenarien und werden für Investitionsentscheidungen im Hafenausbau verwendet. Bekannte Quellen sind die Bundesverkehrswegeplan-Prognosen des BMVI.
Sofort publizierbar — Offiziell publizierte Prognosen im Rahmen von Bundesverkehrswegeplan und Hafenentwicklungsplänen sind öffentliche Planungsgrundlagen ohne Vertraulichkeitsschutz.
WirtschaftTextdokumenteAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Szenarienmodellierung Entwicklung von Wachstums-, Basis- und Schrumpfungsszenarien für den Güterumschlag auf Basis makroökonomischer Projektionen.
- Validierung Abgleich früherer Prognosen mit tatsächlich eingetretenen Umschlagzahlen zur Kalibrierung von Modellparametern.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Umschlagprognosen gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Umschlagprognosen.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Umschlagprognosen als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Gefahrgut-Transporte
Statistische Erfassung von Gefahrguttransporten über deutsche Seehäfen, gegliedert nach IMDG-Gefahrgutklassen, Mengen und beteiligten Häfen. Die Daten werden von der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) und den Hafenbehörden im Rahmen des IMDG-Code erfasst. Sie sind Grundlage für Sicherheitsplanungen und Notfallkonzepte in Hafengebieten.
Nach Aufbereitung publizierbar — Aggregierte Gefahrgutstatistiken sind publizierbar; detaillierte Angaben zu Transportwegen und Lagerorten kritischer Stoffe unterliegen Sicherheitsrestriktionen.
UmweltTransaktionsdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Klassifizierung Zuordnung der Gefahrguttransporte zu IMDG-Klassen (Explosive, Gase, Flüssigkeiten etc.) und Berechnung von Mengenanteilen je Klasse.
- Risikoanalyse Bewertung der räumlichen Verteilung von Gefahrgutmengen in Hafenbereichen zur Identifikation von Risikoschwerpunkten.
- Mobilitätsplanung Nutzung der Verkehrsdaten zu Gefahrgut-Transporte für Infrastrukturplanung und Mobilitätskonzepte.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Gefahrgut-Transporte.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Gefahrgut-Transporte als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Kühllogistik-Daten
Daten zu Kühlcontainer-Umschlag, Reefer-Stellplatzkapazitäten und Temperaturprotokollen in deutschen Seehäfen. Die Daten umfassen Stückzahlen, Temperaturklassen und Verweilzeiten von Kühlcontainern und werden von Terminalbetreibern erhoben. Sie sind relevant für die Lebensmittelversorgung, Pharmalieferketten und den Blumenhandel.
Nach Aufbereitung publizierbar — Aggregierte Kühlcontainer-Statistiken können veröffentlicht werden; ladungsspezifische Temperaturprotokolle unterliegen vertraglichen Vertraulichkeitspflichten.
WirtschaftMessungen / SensordatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Proprietär / RestriktivCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Kapazitätserfassung Inventarisierung von Reefer-Steckdosen je Terminal und Berechnung der gleichzeitig anschließbaren Kühlcontainer.
- Auslastungsanalyse Saisonale Auswertung der Reefer-Belegung zur Planung von Kapazitätserweiterungen und Netzoptimierungen.
- Räumliche Analyse und Visualisierung GIS-gestützte Auswertung der Geodaten zu Kühllogistik-Daten für Planungsentscheidungen und kartografische Darstellungen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Kühllogistik-Daten für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Kühllogistik-Daten als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Zollabfertigungs-Statistiken
Statistische Auswertungen zu Zollabfertigungsvorgängen an deutschen Seehäfen, darunter Abfertigungszeiten, Beschlagungs- und Beanstandungsquoten sowie Herkunftsregionen geprüfter Sendungen. Die Daten werden von der Bundeszollverwaltung im Rahmen der Außenhandelsstatistik erhoben. Sie ermöglichen die Beurteilung von Grenzkontrollen und der Effizienz des Zollvollzugs.
Sofort publizierbar — Abfertigungszeiten und Beanstandungsquoten je Herkunftsregion beschreiben die Kontrollintensität an der Grenze. Angaben zu einzelnen Sendungen, Empfängern und Beschlagnahmen bleiben Bestandteil des jeweiligen Verfahrens.
VerwaltungTransaktionsdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Prozesskennzahlenanalyse Berechnung von Durchlaufzeiten und Kontrollquoten je Hafenstandort und Warengruppe zur Effizienzbeurteilung der Zollprozesse.
- Benchmarking Vergleich der Abfertigungszeiten zwischen deutschen Häfen und EU-Mitgliedstaaten im Rahmen der Zollunionsberichterstattung.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Zollabfertigungs-Statistiken auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Branchenvergleich und Benchmarking Sektorübergreifender Vergleich und Benchmarking von Wirtschaftsindikatoren aus Zollabfertigungs-Statistiken.
- Europäische Statistikharmonisierung Angleichung der Wirtschaftsdaten aus Zollabfertigungs-Statistiken an Eurostat-Definitionen für grenzüberschreitende Vergleichsanalysen.
Terminals-Auslastungsquoten
Auslastungsraten der Container-, RoRo- und Schüttgutterminals in deutschen Seehäfen nach Terminal, Quartal und Umschlagsart. Frühindikator für Handelsvolumina und Hafeninfrastrukturbedarf. Erhoben durch Hafenbetreiber und Statistik-Amt Nord.
Nach Aufbereitung publizierbar — Terminalspezifische Auslastungsdaten sind wettbewerbssensibel; aggregierte Hafengesamtdaten nach Aufbereitung publizierbar.
WirtschaftTransaktionsdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Proprietär / RestriktivCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Terminalbefragung Quartalsweise Abfrage bei Terminalbetreibern zu Kapazitätsauslastung und Umschlagsvolumina.
- Kapazitätsindex-Berechnung Berechnung eines gewichteten Auslastungsindex für den Gesamthafen.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Terminals-Auslastungsquoten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Branchenvergleich und Benchmarking Sektorübergreifender Vergleich und Benchmarking von Wirtschaftsindikatoren aus Terminals-Auslastungsquoten.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Terminals-Auslastungsquoten als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Hinterlandverkehrs-Statistiken
Verkehrsaufkommen auf den Hinterlandachsen der deutschen Seehäfen nach Verkehrsträger (Schiene, Straße, Binnenschiff), Relation und Containeräquivalent (TEU). Basis für Infrastrukturplanung und modal-shift-Analysen.
Sofort publizierbar — Hinterlandverkehrsstatistiken werden vom Statistischen Bundesamt und Eisenbahn-Bundesamt als Amtliche Statistiken veröffentlicht.
WirtschaftTransaktionsdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Verkehrsstatistik-Auswertung Auswertung der Eisenbahnstatistik und Straßengüterverkehrsstatistik nach Hafenhinterlandkorridoren.
- Modal-Split-Analyse Berechnung der Verkehrsträgeranteile im Hafenhinterlandverkehr.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Hinterlandverkehrs-Statistiken auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Hinterlandverkehrs-Statistiken.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Hinterlandverkehrs-Statistiken als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Hafenbahn-Nutzungsdaten
Betriebliche Kennzahlen der Hafenbahnen in den deutschen Seehäfen: Zugleistungen, Waggonbewegungen, Umschlagsvolumina und Netzlängen. Relevant für Verlagerung von Containertransporten auf die Schiene.
Nach Aufbereitung publizierbar — Hafenbahn-Betriebsdaten sind hafenbetreiberspezifisch; nach Aggregierung für Öffentlichkeit aufbereitbar.
WirtschaftTransaktionsdatenEinzelereignis / RohdatenProprietär / RestriktivCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Betriebsdatenerhebung Abfrage der Zugleistungs- und Umschlagsdaten bei den Hafenbahnbetreibern.
- Effizienzanalyse Berechnung von Umschlagsleistungen je Zugtrasse und Vergleich zwischen Hafenstandorten.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Hafenbahn-Nutzungsdaten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Hafenbahn-Nutzungsdaten.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Hafenbahn-Nutzungsdaten als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Reefer-Container-Statistiken
Umschlagsvolumina und Stellplatzkapazitäten für Kühlcontainer (Reefer) in deutschen Seehäfen nach Warengruppe und Herkunftsregion. Relevant für Lebensmittelketten und pharmazeutische Kälteketten.
Nach Aufbereitung publizierbar — Reefer-spezifische Umschlagsdaten werden von Terminalbetreibern gehalten und nach Aggregierung veröffentlicht.
GesundheitTransaktionsdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Proprietär / RestriktivCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Terminaldatenabfrage Erhebung der Reefer-Umschlagsdaten bei Terminalbetreibern getrennt nach Containertyp.
- Warengruppenklassifikation Zuordnung der Reefer-Container zu Warengruppen (Frischware, Gefriergut, Pharma) nach Konnossementsdaten.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Reefer-Container-Statistiken auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Metadaten-Anreicherung und Katalogisierung Systematische Ergänzung beschreibender Metadaten zu Reefer-Container-Statistiken für verbesserte Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit in Datenportalen.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Reefer-Container-Statistiken an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Wassertiefen-Monitoring-Daten
Pegel- und Peildaten zu Fahrwassertiefen in deutschen Seefahrtstraßen und Hafenzufahrten. Erhoben durch Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter (WSA) und Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Grundlage für Tidenmanagement und Hafenzufahrtsplanung.
Sofort publizierbar — Hydrologische Messdaten der WSÄ und BSH sind öffentlich und werden als Echtzeit- und Archivdaten bereitgestellt.
UmweltMessungen / SensordatenEinzelereignis / RohdatenDatenlizenz DeutschlandNetCDF / HDF5CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Pegelmessung Kontinuierliche Wasserstandsmessungen an Schifffahrtspegeln der WSÄ.
- Sonar-Peilung Regelmäßige Fächerecholotpeilungen zur Aktualisierung der Seefahrtskarten.
- Behördliche Berichterstattung Erstellung von Lageberichten zu Wassertiefen-Monitoring-Daten für übergeordnete Behörden und parlamentarische Gremien.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Wassertiefen-Monitoring-Daten.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Wassertiefen-Monitoring-Daten als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Hafenerweiterungsprojekte-Status
Register laufender und geplanter Hafenerweiterungs- und Infrastrukturprojekte in deutschen Seehäfen mit Investitionsvolumen, Zeitplan und Genehmigungsstatus. Grundlage für Standortplanung und Investorenentscheidungen.
Nach Aufbereitung publizierbar — Planungsdaten von Hafengesellschaften sind teils vertraulich; öffentliche Planfeststellungsunterlagen bereits zugänglich.
WirtschaftMetadatenEinzelereignis / RohdatenProprietär / RestriktivJSONCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Planfeststellungsauswertung Erfassung öffentlich ausgelegter Planfeststellungsunterlagen zu Hafenerweiterungen.
- Projektregisterführung Zusammenführung zu einem konsistenten Register mit Investitionsvolumen und Realisierungsstatus.
- Digitale Weiterverarbeitung Bereitstellung der Daten zu Hafenerweiterungsprojekte-Status als maschinenlesbare Schnittstelle für digitale Anwendungen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Hafenerweiterungsprojekte-Status für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Hafenerweiterungsprojekte-Status als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Güterumschlag der deutschen Seehäfen
Monatlicher Güterumschlag der deutschen Seehäfen nach Güterarten, Herkunfts-/Zielregionen und Verkehrsträgern (Statistisches Bundesamt, Destatis).
Sofort publizierbar — Güterumschlag nach Güterart, Region und Verkehrsträger ist eine europäisch abgestimmte Pflichtstatistik. Sie beschreibt Warenströme über Häfen; Reedereien, Ladungen und Auftraggeber gehen in den Monatswerten auf.
WirtschaftTransaktionsdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- NST-Klassifikation Güter werden nach Einheitlichem Güterverzeichnis für die Verkehrsstatistik kodiert
- Aggregierung Monats- und Jahreswerte werden nach Hafen und Güterart ausgewiesen
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Güterumschlag der deutschen Seehäfen auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Güterumschlag der deutschen Seehäfen.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Güterumschlag der deutschen Seehäfen als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Containerumschlag und Liegeplatzbelegung in deutschen Containerhäfen
TEU-Umschlagszahlen, Schiffsankünfte und Liegeplatzbelegungsgrade der großen deutschen Containerhäfen (Hamburg, Bremen/Bremerhaven, Wilhelmshaven).
Sofort publizierbar — Hafenbetriebe veröffentlichen monatliche Statistiken; Daten sind keine Geschäftsgeheimnisse.
WirtschaftTransaktionsdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Proprietär / RestriktivCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- TEU-Messung Containereinheiten werden in Twenty-foot Equivalent Units standardisiert
- Belegungsanalyse Liegezeiten werden aus AIS-Daten und Hafenmeldungen abgeleitet
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Containerumschlag und Liegeplatzbelegung in deutschen Containerhäfen gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Containerumschlag und Liegeplatzbelegung in deutschen Containerhäfen.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Containerumschlag und Liegeplatzbelegung in deutschen Containerhäfen als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Hafenumschlagstatistik deutsche Seehäfen
Monatliche Umschlagstatistiken der deutschen Seehäfen Hamburg, Bremen/Bremerhaven, Rostock, Kiel nach Gütergruppen (Container TEU, Massengut, Flüssigladung, Ro-Ro), Herkunfts- und Zielländern. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt (Tabelle 46421).
Sofort publizierbar — Seeverkehrsstatistik des Statistischen Bundesamts wird monatlich als Open Data via Genesis-Online veröffentlicht; Grundlage für Logistikplanung.
WirtschaftTransaktionsdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Hafenmeldepflicht Monatliche Pflichtmeldung aller deutschen Seehafenbetreiber an das Statistische Bundesamt nach §7 Seeverkehrsstatistikgesetz für alle Schiffsabfertigungen.
- TEU-Normierung Umrechnung von Containermengen in standardisierte 20-Fuß-Einheiten (TEU) für internationale Vergleichbarkeit nach ISO-6346-Norm.
- Hafenranking-Analyse Positionierung der deutschen Häfen im europäischen und globalen Vergleich anhand der Eurostat-Hafenstatistik (RTRA-Datenbank) und Lloyd's List Intelligence.
- Metadaten-Anreicherung und Katalogisierung Systematische Ergänzung beschreibender Metadaten zu Hafenumschlagstatistik deutsche Seehäfen für verbesserte Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit in Datenportalen.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Hafenumschlagstatistik deutsche Seehäfen als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Hafenhinterlandverkehr und Logistikketten
Daten zum Hinterlandverkehr der deutschen Seehäfen nach Verkehrsträgern (Straße, Schiene, Binnenwasserstraße), Containerfluss zu Inland-Terminals und Verteilzentren. Quelldaten: Hafenentwicklungsgesellschaften, Deutsche Bahn Cargo und Bundesamt für Logistik und Mobilität.
Nach Aufbereitung publizierbar — Modal-Split-Daten der Häfen werden teilweise publiziert; Einzeltransportdaten sind Geschäftsgeheimnis; aggregierte Hinterlandstatistiken nach Aufbereitung verfügbar.
WirtschaftTransaktionsdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Proprietär / RestriktivCSVGeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Modal-Split-Erhebung Jährliche Erhebung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und Bremer Lagerhaus-Gesellschaft zum Modal Split im Containerverkehr nach Verkehrsträger und Relation.
- Netzwerkanalyse Logistik GIS-basierte Analyse der Zugangsnetzwerke zu Inland-Containerterminals und Hafenbahnen als Grundlage für Kapazitätsplanung und Förderprogramme.
- Sekundärstatistik Bundesamt Zusammenführung von Güterkraftverkehrsstatistik, Eisenbahn-Güterstatistik und Binnenschifffahrtsstatistik des Statistischen Bundesamts für intermodale Analysen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Hafenhinterlandverkehr und Logistikketten für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Hafenhinterlandverkehr und Logistikketten als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Deutsches Schiffsregister Flottenbestand
Bestandsdaten der deutschen Handelsflotte aus dem Deutschen Schiffsregister nach Schiffstyp und Tonnage.
Sofort publizierbar — Schiffsregisterdaten sind öffentliches Recht und werden vom Bundesamt für Seeschifffahrt veröffentlicht.
WirtschaftMetadatenEinzelereignis / RohdatenDatenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Registerführung BSH führt das Deutsche Schiffsregister nach SchRegO als öffentliches Register.
- IMO-Identifizierung Schiffe erhalten eindeutige IMO-Nummern für internationale Rückverfolgbarkeit.
- Tonnage-Klassifikation Schiffe werden nach Bruttoraumzahl (BRZ) und Tragfähigkeit (DWT) klassifiziert.
- Eurostat-Meldung Flottendaten werden an Eurostat für EU-Seeverkehrsstatistik übermittelt.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Deutsches Schiffsregister Flottenbestand als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Meeresumwelt-Monitoring Nordsee
Umweltmonitoring-Daten für Nord- und Ostsee nach MSRL (Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie).
Sofort publizierbar — MSRL-Monitoringdaten sind per EU-Richtlinie zur Veröffentlichung verpflichtet.
UmweltMessungen / SensordatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC0 / Public DomainNetCDF / HDF5GeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- MSRL-Monitoring BSH koordiniert nationales Meeresmonitoring nach MSRL-Anhang III.
- Probenahme Regelmäßige ozeanografische Messfahrten erfassen Temperatur, Salzgehalt, Schadstoffe.
- EMODnet-Integration Daten fließen in das European Marine Observation and Data Network ein.
- Zustandsbericht Sechsjährlicher MSRL-Zustandsbericht bewertet Umweltzustand der deutschen Meeresgebiete.
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus Meeresumwelt-Monitoring Nordsee an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Seehafen-Güterumschlag
Umgeschlagene Gütermengen der deutschen Seehäfen.
Sofort publizierbar — Gezählt werden umgeschlagene Tonnen je Hafen, Gütergruppe und Quartal. Bei Gütergruppen mit einem einzigen Terminalbetreiber ist zusammenzufassen, sonst wäre dessen Geschäft ablesbar.
WirtschaftTransaktionsdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Seehafen-Güterumschlag aus betrieblichen bzw. amtlichen Quellsystemen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Seehafen-Güterumschlag.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Seehafen-Güterumschlag vor der Freigabe.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Seehafen-Güterumschlag für Geschäfts-, Branchen- und amtliche Berichte.
- Analyse und Auswertung Markt-, Wettbewerbs- und Konjunkturanalysen auf Basis der Seehafen-Güterumschlag.
Containerverkehr
Containerumschlag (TEU) der wichtigsten Häfen.
Sofort publizierbar — Gezählt werden Standardcontainer je Hafen und Monat. Bezugseinheit ist die Umschlagseinheit; Ladungsinhalte, Verlader und Empfänger sind nicht Teil der Umschlagsstatistik.
WirtschaftTransaktionsdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Containerverkehr aus betrieblichen bzw. amtlichen Quellsystemen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Containerverkehr.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Containerverkehr vor der Freigabe.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Containerverkehr für Geschäfts-, Branchen- und amtliche Berichte.
- Analyse und Auswertung Markt-, Wettbewerbs- und Konjunkturanalysen auf Basis der Containerverkehr.
Hafeninfrastruktur und -investitionen
Investitionen und Kapazitäten der Hafeninfrastruktur.
Sofort publizierbar — Erfasst werden Kailängen, Wassertiefen, Umschlagsanlagen und Investitionssummen. Ein Hafen ist öffentliche Infrastruktur mit bekannter Lage; Betriebsergebnisse der Terminals sind nicht enthalten.
WirtschaftGeodatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandGeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Hafeninfrastruktur und -investitionen aus betrieblichen bzw. amtlichen Quellsystemen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Hafeninfrastruktur und -investitionen.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Hafeninfrastruktur und -investitionen vor der Freigabe.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Hafeninfrastruktur und -investitionen für Geschäfts-, Branchen- und amtliche Berichte.
- Analyse und Auswertung Markt-, Wettbewerbs- und Konjunkturanalysen auf Basis der Hafeninfrastruktur und -investitionen.
Schifffahrt & Register
Schiffsregister Deutschland
Amtliches Register aller in Deutschland registrierten Seeschiffe, geführt vom Deutschen Seeschifffahrtsregister beim Amtsgericht Hamburg. Das Register enthält Angaben zu Eigentümer, Tonnage, Baujahr, Schiffstyp und Flaggenstaat. Es ist die rechtliche Grundlage für Eigentumsrechte, Hypotheken und Sicherungsrechte an Seeschiffen.
Sofort publizierbar — Das Schiffsregister ist ein öffentliches Register gemäß Schiffsregisterordnung; Grunddaten sind einsehbar und können als Open Data bereitgestellt werden.
RechtMetadatenEinzelereignis / RohdatenDatenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Registerabgleich Automatisierter Abgleich des deutschen Schiffsregisters mit dem IMO-Schiffsidentifikationssystem zur Sicherstellung der Datenqualität.
- Eigentumsanalyse Netzwerkanalyse der Eigentümerstrukturen zur Identifikation von Reedereifleeten und Unternehmenskonzentrationen.
- Registeraktualisierung und Pflege Regelmäßige Aktualisierung des Registers zu Schiffsregister Deutschland durch Abgleich mit behördlichen Meldungen und Revisionen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Schiffsregister Deutschland für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Schiffsregister Deutschland als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Flottenzusammensetzung
Statistische Übersicht zur Zusammensetzung der deutschen Handelsflotte nach Schiffstypen (Containerschiffe, Bulker, Tanker, RoRo), Altersklassen und Reedereizugehörigkeit. Die Daten werden von der Reederei-Verbände, dem VDR und Destatis erhoben. Sie spiegeln die wirtschaftliche Stärke und Struktur der deutschen Seeschifffahrtswirtschaft wider.
Sofort publizierbar — Schiffstypen, Altersklassen und Reedereizugehörigkeit beschreiben eine Handelsflotte. Reedereien sind Unternehmen; die Struktur der Flotte ist ein wirtschaftspolitischer Indikator und enthält keine personenbezogenen Angaben.
WirtschaftMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Flottenklassifikation Kategorisierung aller registrierten Schiffe nach IMO-Schiffstypcodes und Größenklassen (TEU, DWT, BRZ) für internationale Vergleichbarkeit.
- Zeitreihenanalyse Langzeitauswertung der Flottenentwicklung zur Erkennung von Markttrends wie Schiffsgrößenwachstum oder Antriebsumstellung.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Flottenzusammensetzung gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Flottenzusammensetzung.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Flottenzusammensetzung als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Seeunfall-Statistiken (BSU)
Unfallberichte und statistische Auswertungen der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) zu Kollisionen, Grundberührungen, Bränden und sonstigen Seeunfällen unter deutscher Flagge oder in deutschen Gewässern. Die BSU untersucht Seeunfälle unabhängig von Haftungsfragen zur Verbesserung der Seeverkehrssicherheit. Berichte werden vollständig veröffentlicht.
Sofort publizierbar — Seeunfallberichte der BSU werden gesetzlich zur Veröffentlichung verpflichtend publiziert; statistische Auswertungen sind frei zugänglich.
RechtTextdokumenteEinzelereignis / RohdatenCC0 / Public DomainCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Unfallklassifikation Einordnung jedes Seeunfalls nach EMCIP-Klassifikationsschema der EMSA für europäische Vergleichbarkeit.
- Kausalanalyse Systematische Auswertung von Unfallursachen nach menschlichem Versagen, technischem Defekt und Umweltfaktoren für Präventionsmaßnahmen.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Seeunfall-Statistiken (BSU) auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Seeunfall-Statistiken (BSU).
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus Seeunfall-Statistiken (BSU) an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Schiffstonnage-Statistiken
Statistische Auswertungen zur Gesamt- und Nettotonnage der deutschen und in deutschen Häfen verkehrenden Flotte, erhoben nach BRZ (Bruttoraumzahl) und DWT (Deadweight Tonnage). Die Daten werden von der Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und Destatis zusammengestellt. Tonnagestatistiken sind ein Standardindikator für die Größe und Kapazität einer Handelsflotte.
Sofort publizierbar — Brutto- und Nettotonnage sind technische Kennzahlen der Flottenkapazität. Sie werden ohnehin für internationale Berichtspflichten erhoben und beschreiben Schiffe — Besatzungen und Eigentümer sind nicht Gegenstand.
WirtschaftTransaktionsdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Aggregation Summierung der Einzelschiffstonnagen zu Flottentonnagen je Schiffstyp, Flaggenstaat und Altersklasse.
- Kapazitätsanalyse Berechnung von Auslastungsquoten durch Verknüpfung von Kapazitäts- und Umschlagsdaten.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Schiffstonnage-Statistiken auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Schiffstonnage-Statistiken für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Schiffstonnage-Statistiken als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
AIS-Positionsdaten (aggregiert)
Aggregierte und anonymisierte Auswertungen aus dem Automatic Identification System (AIS), das die Positionen und Bewegungen von Seeschiffen in deutschen Küstengewässern erfasst. Das BSH betreibt die nationale AIS-Infrastruktur und stellt aufbereitete Verkehrsdaten für Forschung und Planung bereit. Echtzeit-AIS wird nicht veröffentlicht; historische Aggregate sind zugänglich.
Nach Aufbereitung publizierbar — Rohe Echtzeit-AIS-Daten mit Schiffsidentifikation sind sicherheitsrelevant; aggregierte historische Verkehrsdichten ohne Schiffsidentifikation können veröffentlicht werden.
WirtschaftMessungen / SensordatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0GeoJSONCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Trajektorienanalyse Berechnung von Schiffsrouten und Verkehrsdichten aus Positionszeitreihen zur Visualisierung von Hauptschifffahrtsrouten.
- Anonymisierung Entfernung von Schiffs-MMSI und -Namen vor Veröffentlichung, Zusammenfassung zu Rasterfeldern mit Verkehrsdichte.
- Digitale Weiterverarbeitung Bereitstellung der Daten zu AIS-Positionsdaten (aggregiert) als maschinenlesbare Schnittstelle für digitale Anwendungen.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu AIS-Positionsdaten (aggregiert).
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus AIS-Positionsdaten (aggregiert) an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Seezeichen-Verzeichnis
Amtliches Verzeichnis aller Seezeichen in deutschen Küstengewässern (Leuchtfeuer, Bojen, Tonnen, Radarfeuer), geführt von der WSV und dem BSH. Das Verzeichnis umfasst Position, Kennzeichnung, Reichweite und Betriebszustand jedes Seezeichens. Es ist Grundlage für Seekarten und die Sicherheit der Schifffahrt.
Sofort publizierbar — Seezeichen-Verzeichnisse sind Pflichtbestandteil der amtlichen Seekartenwerke und werden vom BSH als Open Data bereitgestellt.
VerwaltungGeodatenEinzelereignis / RohdatenCC0 / Public DomainGeoJSONShapefile
Verwendung in 5 Prozessen
- Geodatenerfassung GPS-genaue Einmessung aller Seezeichen und Übertragung in das amtliche Seekartensystem S-57/S-101.
- Zustandsmonitoring Regelmäßige Kontrolle des Betriebszustands (Licht, Klang, Radar) und Meldung von Störungen im Rahmen der IALA-Befeuerungsregelungen.
- Registeraktualisierung und Pflege Regelmäßige Aktualisierung des Registers zu Seezeichen-Verzeichnis durch Abgleich mit behördlichen Meldungen und Revisionen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Seezeichen-Verzeichnis für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Seezeichen-Verzeichnis als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Schifffahrtsrouten-Daten
Amtliche Daten zu Schifffahrtswegen, Verkehrstrennungsgebieten und empfohlenen Routen in deutschen Küsten- und Binnengewässern, publiziert vom BSH und der WSV. Die Daten beschreiben zugelassene Fahrtrouten, Mindestabstände zu Schutzgebieten und Verkehrsregeln in Pflichtmeldebereichen. Sie sind essentiell für die Routenplanung und Navigation.
Sofort publizierbar — Schifffahrtsrouten und Verkehrstrennungsgebiete sind internationalen und nationalen Seekartenwerken zu entnehmen und vollständig öffentlich zugänglich.
VerwaltungGeodatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC0 / Public DomainGeoJSONShapefile
Verwendung in 5 Prozessen
- Kartographische Erfassung Digitalisierung und Aktualisierung der Routengeometrien aus amtlichen Seekarten in das S-57-Hydrographieformat.
- Regelwerksanalyse Systematische Dokumentation der für jede Route geltenden Verkehrsregeln (SOLAS, COLREG, nationale Schifffahrtsordnungen).
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Schifffahrtsrouten-Daten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Schifffahrtsrouten-Daten.
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus Schifffahrtsrouten-Daten an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Charterdaten
Marktdaten zu Charterraten für verschiedene Schiffstypen (Containerschiffe, Bulker, Tanker) auf internationalen und deutschen Schifffahrtsmärkten. Die Daten werden von Schiffsbörsen (Baltic Exchange, Clarksons), Reedereien und Schiffsmaklergesellschaften erhoben. Charterraten gelten als Frühindikator für Welthandel und Transportkosten.
Nach Aufbereitung publizierbar — Einzelvertragliche Charterdetails sind wettbewerbssensitiv; Indexwerte (Baltic Dry Index) und aggregierte Marktübersichten können frei veröffentlicht werden.
WirtschaftFinanzdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Proprietär / RestriktivCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Indexberechnung Aggregation von Einzelcharterraten zu Marktindizes (BDI, BHSI, BDTI) für standardisierte Marktanalysen.
- Korrelationsanalyse Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Charterraten und makroökonomischen Indikatoren (Rohstoffpreise, Industrieproduktion).
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Charterdaten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Charterdaten.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Charterdaten als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Besatzungsstatistiken
Statistiken zur Anzahl, Nationalität, Qualifikationsstruktur und Beschäftigungsbedingungen von Seeleuten auf deutschen Schiffen und in deutschen Reedereien. Die Daten werden vom Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation (BG Verkehr) und dem Bundesamt für Seeschifffahrt erfasst. Sie bilden die Grundlage für arbeitsrechtliche und sozialpolitische Maßnahmen in der Seefahrt.
Nach Aufbereitung publizierbar — Aggregierte Besatzungsstatistiken ohne Personenbezug können veröffentlicht werden; individuelle Beschäftigungsverhältnisse unterliegen dem Datenschutz.
SozialesPersonenbezogene DatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Aggregation Zusammenfassung individueller Besatzungsmeldungen zu Nationalitätenstatistiken, Zeugniskategorien und Altersverteilungen.
- Berufsbildungsanalyse Auswertung von Ausbildungszahlen und Zeugniserteilungen für nautische und technische Seefahrtberufe zur Fachkräfteplanung.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Besatzungsstatistiken auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Besatzungsstatistiken für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Besatzungsstatistiken als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Flaggenstaatkontrollen
Berichte und Statistiken zu Hafenstaatkontrollen (Port State Control, PSC) in deutschen Häfen im Rahmen des Paris MOU, durchgeführt von der Berufsgenossenschaft BG Verkehr. Die Daten umfassen Anzahl der Inspektionen, Mängelkategorien und Festhaltequoten je Flaggenstaat und Schiffstyp. Sie sind zentral für die Bewertung von Flaggenstaaten nach internationalen Sicherheitsstandards.
Sofort publizierbar — Hafenstaatkontrollergebnisse werden vom Paris MOU vollständig veröffentlicht; nationale Auswertungen stehen als Open Data bereit.
VerwaltungTextdokumenteEinzelereignis / RohdatenCC0 / Public DomainCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Mängelklassifikation Einordnung aller festgestellten Mängel nach Kategorien (Feuerschutz, Rettungsmittel, Stabilitätsunterlagen) für vergleichende Sicherheitsanalysen.
- Blacklist-Analyse Ermittlung von Risikoflotten auf Basis kumulierter Festhaltequoten und Beinahezwischenfällen zur Zielsteuerung von Kontrollen.
- Behördliche Berichterstattung Erstellung von Lageberichten zu Flaggenstaatkontrollen für übergeordnete Behörden und parlamentarische Gremien.
- Datenschutzkonformes HR-Reporting Anonymisiertes Berichtswesen zu Personaldaten aus Flaggenstaatkontrollen unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Anforderungen.
- Anonymisierte Mikrodata-Bereitstellung Bereitstellung anonymisierter Mikrodaten zu Flaggenstaatkontrollen für Forschungszwecke über Scientific-Use-Files an akkreditierte Einrichtungen.
Alters-Flotten-Profile
Statistische Auswertungen zur Altersstruktur der deutschen und in deutschen Häfen verkehrenden Handelsflotte, gegliedert nach Schiffstyp und Baujahrzehnt. Die Daten werden aus dem Schiffsregister und internationalen Datenbanken (Clarksons, IHS Markit) gewonnen. Altersprofile sind ein Indikator für Investitionsbedarf, Umweltperformance und Wettbewerbsfähigkeit.
Sofort publizierbar — Aggregierte Altersprofile auf Basis öffentlicher Registerdaten sind nicht sensibel und können frei veröffentlicht werden.
WirtschaftMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Kohortenanalyse Gruppierung der Flotte nach Baujahrzehnten und Typen zur Visualisierung des Erneuerungsbedarfs und der Emissionscharakteristik.
- Predictive Maintenance Ableitung von Wartungs- und Reparaturbedarfen aus Alters- und Schadensdaten für vorausschauende Flottenplanung.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Alters-Flotten-Profile gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Alters-Flotten-Profile für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Alters-Flotten-Profile als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Abwrackstatistiken
Statistische Auswertungen zur Verschrottung von Seeschiffen unter deutscher Flagge oder im Eigentum deutscher Reedereien, einschließlich Abwrackkapazitäten, Recyclingstandorte und Mengen. Die Daten werden von der IMO, dem Verband Deutscher Reeder und internationalen Schiffsrecycling-Registern erfasst. Abwrackstatistiken sind relevant für Umwelt- und Arbeitnehmerrechtsstandards im Schiffsrecycling.
Nach Aufbereitung publizierbar — IMO-Berichtsdaten zu Abwrackungen sind publizierbar; Details zu einzelnen Reedereien und Verträgen mit Abwrackwerften können wettbewerbssensitiv sein.
UmweltTransaktionsdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Recyclingmengenerfassung Erfassung von Stahlmengen, Gefahrstoffmengen (Asbest, PCB) und Recyclingquoten je Abwrackstandort zur Umweltbilanzierung.
- Compliance-Monitoring Abgleich der Abwrackstandorte mit der EU-Liste zugelassener Schiffsrecyclinganlagen gemäß EU-Schiffsrecycling-Verordnung.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Abwrackstatistiken auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Abwrackstatistiken für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Abwrackstatistiken als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Deutsches Seeschiffsregister – Flottendaten
Bestand der unter deutscher Flagge registrierten Seeschiffe: Schiffstyp, Tonnage (GT/DWT), Baujahr, Klassifikation (BSH-Register).
Sofort publizierbar — Das Seeschiffsregister ist ein öffentliches Register nach §§ 3 ff. SchRG.
WirtschaftTextdokumenteEinzelereignis / RohdatenDatenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- IMO-Nummernvergabe Schiffe erhalten eindeutige IMO-Identifikationsnummern
- Klassifikation Schiffstypen werden nach Lloyd's/DNV-Klassifikationsschema kategorisiert
- Registeraktualisierung und Pflege Regelmäßige Aktualisierung des Registers zu Deutsches Seeschiffsregister – Flottendaten durch Abgleich mit behördlichen Meldungen und Revisionen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Deutsches Seeschiffsregister – Flottendaten für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Deutsches Seeschiffsregister – Flottendaten als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Schiffsunfallstatistik und Havarieberichte
Unfallstatistiken für deutsche Gewässer und unter deutscher Flagge fahrende Schiffe (BSU-Berichte, EMSA-Daten), inkl. Ursachenklassifikation.
Sofort publizierbar — BSU veröffentlicht Untersuchungsberichte nach § 16 SUG.
WirtschaftTextdokumenteEinzelereignis / RohdatenDatenlizenz DeutschlandJSONGeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Unfalluntersuchung BSU führt unabhängige Sicherheitsuntersuchungen nach EU-Richtlinie 2009/18/EG durch
- Geokodierung Unfallpositionen werden aus Schiffsmeldungen und AIS-Daten rekonstruiert
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Schiffsunfallstatistik und Havarieberichte auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Schiffsunfallstatistik und Havarieberichte.
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus Schiffsunfallstatistik und Havarieberichte an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Deutsches Seeschiffsregister und Flottenstatistik
Daten aus dem deutschen Seeschiffsregister (Heimatregister) zu Schiffen unter deutscher Flagge nach Schiffstyp, Tragfähigkeit (DWT), Baujahr, Reederei und technischen Merkmalen. Geführt vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH).
Sofort publizierbar — Schiffsregisterdaten sind nach §3 SchRG öffentliches Register; BSH veröffentlicht Flottenstatistiken und das Register ist einsehbar.
WirtschaftMetadatenEinzelereignis / RohdatenDatenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- BSH-Registerführung Laufende Pflege des deutschen Seeschiffsregisters durch das BSH mit Registrierung, Umregistrierung und Löschung von Schiffen nach SchRG.
- IMO-Nummernabgleich Abgleich mit der IMO-Schiffsdatenbank (GISIS) zur eindeutigen Identifizierung und Vermeidung von Doppelerfassungen in internationalen Flottenstatistiken.
- Flottenaltersanalyse Berechnung der Altersverteilung der deutschen Handelsflotte nach Schiffstypen als Grundlage für Investitionsbedarfsschätzungen und Umweltzertifizierungsprogramme.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Deutsches Seeschiffsregister und Flottenstatistik für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Deutsches Seeschiffsregister und Flottenstatistik als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
AIS-Schiffsbewegungsdaten deutsche Gewässer
Aggregierte AIS (Automatic Identification System) Schiffsbewegungsdaten in deutschen Küstengewässern, Häfen und auf der Elbe/Weser, erfasst durch das BSH-AIS-Netz. Enthält Schiffstypen, Routen, Anlauffrequenzen und Transitzeiten.
Nach Aufbereitung publizierbar — Echtzeit-AIS-Daten sind vertraulich (Sicherheitsaspekte); historische aggregierte Bewegungsmuster werden nach Anonymisierung durch BSH für Forschungszwecke bereitgestellt.
WirtschaftGeodatenEinzelereignis / RohdatenProprietär / RestriktivGeoJSONJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- AIS-Datenstrom-Aggregation Verarbeitung des kontinuierlichen AIS-Datenstroms der BSH-Küstenradarstationen und Satelliten-AIS zu tages- und monatsweisen Bewegungsstatistiken.
- Routenklassifizierung Maschinenlernbasierte Klassifizierung von Schiffsrouten nach Fahrtgebieten (Ostsee, Nordsee, Elbe) und Reisezweck (Transit, Anlauf, Ankerliegen).
- Umweltbelastungsmodell Schätzung von Emissionen (NOx, SOx, CO2) aus Schiffsbewegungsdaten nach MARPOL-Annex VI und EU-MRV-Verordnung für maritime Umweltmonitoring.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu AIS-Schiffsbewegungsdaten deutsche Gewässer.
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus AIS-Schiffsbewegungsdaten deutsche Gewässer an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Seehafen Umschlagsmengen Container
Container- und Güterumschlagsstatistiken der deutschen Seehäfen (Hamburg, Bremen, Rostock).
Sofort publizierbar — Container- und Güterumschlag der großen Seehäfen sind Betriebskennzahlen der Infrastruktur. Sie zeigen die Wettbewerbsposition eines Standorts; Ladungsinhalte, Verlader und Empfänger sind in den Summen nicht erkennbar.
WirtschaftTransaktionsdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Hafenstatistikerhebung Destatis erhebt monatlich Umschlagsdaten nach §§ 2-4 Seeverkehrsstatistikgesetz.
- TEU-Berechnung Containerumschlag wird in Twenty-foot Equivalent Units (TEU) standardisiert.
- Güterartklassifikation Güter werden nach NST-2007-Nomenklatur klassifiziert.
- Eurostat-Meldung Nationaldaten werden an Eurostat für die EU-Hafenstatistik gemeldet.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Seehafen Umschlagsmengen Container als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Schifffahrt Unfälle Sicherheitsberichte
Daten zu Seeunfällen, Havarien und Sicherheitsvorfällen aus BSU-Unfalluntersuchungsberichten.
Sofort publizierbar — BSU veröffentlicht Untersuchungsberichte öffentlich zur Verbesserung der Seeverkehrssicherheit.
RechtMetadatenEinzelereignis / RohdatenDatenlizenz DeutschlandJSONCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Unfallmeldepflicht Kapitäne melden Seeunfälle nach SOLAS und BSU-Untersuchungsgesetz.
- Unfalluntersuchung BSU untersucht schwere Seeunfälle nach IMO-Casualty-Code unabhängig.
- EMCIP-Eingabe Unfalldaten werden in die europäische EMCIP-Datenbank der EMSA eingepflegt.
- Trendanalyse Jährlicher Sicherheitsreport analysiert Unfallursachen und -trends.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Schifffahrt Unfälle Sicherheitsberichte als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Deutsche Handelsflotte
Zahl und Tonnage der unter deutscher Reederei betriebenen Schiffe.
Sofort publizierbar — Gezählt werden Schiffe und ihre Bruttoraumzahl je Reedereistandort. Ein Schiff ist im Register geführt und über sein Rufzeichen identifizierbar; Eigentümerstrukturen erscheinen nicht.
WirtschaftMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Deutsche Handelsflotte aus betrieblichen bzw. amtlichen Quellsystemen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Deutsche Handelsflotte.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Deutsche Handelsflotte vor der Freigabe.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Deutsche Handelsflotte für Geschäfts-, Branchen- und amtliche Berichte.
- Analyse und Auswertung Markt-, Wettbewerbs- und Konjunkturanalysen auf Basis der Deutsche Handelsflotte.
Schiffstypen und -bestand
Zusammensetzung der Flotte nach Schiffstyp.
Sofort publizierbar — Gezählt werden Schiffe je Typ — Containerschiff, Massengutfrachter, Tanker. Bei Typen mit wenigen Einheiten ist zusammenzufassen, sonst beschreibt die Zahl die Flotte einer Reederei.
WirtschaftMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Schiffstypen und -bestand aus betrieblichen bzw. amtlichen Quellsystemen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Schiffstypen und -bestand.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Schiffstypen und -bestand vor der Freigabe.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Schiffstypen und -bestand für Geschäfts-, Branchen- und amtliche Berichte.
- Analyse und Auswertung Markt-, Wettbewerbs- und Konjunkturanalysen auf Basis der Schiffstypen und -bestand.
Beschäftigung in der Seeschifffahrt
Zahl der Seeleute und maritimen Beschäftigten.
Sofort publizierbar — Gezählt werden Beschäftigungsverhältnisse an Bord und an Land je Jahr. Bezugseinheit ist die Heuer als Vertragsverhältnis; Seefahrtbücher und Musterrollen bleiben bei den Reedereien.
WirtschaftPersonenbezogene DatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Beschäftigung in der Seeschifffahrt aus betrieblichen bzw. amtlichen Quellsystemen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Beschäftigung in der Seeschifffahrt.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Beschäftigung in der Seeschifffahrt vor der Freigabe.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Beschäftigung in der Seeschifffahrt für Geschäfts-, Branchen- und amtliche Berichte.
- Analyse und Auswertung Markt-, Wettbewerbs- und Konjunkturanalysen auf Basis der Beschäftigung in der Seeschifffahrt.
Offshore & Meeresressourcen
Offshore-Windpark-Register
Amtliches Verzeichnis aller genehmigten, im Bau befindlichen und betriebenen Offshore-Windparks in der deutschen Nord- und Ostsee, geführt vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Das Register enthält Standort, genehmigte Kapazität, Betreiber, Inbetriebnahmejahr und Koordinaten. Es ist Grundlage für Raumordnung, Netzplanung und Investitionsentscheidungen.
Sofort publizierbar — Standort, Kapazität, Betreiber und Inbetriebnahme sind Genehmigungsdaten für Anlagen im Meer. Ein solches Register trägt Raumordnung, Netzplanung und Schiffssicherheit zugleich; Personenbezug entsteht an keiner Stelle.
UmweltGeodatenEinzelereignis / RohdatenCC0 / Public DomainGeoJSONCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Geodatenerfassung Kartierung aller Windparkanlagen nach Genehmigungsbescheiden und Bauzustandsmeldungen im EPSG:4326-System.
- Kapazitätsmonitoring Jährliche Aktualisierung der installierten und genehmigten Kapazitäten für die nationale Energiebilanzberichterstattung.
- Registeraktualisierung und Pflege Regelmäßige Aktualisierung des Registers zu Offshore-Windpark-Register durch Abgleich mit behördlichen Meldungen und Revisionen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Offshore-Windpark-Register für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Offshore-Windpark-Register als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Fischereiquoten EU-Nordsee
Von der EU-Kommission und dem Rat jährlich festgesetzte Fangquoten (TAC – Total Allowable Catches) für Fischbestände in der Nordsee, Ostsee und angrenzenden Gewässern, aufgeteilt auf die Mitgliedstaaten. Für Deutschland werden die nationalen Quoten vom Thünen-Institut für Ostseefischerei und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) verwaltet. Die Quoten sind zentral für die Bewirtschaftung mariner Ressourcen.
Sofort publizierbar — Fangquoten sind hoheitlich festgesetzte Obergrenzen für die Nutzung einer gemeinsamen Ressource. Sie gelten gegenüber ganzen Mitgliedstaaten und Flottensegmenten; einzelne Fangschiffe und ihre Erträge sind nicht Gegenstand.
UmweltTransaktionsdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC0 / Public DomainCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Bestandsmodellierung Wissenschaftliche Bewertung von Fischbestandsgrößen durch ICES auf Basis von Surveys, Anlandungsstatistiken und Populationsmodellen.
- Quotenallokation Aufteilung der TAC auf Mitgliedstaaten nach dem Prinzip der relativen Stabilität und nationaler Weiterverteilung auf Fischereibetriebe.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Fischereiquoten EU-Nordsee gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Branchenvergleich und Benchmarking Sektorübergreifender Vergleich und Benchmarking von Wirtschaftsindikatoren aus Fischereiquoten EU-Nordsee.
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus Fischereiquoten EU-Nordsee an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Meeresumwelt-Messdaten
Physikalische, chemische und biologische Messdaten aus dem deutschen Meeresmonitoring in Nord- und Ostsee, erhoben im Rahmen von OSPAR und HELCOM durch das BSH, das Umweltbundesamt und Landesämter. Die Daten umfassen Temperatur, Salzgehalt, Nährstoffe, Schadstoffkonzentrationen und biologische Parameter. Sie bilden die Grundlage für den Meeresumweltzustandsbericht.
Sofort publizierbar — Meeresumwelt-Messdaten werden im Rahmen der OSPAR/HELCOM-Berichtspflichten öffentlich bereitgestellt und sind im nationalen Meeresatlas zugänglich.
UmweltMessungen / SensordatenEinzelereignis / RohdatenCC0 / Public DomainNetCDF / HDF5CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Qualitätskontrolle Automatisierte Plausibilitätsprüfung und manuelle Expertenvalidierung der Messdaten nach WOCE-/ARGO-Qualitätsstandards.
- Trendanalyse Berechnung von Langzeittrends bei Temperatur, Eutrophierung und Schadstoffbelastung für Klimaberichte und Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie.
- Umweltberichterstattung Integration der Umweltdaten zu Meeresumwelt-Messdaten in nationale und europäische Berichtspflichten (EU, UN).
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Meeresumwelt-Messdaten für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Meeresumwelt-Messdaten als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Tiefseekabel-Verzeichnis
Verzeichnis der Telekommunikations- und Energiekabel auf dem Meeresboden in deutschen Küstengewässern und der AWZ, geführt vom BSH und der Bundesnetzagentur. Das Verzeichnis enthält Kabeltrassen, Betreiber und Schutzabstandsregelungen. Es ist essentiell für die maritime Raumplanung und den Schutz kritischer digitaler Infrastruktur.
Nach Aufbereitung publizierbar — Genaue Trassendaten von Tiefseekabeln können sicherheitsrelevant sein; generalisierte Schutzzonen und Betreiberinformationen können veröffentlicht werden.
VerwaltungGeodatenEinzelereignis / RohdatenDatenlizenz DeutschlandGeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Geodatenerfassung Digitalisierung der Kabeltrassen aus Baugenehmigungen und Kabelplänen sowie Georeferenzierung im BSH-Kartenwerk.
- Schutzzonenberechnung Berechnung von Sicherheitsabständen für Anker- und Fischereirestriktionen auf Basis von Kabeltiefen und Bodentypen.
- Registeraktualisierung und Pflege Regelmäßige Aktualisierung des Registers zu Tiefseekabel-Verzeichnis durch Abgleich mit behördlichen Meldungen und Revisionen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Tiefseekabel-Verzeichnis für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Tiefseekabel-Verzeichnis als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Meeresschutzgebiete-Karten
Geodaten der deutschen Meeresschutzgebiete in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) und den Küstengewässern, darunter FFH-Gebiete und Vogelschutzgebiete, veröffentlicht vom BfN und dem BSH. Die Geodaten umfassen Gebietsgrenzen, Schutzstatus und Bewirtschaftungsregeln. Sie sind Grundlage für die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie und die Raumordnung.
Sofort publizierbar — Meeresschutzgebiete sind gesetzlich ausgewiesene Schutzgebiete und werden vom BfN als Open Geodata im INSPIRE-konformen Format bereitgestellt.
Natur/BiodiversitätGeodatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC0 / Public DomainGeoJSONShapefile
Verwendung in 5 Prozessen
- INSPIRE-Harmonisierung Überführung der Schutzgebietsgrenzen in das INSPIRE-Datenmodell (PS) für EU-weite Interoperabilität.
- Zustandsbewertung Kartographische Darstellung des Erhaltungszustands der Schutzgebiet-Lebensraumtypen nach FFH-Bewertungsmethodik.
- Räumliche Analyse und Visualisierung GIS-gestützte Auswertung der Geodaten zu Meeresschutzgebiete-Karten für Planungsentscheidungen und kartografische Darstellungen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Meeresschutzgebiete-Karten für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Meeresschutzgebiete-Karten als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Strömungsdaten Nordsee/Ostsee
Beobachtete und modellierte Strömungsgeschwindigkeiten und -richtungen in Nord- und Ostsee, erhoben durch das BSH mit Strömungsmessbojen, ADCP-Messungen und numerischen Modellen (BSHcmod). Die Daten fließen in Seegefahrenberichte, Ölunfallbekämpfung und die Planung von Offshore-Anlagen ein. Historische Zeitreihen sind für Klimaforschung relevant.
Sofort publizierbar — Strömungsdaten des BSH werden im Rahmen des Copernicus Marine Service und des nationalen Meeresatlas öffentlich bereitgestellt.
UmweltMessungen / SensordatenEinzelereignis / RohdatenCC0 / Public DomainNetCDF / HDF5
Verwendung in 5 Prozessen
- Numerische Modellierung Berechnung dreidimensionaler Strömungsfelder mit dem BSHcmod-Modell auf Basis von Wind, Tide und Flusseintrag.
- Datenassimilation Integration von Messdaten aus Bojen, Gleitern und Schiffen in das Modell zur Verbesserung der Vorhersagegenauigkeit.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Strömungsdaten Nordsee/Ostsee gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Klimafolgen- und Risikoabschätzung Systematische Modellierung von Klimaauswirkungen und Umweltrisiken auf Basis der Daten zu Strömungsdaten Nordsee/Ostsee.
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus Strömungsdaten Nordsee/Ostsee an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Meeresbodenbedeckungskarten
Kartographische Darstellungen der Sedimenttypen und Habitatklassen auf dem Meeresboden in deutschen Küstengewässern und der AWZ, erstellt durch das BSH und die Geologischen Landesämter. Die Karten basieren auf akustischen Vermessungen (Sidescan-Sonar, Fächerecholot) und Sedimentproben. Sie sind Grundlage für Habitatschutz und die Standortbewertung von Offshore-Bauwerken.
Sofort publizierbar — Meeresbodengeologie-Karten werden vom BSH im Rahmen der INSPIRE-Geodateninfrastruktur als Open Data bereitgestellt.
Natur/BiodiversitätGeodatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC0 / Public DomainGeoJSONShapefile
Verwendung in 5 Prozessen
- Akustische Fernerkundung Auswertung von Sidescan-Sonar und Multibeam-Bathymetrie zur flächenhaften Kartierung von Sedimenttypen ohne Beprobung.
- Habitatklassifikation Zuordnung der Meeresbodenflächen zu EUNIS-Habitatklassen für internationale Vergleichbarkeit im Meeresumweltmonitoring.
- Räumliche Analyse und Visualisierung GIS-gestützte Auswertung der Geodaten zu Meeresbodenbedeckungskarten für Planungsentscheidungen und kartografische Darstellungen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Meeresbodenbedeckungskarten für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Meeresbodenbedeckungskarten als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Öl-/Gasplattform-Register
Verzeichnis der Öl- und Gasförderanlagen in der deutschen AWZ und den Küstengewässern von Nord- und Ostsee, geführt von der Bundesnetzagentur und dem LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie). Das Register enthält Standort, Betreiber, Fördermengen und Betriebsstatus. Es ist relevant für maritime Sicherheit, Umweltmonitoring und Raumplanung.
Nach Aufbereitung publizierbar — Grundlegende Standort- und Betreiberdaten sind publizierbar; detaillierte Förderdaten unterliegen dem Bergrecht und können vertraulich sein.
WirtschaftGeodatenEinzelereignis / RohdatenDatenlizenz DeutschlandGeoJSONCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Geodatenerfassung Einmessung und Registrierung aller Plattformstandorte nach Zulassungsbescheiden des LBEG im ETRS89-Koordinatensystem.
- Umwelt-Compliance-Monitoring Überwachung der genehmigungskonformen Förder- und Abwassermengen im Rahmen der OSPAR-Berichtspflichten.
- Registeraktualisierung und Pflege Regelmäßige Aktualisierung des Registers zu Öl-/Gasplattform-Register durch Abgleich mit behördlichen Meldungen und Revisionen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Öl-/Gasplattform-Register für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Öl-/Gasplattform-Register als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Küstenerosions-Monitoring
Messdaten und Zeitreihen zur Veränderung der deutschen Küstenlinie durch Erosion und Akkumulation in Nord- und Ostsee, erhoben von den Küstenschutzbehörden der Küstenländer und dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Die Daten umfassen Uferlinienvermessungen, Strandpegelmessungen und Sedimentbilanzen. Sie sind zentral für Küstenschutzplanung und Klimafolgenanpassung.
Sofort publizierbar — Küstenerosionsdaten werden im Rahmen des Generalplans Küstenschutz und nationaler Klimaanpassungsberichte öffentlich gemacht.
UmweltMessungen / SensordatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0CSVGeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Uferlinienvermessung Periodische GPS-Vermessung und Auswertung von Luftbildern zur Erfassung von Uferlinienverlagerungen in Zentimeterauflösung.
- Sedimentbilanzierung Berechnung von Nettovolumenänderungen im Strandbereich durch Vergleich wiederholter Profilpeilungen.
- Behördliche Berichterstattung Erstellung von Lageberichten zu Küstenerosions-Monitoring für übergeordnete Behörden und parlamentarische Gremien.
- Klimafolgen- und Risikoabschätzung Systematische Modellierung von Klimaauswirkungen und Umweltrisiken auf Basis der Daten zu Küstenerosions-Monitoring.
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus Küstenerosions-Monitoring an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Meeresspiegel-Pegeldaten
Zeitreihen des Meeresspiegels an deutschen Küstenpegeln (Nord- und Ostsee), erhoben vom BSH und den Wasser- und Schifffahrtsämtern. Die Pegeldaten gehen teils bis ins 19. Jahrhundert zurück und sind Teil des europäischen PSMSL-Messprogramms. Sie sind fundamentale Grundlage für Küstenschutz, Sturmflutprognosen und Klimaforschung.
Sofort publizierbar — Pegeldaten werden vom BSH und im Rahmen des PSMSL-Programms international als Open Data bereitgestellt.
UmweltMessungen / SensordatenEinzelereignis / RohdatenCC0 / Public DomainCSVNetCDF / HDF5
Verwendung in 5 Prozessen
- Trendanalyse Berechnung des säkularen Meeresspiegelanstiegs aus langfristigen Pegelzeitreihen unter Berücksichtigung von Landhebungen und -senkungen.
- Extremwertanalyse Statistische Auswertung von Sturmflutereignissen und Bemessungshochwassern für Küstenschutzbauwerke.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Meeresspiegel-Pegeldaten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Klimafolgen- und Risikoabschätzung Systematische Modellierung von Klimaauswirkungen und Umweltrisiken auf Basis der Daten zu Meeresspiegel-Pegeldaten.
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus Meeresspiegel-Pegeldaten an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Meerestemperatur-Zeitreihen
Langzeitige Messdaten der Meeresoberflächentemperatur (SST) und Tiefentemperaturen in Nord- und Ostsee, erhoben durch BSH-Messstationen, Forschungsschiffe und Satelliten-Fernerkundung. Die Zeitreihen ermöglichen die Beurteilung von Erwärmungstrends und Auswirkungen des Klimawandels auf marine Ökosysteme. Sie fließen in den HELCOM-Umweltbericht ein.
Sofort publizierbar — Meerestemperaturdaten werden über den Copernicus Marine Service und das BSH als Open Data bereitgestellt und sind Teil der INSPIRE-Pflichtdaten.
UmweltMessungen / SensordatenEinzelereignis / RohdatenCC0 / Public DomainNetCDF / HDF5
Verwendung in 5 Prozessen
- Satellitendatenauswertung Verarbeitung von MODIS- und Sentinel-3-Thermaldaten zu täglichen SST-Karten mit 300m-Auflösung über dem deutschen Meeresgebiet.
- In-situ-Kalibrierung Abgleich von Satelliten-SST mit direkten Stationsmessungen zur Fehlerkorrektur und Genauigkeitssicherung.
- Zeitreihenanalyse und Prognose Auswertung von Zeitreihenverläufen zu Meerestemperatur-Zeitreihen zur Erkennung von Trends und Erstellung von Kurzfristprognosen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Meerestemperatur-Zeitreihen für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Meerestemperatur-Zeitreihen als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Algenbiomasseerhebungen
Messungen der Algen- und Phytoplanktonbiomasse in deutschen Küstengewässern und der AWZ, erhoben durch BSH, Landesumweltämter und Forschungseinrichtungen. Die Daten umfassen Chlorophyll-a-Konzentrationen, Phytoplanktonzusammensetzung und Blütenereignisse. Sie sind Kernindikatoren für den Eutrophierungszustand und die Einhaltung der Wasserrahmenrichtlinie.
Sofort publizierbar — Algenbiomasssedaten fließen in die OSPAR/HELCOM-Berichte und die EU-Eutrophierungsberichterstattung ein und werden vollständig veröffentlicht.
Natur/BiodiversitätMessungen / SensordatenEinzelereignis / RohdatenCC0 / Public DomainCSVNetCDF / HDF5
Verwendung in 5 Prozessen
- Fernerkundung Auswertung von Ocean-Colour-Satellitendaten (OLCI/Sentinel-3) zur flächenhaften Erfassung von Chlorophyll-a-Verteilungen.
- In-situ-Probenahme Wasserprobennahme und Laboranalyse zur Bestimmung der Phytoplankton-Artenkomposition und Zellzahlen als Validierungsgrundlage.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Algenbiomasseerhebungen gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Klimafolgen- und Risikoabschätzung Systematische Modellierung von Klimaauswirkungen und Umweltrisiken auf Basis der Daten zu Algenbiomasseerhebungen.
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus Algenbiomasseerhebungen an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Offshore-Windparkproduktion und Netzanschlüsse
Einspeisedaten der deutschen Offshore-Windparks (Netzbetreiber, Bundesnetzagentur), inkl. Anlagenkapazität, Volllaststunden und Verfügbarkeitsgrade.
Sofort publizierbar — Einspeisedaten werden nach EEG § 77a veröffentlicht.
UmweltMessungen / SensordatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Einspeisemessung Netzbetreiber erfassen Einspeisung je Windpark stündlich
- Volllaststundenberechnung Energieerzeugung wird zur installierten Nennleistung ins Verhältnis gesetzt
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Offshore-Windparkproduktion und Netzanschlüsse gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Interoperabilitäts- und Schnittstellentesting Technische Überprüfung von Datenschnittstellen und Kompatibilität mit bestehenden IT-Systemen für Offshore-Windparkproduktion und Netzanschlüsse.
- Automatisierte Datenqualitätsprüfung Kontinuierliche Validierung der Datenqualität in Offshore-Windparkproduktion und Netzanschlüsse durch regelbasierte Prüfroutinen und Anomalieerkennung im CI/CD-Prozess.
Fischerei- und Aquakulturstatistiken der deutschen Nord- und Ostsee
Anlandemengen, Erlöse und Fanggebiete der deutschen Hochsee- und Küstenfischerei sowie Aquakulturproduktion (Thünen-Institut, BLE).
Sofort publizierbar — BLE veröffentlicht jährlich die Fischereistatistik gemäß EU-Datenerhebungsrahmen.
UmweltTransaktionsdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVGeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Logbucherfassung Fischer melden Fangmengen je Art und ICES-Statistikgebiet
- Mengenvalidierung BLE plausibilisiert Anlandemengen anhand von Wiegescheinen und Marktdaten
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Fischerei- und Aquakulturstatistiken der deutschen Nord- und Ostsee auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Rechteverwaltung und Lizenzprüfung Systematische Prüfung der Nutzungsrechte, Lizenzbedingungen und Verwertungsrechte für Fischerei- und Aquakulturstatistiken der deutschen Nord- und Ostsee.
- Digitales Rechtemanagement Implementierung eines DRM-Systems zur Verwaltung von Urheberrechten, Nutzungslizenzen und Verwertungsansprüchen für Fischerei- und Aquakulturstatistiken der deutschen Nord- und Ostsee.
Offshore-Windenergie Standort- und Produktionsdaten
Standort-, Kapazitäts- und Produktionsdaten der deutschen Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee, erfasst durch die Bundesnetzagentur und die Deutsche WindGuard. Enthält installierte Leistung, Volllaststunden, Netzanschlusspunkte und Genehmigungsstatus.
Sofort publizierbar — Offshore-Anlagendaten werden von der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister öffentlich bereitgestellt; Produktionsdaten über ENTSO-E Transparency Platform.
UmweltMessungen / SensordatenEinzelereignis / RohdatenDatenlizenz DeutschlandCSVGeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Marktstammdatenregister-Abfrage Automatisierter Datenabruf aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur für alle zugelassenen Offshore-Anlagen mit technischen Parametern.
- Einspeisedaten-Auswertung Aggregation der Viertelstundenwerte aus dem ENTSO-E Transparency Platform zu Monatserträgen und Volllaststunden je Windpark für Ertragsbewertung.
- Meeresraumplanungs-GIS Integration von Anlagenstandorten in das digitale Raumordnungskataster der AWZ (Ausschließliche Wirtschaftszone) des BSH für Nutzungskonflikt-Analysen.
- Interoperabilitäts- und Schnittstellentesting Technische Überprüfung von Datenschnittstellen und Kompatibilität mit bestehenden IT-Systemen für Offshore-Windenergie Standort- und Produktionsdaten.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Offshore-Windenergie Standort- und Produktionsdaten als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Marine Rohstoffvorkommen und Meeresbergbau
Daten zu marinen Rohstoffvorkommen in der deutschen AWZ und im Tiefseebergbau (Manganknollen, Massivsulfide) sowie zu Genehmigungen der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) für deutsche Explorationsprojekte. Federführung: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).
Nach Aufbereitung publizierbar — BGR-Erkundungsdaten aus Forschungsfahrten sind nach Sperrfrist (5 Jahre) als Open Access verfügbar; kommerzielle Explorationsdaten unterliegen Vertraulichkeit.
Natur/BiodiversitätMessungen / SensordatenEinzelereignis / RohdatenProprietär / RestriktivNetCDF / HDF5GeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- BGR-Forschungsfahrten Systematische Meeresbodenuntersuchungen durch BGR-Forschungsschiffe im Atlantik und Pazifik zur Kartierung und Beprobung von Manganknollenfeldern und Polymetallsulfiden.
- Geochemische Probenanalyse Laboranalytische Bestimmung von Metallgehalten (Mn, Co, Ni, Cu) und Spurenelementprofilen in Sediment- und Gesteinsproben für wirtschaftliche Bewertung.
- ISA-Explorationsdaten-Reporting Aufbereitung und Meldung von Explorationsergebnissen an die Internationale Meeresbodenbehörde gemäß UNCLOS und ISA-Regulierungsrahmen für Tiefseebergbau.
- Open-Access-Dissemination Veröffentlichung der Ergebnisse aus Marine Rohstoffvorkommen und Meeresbergbau über Open-Access-Repositorien und wissenschaftliche Fachzeitschriften.
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus Marine Rohstoffvorkommen und Meeresbergbau an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Hafeninfrastruktur Investitionen
Investitionen in Hafeninfrastruktur und -suprastruktur nach Hafenstandort und Finanzierungsquelle.
Nach Aufbereitung publizierbar — Öffentliche Hafeninvestitionen sind im Bundeshaushalt transparent; private teils vertraulich.
WirtschaftFinanzdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Haushaltsanalyse Öffentliche Investitionen werden aus Bundes- und Länderhaushalten extrahiert.
- Private Investitionserfassung Terminalbetreiber melden Investitionspläne an Hafenverwaltungen.
- EU-Kofinanzierungsmonitoring TEN-T-geförderte Projekte werden im INEA-Portal nachverfolgt.
- Kapazitätsplanung Investitionsdaten fließen in Hafenentwicklungspläne und Raumordnung ein.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Hafeninfrastruktur Investitionen als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Offshore-Windenergie Meeresflächen
Flächen- und Kapazitätsdaten von Offshore-Windparks in der deutschen AWZ (Nord- und Ostsee).
Sofort publizierbar — BSH veröffentlicht Offshore-Raumordnungs- und Genehmigungsdaten als Open Data.
UmweltGeodatenEinzelereignis / RohdatenDatenlizenz DeutschlandGeoJSONShapefile
Verwendung in 5 Prozessen
- Raumordnungsplan BSH erstellt Raumordnungsplan für die AWZ mit Offshore-Eignungsgebieten.
- Genehmigungserfassung Baugenehmigungen nach WindSeeG werden im BSH-Genehmigungsregister geführt.
- Geodatenpflege Parkgrenzen und Anlagepositionen werden in BSH-Geodatendiensten aktualisiert.
- Leistungsmonitoring Installierte Kapazitäten werden mit BNetzA-Marktstammdatenregister abgeglichen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Offshore-Windenergie Meeresflächen als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Offshore-Windenergie
Installierte Leistung und Erzeugung von Offshore-Windparks.
Sofort publizierbar — Gezählt werden installierte Leistung und Erzeugung je Windpark und Jahr. Ein Windpark ist eine genehmigte Anlage in der ausschließlichen Wirtschaftszone; Betreiberdaten sind Registerangaben.
UmweltMessungen / SensordatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0GeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Offshore-Windenergie aus betrieblichen bzw. amtlichen Quellsystemen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Offshore-Windenergie.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Offshore-Windenergie vor der Freigabe.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Offshore-Windenergie für Geschäfts-, Branchen- und amtliche Berichte.
- Analyse und Auswertung Markt-, Wettbewerbs- und Konjunkturanalysen auf Basis der Offshore-Windenergie.
Schiffbau-Auftragslage
Auftragsbestand und Produktion der Werften.
Sofort publizierbar — Gezählt werden Aufträge und kompensierte Bruttoraumzahl je Werft und Jahr. Bei wenigen verbliebenen Werften ist zu Landessummen zu verdichten, sonst beschreibt die Zahl ein Unternehmen.
WirtschaftFinanzdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Schiffbau-Auftragslage aus betrieblichen bzw. amtlichen Quellsystemen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Schiffbau-Auftragslage.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Schiffbau-Auftragslage vor der Freigabe.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Schiffbau-Auftragslage für Geschäfts-, Branchen- und amtliche Berichte.
- Analyse und Auswertung Markt-, Wettbewerbs- und Konjunkturanalysen auf Basis der Schiffbau-Auftragslage.
Meeresressourcen-Nutzung
Wirtschaftliche Nutzung mariner Ressourcen (Fischerei, Rohstoffe).
Sofort publizierbar — Erfasst werden Nutzungsflächen und Fangmengen je Gebiet und Art. Bezugseinheit ist die Fläche oder die Tonne; einzelne Fangfahrten und Fischereibetriebe erscheinen darin nicht.
Natur/BiodiversitätGeodatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandGeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Meeresressourcen-Nutzung aus betrieblichen bzw. amtlichen Quellsystemen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Meeresressourcen-Nutzung.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Meeresressourcen-Nutzung vor der Freigabe.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Meeresressourcen-Nutzung für Geschäfts-, Branchen- und amtliche Berichte.
- Analyse und Auswertung Markt-, Wettbewerbs- und Konjunkturanalysen auf Basis der Meeresressourcen-Nutzung.
Weitere Organisationstypen im Sektor Wirtschaft
- Einzelhandel
- Finanzdienstleister
- Arbeitgeber & Personalverwaltung
- Immobilienunternehmen & Wohnungswirtschaft
- Private Bildungsträger
- Industrie & verarbeitendes Gewerbe
- IKT & Digitalwirtschaft
- Verkehr & Logistik
- Baugewerbe
- Landwirtschaft & Ernährungswirtschaft
- Gastgewerbe & Tourismus
- Energiewirtschaft
- Handwerk
- Versicherungswirtschaft
- Unternehmensdienstleistungen
- Pharmaindustrie & Medizintechnik
- Automobilindustrie
- Private Gesundheitswirtschaft
- Chemieindustrie
- Medienwirtschaft & Verlage
- Biotechnologie & Life Sciences
- Bergbau & Rohstoffe