Organisationstyp · Staat und Verwaltung
Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD)
Welche Daten bei dieser Organisationsform entstehen — und wie offen sie sein könnten. 3 Aktivitäten, 69 Datentypen.
- 73,9 % sofort publizierbar
- 24,6 % nach Aufbereitung
- 1,4 % nur Metadaten
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Infektionsüberwachung & Meldewesen
IfSG-Meldedaten
Meldepflichtige Erkrankungen nach § 7 IfSG: Erreger, Erkrankungsdatum, Altersgruppe, Geschlecht und Landkreis. Das RKI aggregiert diese Daten und veröffentlicht sie wöchentlich auf Kreisebene ohne Personenbezug über SurvStat@RKI.
Nach Aufbereitung publizierbar — Einzelmeldungen enthalten Identifikatoren und sind vollständig geschützt. Aggregierte Fallzahlen pro Erreger, Altersgruppe und Kreisgebiet können nach Anonymisierung als Open Data bereitgestellt werden. Das RKI praktiziert dies bereits über SurvStat — eine Ausweitung auf maschinenlesbare Formate ist erstrebenswert.
GesundheitStatistik / AggregatdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Gesundheitsversorgung & Prävention Labore und Ärzte melden meldepflichtige Erreger an Gesundheitsämter, die Daten werden ans RKI weitergeleitet (§ 11 IfSG).
- Datenerhebung & Statistik Aggregierte Meldedaten ermöglichen die frühzeitige Erkennung von Ausbrüchen und die Bewertung von Seuchenlagen auf nationaler Ebene.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu IfSG-Meldedaten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu IfSG-Meldedaten.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus IfSG-Meldedaten an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Impfquoten-Surveillance
Impfquoten nach Alter, Region und Impfstoff aus der bundesweiten Impfsurveillance des RKI: vollständig aggregiert ohne Personenbezug, jährlich aktualisiert und nach Bundesland sowie Landkreis differenziert. Datengrundlage für nationale Impfziele und WHO-Berichterstattung.
Sofort publizierbar — Impfquoten nach Alter, Region und Impfstoff sind vollständig aggregiert. Eine Bereitstellung als maschinenlesbarer Datensatz wäre technisch sofort umsetzbar und gesellschaftlich wertvoll — Impfziele lassen sich sonst nicht unabhängig nachrechnen.
GesundheitStatistik / AggregatdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC0 / Public DomainCSVExcel (XLSX)
Verwendung in 5 Prozessen
- Planung & Steuerung Impfquoten-Daten sind Grundlage für die Nationalen Impfempfehlungen der STIKO und die Bewertung von Impfzielerreichung.
- Datenerhebung & Statistik Deutschland meldet Impfquoten im Rahmen der WHO-Berichterstattung — offene Daten erhöhen Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
- Behördliche Berichterstattung Erstellung von Lageberichten zu Impfquoten-Surveillance für übergeordnete Behörden und parlamentarische Gremien.
- Sozialraumanalyse und Bedarfsplanung Räumliche Analyse soziodemografischer Bedarfe und Versorgungslücken auf Basis der Daten zu Impfquoten-Surveillance.
- Wirkungsevaluation Standardisierte Wirkungsmessung der auf Impfquoten-Surveillance basierenden Programme und Maßnahmen nach SROI-Methodik.
Ausbruchsdokumentation
Anonymisierte Ausbruchsberichte des ÖGD: Erreger, Ausbruchsgröße, betroffene Einrichtung (Typ, nicht Name), Ausbruchsdauer, eingeleitete Maßnahmen und Expositionsquelle ohne Fallidentifikatoren. Systematische Dokumentation nach IfSG-Meldepflicht.
Nach Aufbereitung publizierbar — Ausbruchsdaten erfordern sorgfältige Anonymisierung, da Ort und Zeitraum mit anderen Quellen zur Identifizierung betroffener Personen oder Einrichtungen kombiniert werden könnten. Nach angemessener Aggregation und Zeitverzug sind anonymisierte Ausbruchsberichte wertvolle epidemiologische Open Data.
GesundheitStatistik / AggregatdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVPDF
Verwendung in 5 Prozessen
- Gesundheitsversorgung & Prävention Gesundheitsämter dokumentieren Infektionsausbrüche nach IfSG und melden diese an das RKI zur nationalen Lagebeurteilung.
- Monitoring & Evaluation Systematische Ausbruchsdokumentation ermöglicht die Auswertung von Infektionsketten und die Verbesserung präventiver Maßnahmen.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Ausbruchsdokumentation gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Metadaten-Anreicherung und Katalogisierung Systematische Ergänzung beschreibender Metadaten zu Ausbruchsdokumentation für verbesserte Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit in Datenportalen.
- Datenportfolio-Management Strukturierte Verwaltung und Versionierung der Datensätze aus Ausbruchsdokumentation in einem zentralen Datenportfolio mit Lifecycle-Management.
Erregersurveillance & Genomsequenzierung
Sequenzdaten und Typisierungsergebnisse aus der molekularen Erreger-Surveillance (z.B. SARS-CoV-2, Influenza).
Sofort publizierbar — Sequenziert wird ein Erregergenom, nicht ein menschliches. Veröffentlicht werden Linienzuordnung, Probenwoche und Region — Probennummern und Einsenderbezüge bleiben im Laborinformationssystem.
SozialesStatistik / AggregatdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Patientenkommunikation Erregersurveillance & Genomsequenzierung unterstützt die zielgruppengerechte Kommunikation von Gesundheitsinformationen an die Bevölkerung.
- Öffentlichkeitsarbeit Inhalte aus Erregersurveillance & Genomsequenzierung werden in Aufklärungskampagnen und Gesundheitsportalen eingesetzt.
- Behördliche Berichterstattung Erstellung von Lageberichten zu Erregersurveillance & Genomsequenzierung für übergeordnete Behörden und parlamentarische Gremien.
- Metadaten-Anreicherung und Katalogisierung Systematische Ergänzung beschreibender Metadaten zu Erregersurveillance & Genomsequenzierung für verbesserte Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit in Datenportalen.
- Datenportfolio-Management Strukturierte Verwaltung und Versionierung der Datensätze aus Erregersurveillance & Genomsequenzierung in einem zentralen Datenportfolio mit Lifecycle-Management.
Nosokomiale Infektionen & Krankenhaushygiene
Raten im Krankenhaus erworbener Infektionen (Harnwegsinfekte, Pneumonien, Wundinfektionen, MRSA).
Nach Aufbereitung publizierbar — Wundinfektionen und Pneumonien nach Station sind kleine Fallzahlen mit hoher Zuordenbarkeit für Betroffene und ihre Angehörigen. Auszuweisen ist je Haus und Jahr, bezogen auf Anwendungstage.
SozialesStatistik / AggregatdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Proprietär / RestriktivCSVExcel (XLSX)
Verwendung in 5 Prozessen
- Versorgungsplanung Nosokomiale Infektionen & Krankenhaushygiene dient der regionalen Gesundheitsversorgungsplanung und hilft, den Bedarf an medizinischen Fachkräften und Einrichtungen zu ermitteln.
- Epidemiologisches Monitoring Aggregierte Nosokomiale Infektionen & Krankenhaushygiene werden in der bevölkerungsbezogenen Gesundheitsberichterstattung und Risikoanalyse eingesetzt.
- Epidemiologische Auswertung Analyse der Gesundheitsdaten zu Nosokomiale Infektionen & Krankenhaushygiene für Risikomodellierung und Public-Health-Empfehlungen.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Nosokomiale Infektionen & Krankenhaushygiene.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Nosokomiale Infektionen & Krankenhaushygiene an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Ausbruchsmeldungen & Epidemiemanagement
Dokumentation und anonymisierte Berichte zu Ausbruchsuntersuchungen nach IfSG aus Gemeinschaftseinrichtungen.
Sofort publizierbar — Gezählt werden Ausbruchsgeschehen und betroffene Fälle je Einrichtungsart. Die Einrichtung selbst ist nur als Typ genannt — Kita, Pflegeheim, Schule —, nicht mit Name und Anschrift.
SozialesMediendatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0CSVPDF
Verwendung in 5 Prozessen
- Behandlungspfad-Analyse Ausbruchsmeldungen & Epidemiemanagement ermöglicht die Analyse klinischer Behandlungspfade und die Identifikation von Optimierungspotenzialen.
- Prozessoptimierung Transaktionsdaten aus Ausbruchsmeldungen & Epidemiemanagement werden genutzt, um Wartezeiten und Durchlaufzeiten in medizinischen Einrichtungen zu reduzieren.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Ausbruchsmeldungen & Epidemiemanagement gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Metadaten-Anreicherung und Katalogisierung Systematische Ergänzung beschreibender Metadaten zu Ausbruchsmeldungen & Epidemiemanagement für verbesserte Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit in Datenportalen.
- Datenportfolio-Management Strukturierte Verwaltung und Versionierung der Datensätze aus Ausbruchsmeldungen & Epidemiemanagement in einem zentralen Datenportfolio mit Lifecycle-Management.
HIV-Beratungsstatistiken Gesundheitsamt
Anonymisierte Statistiken zu HIV-Beratungen und freiwilligen Tests in Beratungsstellen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, inklusive Anzahl der Beratungen, Neudiagnosen, Testfrequenz und soziodemografische Merkmale nach Altersgruppe und Risikogruppe. Jahresbericht.
Nach Aufbereitung publizierbar — Beratungsstatistiken sind nach Anonymisierung und Aggregation auf Kreisebene publizierbar; Einzelfall-Daten unterliegen dem Sozialdatenschutz nach §35 SGB I.
GesundheitMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Dokumentation Beratungsstellen erfassen anonymisiert Beratungsanlässe und Testergebnisse in standardisierten Bögen.
- Meldung Aggregierte Jahresberichte werden an Landesgesundheitsamt und Robert Koch-Institut übermittelt.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu HIV-Beratungsstatistiken Gesundheitsamt auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu HIV-Beratungsstatistiken Gesundheitsamt.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus HIV-Beratungsstatistiken Gesundheitsamt an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Substitutionsbehandlungen & Suchtmedizin-Statistik
Statistische Übersicht zu Substitutionsbehandlungen mit Opioiden (Methadon, Buprenorphin) im Zuständigkeitsbereich der Gesundheitsämter, inklusive Anzahl der Behandelten, Behandlungsdauer, substituierende Ärzte und Wartelisten. Basis: §5a BtMVV-Meldepflicht.
Nach Aufbereitung publizierbar — Patientenbezogene Daten sind nach §203 StGB schützwürdig; aggregierte Behandlungszahlen ohne Personenbezug sind nach EBIS-Nomenklatur publizierbar.
GesundheitMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Meldepflicht Ärzte melden Substitutionspatienten nach §5a BtMVV an das Bundesinstitut für Arzneimittel; Aggregation durch Gesundheitsamt.
- Analyse Versorgungsquoten und Wartezeiten werden je Landkreis quartalsweise ausgewertet.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Substitutionsbehandlungen & Suchtmedizin-Statistik auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Substitutionsbehandlungen & Suchtmedizin-Statistik.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Substitutionsbehandlungen & Suchtmedizin-Statistik an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Schulgesundheitspflege & Schulärztliche Untersuchungen
Ergebnisse der schulärztlichen Reihenuntersuchungen (Einschulungsuntersuchung, Zahnstatus) durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst auf Kreisebene, inklusive Prävalenzen von Entwicklungsverzögerungen, Übergewicht, Sehschwächen und Impflücken. Jahresbericht.
Nach Aufbereitung publizierbar — Individualdaten der Schulkinder unterliegen dem Sozialdatenschutz; aggregierte Gesundheitsindikatoren je Schule oder Schulbezirk sind nach Anonymisierungsregeln der KMK publizierbar.
BildungMetadatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Untersuchung Schulärzte führen standardisierte Einschulungsuntersuchungen durch; Befunde werden in SOPHIA-Datenbank erfasst.
- Berichterstattung Kreisgesundheitsamt erstellt jährlichen Schulgesundheitsbericht mit Prävalenztrends.
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Schulgesundheitspflege & Schulärztliche Untersuchungen für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Schulgesundheitspflege & Schulärztliche Untersuchungen.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Schulgesundheitspflege & Schulärztliche Untersuchungen an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Tierseuchenmonitoring und Zoonosen-Erfassung
Erfassung zoonotischer Erreger an der Mensch-Tier-Schnittstelle, einschließlich Vogelgrippe, FSME und Leptospirose. Die Daten werden von Veterinärämtern und öffentlichen Gesundheitsdiensten gemeinsam erhoben und an das RKI gemeldet. Grundlage für Frühwarnszenarien und One-Health-Berichte.
Sofort publizierbar — Beprobt werden Tierbestände und Vektoren, nicht Menschen. Bezugseinheit ist die Probe je Erreger und Kreis; Betriebsangaben werden vor der Auswertung durch Regionalcodes ersetzt.
GesundheitMessungen / SensordatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Meldesystemauswertung Zusammenführung von Veterinärmeldungen (TSG) und humanmedizinischen IfSG-Meldungen zu kombinierten Zoonoseprofilen.
- Spatiale Risikomodellierung GIS-gestützte Analyse von Verbreitungsgebieten zur Erkennung geografischer Ausbreitungsmuster.
- Behördliche Berichterstattung Erstellung von Lageberichten zu Tierseuchenmonitoring und Zoonosen-Erfassung für übergeordnete Behörden und parlamentarische Gremien.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Tierseuchenmonitoring und Zoonosen-Erfassung.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Tierseuchenmonitoring und Zoonosen-Erfassung an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Hospitalisierungsraten bei Infektionskrankheiten
Wöchentliche Krankenhauseinweisungsraten für meldepflichtige Infektionskrankheiten, stratifiziert nach Altersgruppe, Bundesland und Diagnosegruppe (ICD-10). Datenquelle sind DRG-Abrechnungsdaten der Krankenkassen in Kombination mit IfSG-Meldedaten. Dient der Erfassung von Krankheitslast und Ressourcenplanung.
Sofort publizierbar — Einweisungsraten je Altersgruppe, Land und Diagnosegruppe entstehen aus Abrechnungs- und Meldedaten. Beide Quellen sind personenbezogen, das Ergebnis nicht: Ausgewiesen wird eine Rate je Woche, kein Behandlungsfall.
GesundheitMessungen / SensordatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- DRG-Datenverknüpfung Matching von Krankenhausabrechnungsdaten mit IfSG-Meldungen zur Hospitalisierungsraten-Berechnung.
- Altersstandardisierung Berechnung altersstandardisierter Raten nach Eurostat-Methodik für Vergleichbarkeit zwischen Bundesländern.
- Epidemiologische Auswertung Analyse der Gesundheitsdaten zu Hospitalisierungsraten bei Infektionskrankheiten für Risikomodellierung und Public-Health-Empfehlungen.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Hospitalisierungsraten bei Infektionskrankheiten.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Hospitalisierungsraten bei Infektionskrankheiten an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Norovirus- und Gastroenteritis-Surveillance
Wöchentliche Meldedaten zu akuten gastroenteritischen Erkrankungen durch Noroviren und andere Enteritiserreger nach IfSG, erfasst durch Gesundheitsämter und aggregiert durch das RKI. Enthält Ausbruchsmeldungen aus Gemeinschaftseinrichtungen.
Sofort publizierbar — Wöchentliche Fallzahlen nach IfSG samt Ausbruchsmeldungen aus Gemeinschaftseinrichtungen. Der Ausbruchsort ist als Einrichtungstyp gefasst, nicht als Adresse; Erkrankte kommen in den Wochenwerten nicht vor.
GesundheitMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Ausbruchserkennung Gesundheitsämter identifizieren Ausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen zur Einleitung von Hygienemaßnahmen.
- Saisonanalyse RKI erstellt saisonale Risikoprognosen für Einrichtungen und Gesundheitsversorger.
- Behördliche Berichterstattung Erstellung von Lageberichten zu Norovirus- und Gastroenteritis-Surveillance für übergeordnete Behörden und parlamentarische Gremien.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Norovirus- und Gastroenteritis-Surveillance.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Norovirus- und Gastroenteritis-Surveillance an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Tuberkulose-Melde- und Behandlungsregister
Fallbezogenes Register tuberkulöser Erkrankungen nach § 7 IfSG mit Daten zu Keimresistenz, Behandlungsverlauf und Kontaktpersonenrückverfolgung, geführt durch das RKI auf Basis der Meldungen aller Gesundheitsämter. Ermöglicht die Überwachung multiresistenter TB-Stämme.
Nur Metadaten publizierbar — Fallbezogene TB-Daten sind hoch sensitiv (Migrationshintergrund, HIV-Koinfektionen); nur aggregierte Metadaten veröffentlichbar.
GesundheitPersonenbezogene DatenEinzelereignis / RohdatenProprietär / RestriktivXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Kontaktpersonenmanagement Gesundheitsämter nutzen das Register zur Nachverfolgung von Infektionsketten.
- Resistenzmonitoring RKI analysiert geografische Ausbreitung resistenter Tuberkulosestämme zur Therapieanpassung.
- Registeraktualisierung und Pflege Regelmäßige Aktualisierung des Registers zu Tuberkulose-Melde- und Behandlungsregister durch Abgleich mit behördlichen Meldungen und Revisionen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Tuberkulose-Melde- und Behandlungsregister für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Tuberkulose-Melde- und Behandlungsregister als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Sentinel-Überwachungsdaten
Daten aus dem Sentinel-Überwachungsnetz des kommunalen Gesundheitsamts, bestehend aus aggregierten Meldungen partizipierender Arztpraxen zu definierten Indikatorkrankheiten (ARE, Gastroenteritis). Zeitreihen ermöglichen Früherkennung epidemischer Entwicklungen. Einspeisung in das RKI-Surveillancesystem.
Sofort publizierbar — Ein Sentinelnetz meldet Zahlen, keine Fälle: wie viele Konsultationen wegen Indikatorkrankheiten in teilnehmenden Praxen anfielen. Weder Praxis noch Patient sind in der Zeitreihe erkennbar.
GesundheitMessungen / SensordatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Sentinel-Netz-Auswertung Wöchentliche Aggregation der Meldedaten aus dem Sentinelärzte-Netzwerk nach Erreger und Altersgruppe.
- RKI-Meldung Übermittlung der aggregierten Sentinel-Daten an das RKI-Surveillancesystem gemäß Surveillanceprotokoll.
- Behördliche Berichterstattung Erstellung von Lageberichten zu Sentinel-Überwachungsdaten für übergeordnete Behörden und parlamentarische Gremien.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Sentinel-Überwachungsdaten.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Sentinel-Überwachungsdaten an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Influenza-Surveillance-Wochenberichte
Wöchentliche Lageberichte zur Influenza-Aktivität im Kreisgebiet, basierend auf ARE-Konsultationsinzidenz, Krankenhauseinweisungen und Laborbestätigungen. Erstellt in der Grippesaison (KW 40–15). Dienen der Früherkennung und Kapazitätsplanung im Gesundheitswesen.
Sofort publizierbar — Ein Lagebericht in der Grippesaison fasst Konsultationsinzidenz, Einweisungen und Laborbefunde zu Wochenwerten zusammen. Er dient der Früherkennung und enthält keinerlei Angaben zu einzelnen Erkrankten.
GesundheitMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Surveillance-Synthese Wöchentliche Zusammenführung von Sentineldaten, Meldedaten und Laborergebnissen zu einem Lagebericht.
- Frühwarnung Automatische Schwellenwertüberwachung für Influenza-Aktivitätsniveaus mit Alerting-Funktion.
- Behördliche Berichterstattung Erstellung von Lageberichten zu Influenza-Surveillance-Wochenberichte für übergeordnete Behörden und parlamentarische Gremien.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Influenza-Surveillance-Wochenberichte.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Influenza-Surveillance-Wochenberichte an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Ausbruchsuntersuchungs-Protokolle
Anonymisierte Protokolle epidemiologischer Ausbruchsuntersuchungen des Gesundheitsamts, inklusive Fallzahlen, Übertragungsweg, Expositionsquelle und Kontrollmaßnahmen. Basis für institutionelles Lernen und überregionale Surveillance. Werden nach Abschluss der Untersuchung publiziert.
Nach Aufbereitung publizierbar — Nach vollständiger Anonymisierung aller Fallbezüge und Quellenangaben sind Ausbruchsberichte als Fachartikel oder Surveillance-Bericht publizierbar.
GesundheitTextdokumenteAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Feldepidemiologie Strukturierte Ausbruchsuntersuchung nach RKI-Leitfaden mit Fallbefragung, Kontaktpersonenverfolgung und Labordiagnostik.
- Berichterstattung Erstellung eines standardisierten Abschlussberichts nach EUPHA-Format für die überregionale Surveillance.
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Ausbruchsuntersuchungs-Protokolle für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Ausbruchsuntersuchungs-Protokolle für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Ausbruchsuntersuchungs-Protokolle als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Reisemedizin-Beratungsstatistiken
Aggregierte Statistiken reisemedizinischer Beratungen im Gesundheitsamt, aufgeschlüsselt nach Reisezielregion, Impfempfehlungen und Beratungsanlass. Gibt Aufschluss über Nachfrage und Reiseverhalten der Bevölkerung. Dient der Planung reisemedizinischer Impfstoffvorräte.
Nach Aufbereitung publizierbar — Aggregierte Beratungsstatistiken ohne Klientenbezug sind nach Anonymisierung als Serviceangebot-Statistik veröffentlichbar.
GesundheitMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Beratungsdokumentation Pseudonymisierte Erfassung aller reisemedizinischen Kontakte im Gesundheitsamts-Dokumentationssystem.
- Impfstoffplanung Ableitung von Bestellmengen für Reiseimpfstoffe aus Beratungsstatistiken und Saisontrends.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Reisemedizin-Beratungsstatistiken auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Reisemedizin-Beratungsstatistiken.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Reisemedizin-Beratungsstatistiken an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Impfquoten – Schuleingangsuntersuchung
Impfquoten für Standardimpfungen (MMR, Varizellen, Polio, etc.) bei Schuleingangsuntersuchungen, erhoben durch den kinderärztlichen Dienst des Gesundheitsamts. Zeitreihen nach Kreis und Impfstoff. Grundlage für den Nationalen Impfplan und lokale Impfkampagnen.
Sofort publizierbar — Impfquoten auf Kreisebene sind aggregierte epidemiologische Indikatoren ohne Personenbezug; Veröffentlichung durch RKI und Landeszentren für Gesundheit regulär.
GesundheitMetadatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Schuleingangsuntersuchung Standardisierte Impfstatus-Erfassung bei der Schuleingangsuntersuchung durch Kinder- und Jugendärzte des Gesundheitsamts.
- RKI-Surveillance Jährliche Übermittlung der Impfquotendaten an das RKI-Impfquoten-Monitoring (KiGGS-Ergänzungserhebung).
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Impfquoten – Schuleingangsuntersuchung für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Impfquoten – Schuleingangsuntersuchung.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Impfquoten – Schuleingangsuntersuchung an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Antibiotika-Resistenz-Monitoring
Daten zum regionalen Aufkommen multiresistenter Erreger (MRSA, VRE, ESBL, MRGN), erhoben durch den ÖGD in Kooperation mit kommunalen Laboren und Krankenhäusern. Zeitreihen nach Erregertyp und Resistenzprofil. Dient der Antibiotikaresistenz-Surveillance und Präventionskampagnen.
Sofort publizierbar — Aggregierte Resistenzdaten auf Kreisebene ohne Patientenbezug werden im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Antibiotikaresistenz (NAP-AMR) veröffentlicht.
GesundheitMessungen / SensordatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Labor-Surveillance Systematische Auswertung der Antibiogramme aus teilnehmenden Laboren nach EUCAST-Resistenzkriterien.
- NAP-AMR-Berichterstattung Übermittlung der regionalen Resistenzdaten an das RKI im Rahmen des Nationalen Antibiotika-Aktionsplans.
- Behördliche Berichterstattung Erstellung von Lageberichten zu Antibiotika-Resistenz-Monitoring für übergeordnete Behörden und parlamentarische Gremien.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Antibiotika-Resistenz-Monitoring.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Antibiotika-Resistenz-Monitoring an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Ausbruchsgeschehen-Datenbank
Dokumentation gemeldeter Ausbrüche (≥2 epidemiologisch zusammenhängende Fälle) nach Erreger, Ort, Fallzahl und Expositionsort; Meldung ans RKI.
Nach Aufbereitung publizierbar — Ausbruchsdaten können Einrichtungen identifizieren; Ortsbezug nach Aggregation publizierbar.
GesundheitMessungen / SensordatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Ausbruchsermittlung Gesundheitsamt führt Ausbruchsermittlung durch und dokumentiert in SurvNet.
- RKI-Meldung Anonymisierte Ausbruchsdaten werden wöchentlich an RKI-Datenbank übermittelt.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Ausbruchsgeschehen-Datenbank gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Ausbruchsgeschehen-Datenbank für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Ausbruchsgeschehen-Datenbank als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Impfquoten-Monitoring Sentinel
Impfquoten für Standardimpfungen (Masern, Influenza, COVID-19) nach Altersgruppe und Landkreis; Grundlage: KV-Abrechnungsdaten und Schuleingangsuntersuchungen.
Sofort publizierbar — Aggregierte Impfquoten; öffentliches Interesse an Transparenz.
GesundheitMessungen / SensordatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Schuleingangserhebung Gesundheitsämter erheben Impfstatus bei Schuleingangsuntersuchung.
- KV-Auswertung KV-Abrechnungsdaten für Influenza und COVID-Impfung werden jährlich ausgewertet.
- Behördliche Berichterstattung Erstellung von Lageberichten zu Impfquoten-Monitoring Sentinel für übergeordnete Behörden und parlamentarische Gremien.
- Kompetenz- und Outcome-Messung Evaluierung von Bildungsergebnissen und Kompetenzzuwachs anhand der Daten zu Impfquoten-Monitoring Sentinel.
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Impfquoten-Monitoring Sentinel in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Meldepflichtige Infektionskrankheiten (IfSG)
Wöchentliche Fallzahlen meldepflichtiger Infektionskrankheiten nach §§ 6–7 IfSG, aggregiert nach Landkreis, Altersgruppe und Erreger. Daten stammen aus dem elektronischen Meldesystem SurvNet und werden vom RKI konsolidiert.
Sofort publizierbar — Die Meldung nach IfSG erfolgt personenbezogen an das Gesundheitsamt; was daraus wird, ist eine Wochenzahl je Landkreis, Altersgruppe und Erreger. Die Verdichtung ist der Schutz.
GesundheitTextdokumenteAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Elektronische Meldung Arztpraxen und Labore übermitteln Fälle via SurvNet-Web an das zuständige Gesundheitsamt.
- Plausibilitätsprüfung Automatisierte Duplikat- und Plausibilitätschecks im Gesundheitsamt vor Weiterleitung an Landesbehörde und RKI.
- Aggregierung & Veröffentlichung RKI aggregiert Daten wöchentlich, anonymisiert auf Kreisebene und publiziert als Open Data via SurvStat@RKI.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Meldepflichtige Infektionskrankheiten (IfSG).
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Meldepflichtige Infektionskrankheiten (IfSG) an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Ausbruchsgeschehen und Häufungen
Dokumentation epidemischer Häufungen und Ausbrüche nach IfSG § 25, einschließlich Ausbruchsgröße, Umfeld (z. B. Gemeinschaftseinrichtung, Lebensmittelbetrieb), Erreger und Maßnahmen. Erfassung durch kommunale Gesundheitsämter.
Nach Aufbereitung publizierbar — Rohdaten enthalten potenziell identifizierende Ortsangaben kleiner Einrichtungen; Anonymisierung und Aggregation erforderlich vor Veröffentlichung.
GesundheitTextdokumenteKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Ausbruchserkennung Gesundheitsamt erkennt Häufung anhand eingehender Meldungen und eröffnet Ausbruchsakte im Meldesystem.
- Ermittlung & Dokumentation Amtsärztliche Ermittlung von Infektionsketten, Expositionsorten und Maßnahmen wird strukturiert erfasst.
- Berichterstellung an Landesbehörde Abschlussbericht mit anonymisierten Ausbruchsdaten wird an zuständige Landesbehörde und RKI übermittelt.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Ausbruchsgeschehen und Häufungen.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Ausbruchsgeschehen und Häufungen an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Infektions-Surveillance
Laufende Überwachung meldepflichtiger Erreger im Kreis.
Sofort publizierbar — Gezählt werden Meldungen je Erreger und Meldewoche im Kreis. Bezugseinheit ist die Meldung; bei Erregern mit unter fünf Fällen im Jahr ist auf Jahressummen zu verdichten.
GesundheitMessungen / SensordatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Daten zu Infektions-Surveillance im behördlichen Vollzug bzw. amtlichen Meldewesen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Infektions-Surveillance.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Infektions-Surveillance nach amtlichen Standards.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Infektions-Surveillance für amtliche Berichte und offene Datenkataloge (z. B. GovData).
- Analyse und Auswertung Auswertung der Infektions-Surveillance für Planung, Steuerung und Politikberatung.
Abwasser-Monitoring
Pathogen-Monitoring im kommunalen Abwasser.
Sofort publizierbar — Gemessen wird die Viruslast im Zulauf einer Kläranlage — ein Summenwert über zehntausende Anschlüsse. Anonymer wird es kaum; einzelne Haushalte sind darin prinzipiell nicht auflösbar.
GesundheitMessungen / SensordatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Daten zu Abwasser-Monitoring im behördlichen Vollzug bzw. amtlichen Meldewesen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Abwasser-Monitoring.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Abwasser-Monitoring nach amtlichen Standards.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Abwasser-Monitoring für amtliche Berichte und offene Datenkataloge (z. B. GovData).
- Analyse und Auswertung Auswertung der Abwasser-Monitoring für Planung, Steuerung und Politikberatung.
Impfstellen und -aktionen
Kommunale Impfangebote und durchgeführte Impfungen.
Sofort publizierbar — Verzeichnet werden Impfangebote mit Ort, Zeit und Impfstoffart, dazu die Zahl verabreichter Dosen. Gezählt wird die Impfung, nicht der Geimpfte; Impfausweise bleiben bei den Impfstellen.
GesundheitTransaktionsdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Daten zu Impfstellen und -aktionen im behördlichen Vollzug bzw. amtlichen Meldewesen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Impfstellen und -aktionen.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Impfstellen und -aktionen nach amtlichen Standards.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Impfstellen und -aktionen für amtliche Berichte und offene Datenkataloge (z. B. GovData).
- Analyse und Auswertung Auswertung der Impfstellen und -aktionen für Planung, Steuerung und Politikberatung.
Gesundheitsberichterstattung & Prävention
Gesundheitsatlas
Gesundheitsindikatoren auf Kreisebene: Mortalitätsraten, Prävalenz chronischer Erkrankungen, Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen und Krankenhaushäufigkeit nach Region und Altersgruppe. Vollständig aggregiert und frei verfügbar.
Sofort publizierbar — Mortalität, Prävalenz und Inanspruchnahme auf Kreisebene sind durchweg aggregierte Indikatoren. Eine einheitliche maschinenlesbare Bereitstellung mit stabilen Metadaten würde die Nutzbarkeit deutlich erhöhen, ohne den Schutzstatus zu verändern.
GesundheitGeodatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC0 / Public DomainCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Planung & Steuerung Gesundheitsatlanten bilden die Datengrundlage für kommunale Gesundheitskonferenzen und die Priorisierung von Präventionsmaßnahmen.
- Forschung & Analyse Regionale Gesundheitsindikatoren ermöglichen die Analyse von Versorgungsungleichheiten und die Evaluation von Interventionen.
- Epidemiologische Auswertung Analyse der Gesundheitsdaten zu Gesundheitsatlas für Risikomodellierung und Public-Health-Empfehlungen.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Gesundheitsatlas.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Gesundheitsatlas an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Präventionsprogramm-Statistiken
Reichweite und Ergebnisdaten öffentlich geförderter Präventionsprogramme: Anzahl Teilnehmende, erzielte Verhaltensänderungen, Inanspruchnahme nach Altersgruppe und Region. Datengrundlage für die Evaluation der Nationalen Präventionskonferenz.
Sofort publizierbar — Gezählt werden Teilnahmen und Reichweiten je Programm und Altersgruppe. Bezugseinheit ist die Maßnahme; Wirkungsindikatoren stammen aus Vorher-Nachher-Befragungen mit vierstelligen Fallzahlen.
GesundheitStatistik / AggregatdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC0 / Public DomainCSVPDF
Verwendung in 5 Prozessen
- Gesundheitsversorgung & Prävention Programmdaten ermöglichen die evidenzbasierte Bewertung der Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen gemäß § 20 SGB V.
- Ressourcenplanung Reichweiten- und Wirkungsdaten steuern die Verteilung öffentlicher Mittel auf Präventionsprogramme durch Krankenkassen und Kommunen.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Präventionsprogramm-Statistiken auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Sozialraumanalyse und Bedarfsplanung Räumliche Analyse soziodemografischer Bedarfe und Versorgungslücken auf Basis der Daten zu Präventionsprogramm-Statistiken.
- Wirkungsevaluation Standardisierte Wirkungsmessung der auf Präventionsprogramm-Statistiken basierenden Programme und Maßnahmen nach SROI-Methodik.
Soziale Determinanten der Gesundheit
Aggregierte Daten zum Zusammenhang zwischen sozialem Status und Gesundheitsoutcomes nach Region: Bildungsstand, Einkommensniveau, Arbeitslosigkeit und Gesundheitsindikatoren auf Kreisebene ohne Personenbezug. Grundlage für gesundheitliche Chancengleichheit.
Nach Aufbereitung publizierbar — Sozialepidemiologische Daten aus unterschiedlichen Verwaltungsquellen erfordern eine datenschutzkonforme Verknüpfung und Aggregation vor der Veröffentlichung. Nach statistischer Geheimhaltungsprüfung (Mindestfallzahlen) können kreisbezogene Indikatoren als Open Data bereitgestellt werden.
GesundheitStatistik / AggregatdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Gesundheitsversorgung & Prävention Sozialepidemiologische Daten sind Kerngrundlage für Programme zur Reduktion gesundheitlicher Ungleichheit (Präventionsgesetz § 20h SGB V).
- Planung & Steuerung Kommunen nutzen Daten zu sozialen Determinanten für die integrierte Stadt- und Gesundheitsplanung in sozial benachteiligten Quartieren.
- Epidemiologische Auswertung Analyse der Gesundheitsdaten zu Soziale Determinanten der Gesundheit für Risikomodellierung und Public-Health-Empfehlungen.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Soziale Determinanten der Gesundheit.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Soziale Determinanten der Gesundheit an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Chronische Erkrankungen & Prävalenz
Prävalenzschätzungen zu Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, COPD und Krebs auf Kreisebene.
Sofort publizierbar — Prävalenzen sind Schätzungen aus Abrechnungs- und Befragungsdaten, hochgerechnet auf Kreise mit sechsstelliger Einwohnerzahl. Eine Schätzgröße enthält keine Erkrankten; Einzeldiagnosen fließen nur anonymisiert ein.
SozialesStatistik / AggregatdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0CSVExcel (XLSX)
Verwendung in 5 Prozessen
- Versorgungsplanung Chronische Erkrankungen & Prävalenz dient der regionalen Gesundheitsversorgungsplanung und hilft, den Bedarf an medizinischen Fachkräften und Einrichtungen zu ermitteln.
- Epidemiologisches Monitoring Aggregierte Chronische Erkrankungen & Prävalenz werden in der bevölkerungsbezogenen Gesundheitsberichterstattung und Risikoanalyse eingesetzt.
- Epidemiologische Auswertung Analyse der Gesundheitsdaten zu Chronische Erkrankungen & Prävalenz für Risikomodellierung und Public-Health-Empfehlungen.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Chronische Erkrankungen & Prävalenz.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Chronische Erkrankungen & Prävalenz an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Vorsorgeuntersuchungen & Früherkennungsraten
Teilnahmeraten zu Krebsfrüherkennungs-, Mutter-Kind- und Zahnvorsorgeuntersuchungen nach Altersgruppe.
Sofort publizierbar — Gezählt werden Untersuchungen, nicht Untersuchte — jährliche Vorsorge erscheint jedes Jahr erneut. Teilnahmeraten je Altersgruppe und Kreis beruhen auf mehreren tausend Fällen.
SozialesStatistik / AggregatdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0CSVExcel (XLSX)
Verwendung in 5 Prozessen
- Versorgungsplanung Vorsorgeuntersuchungen & Früherkennungsraten dient der regionalen Gesundheitsversorgungsplanung und hilft, den Bedarf an medizinischen Fachkräften und Einrichtungen zu ermitteln.
- Epidemiologisches Monitoring Aggregierte Vorsorgeuntersuchungen & Früherkennungsraten werden in der bevölkerungsbezogenen Gesundheitsberichterstattung und Risikoanalyse eingesetzt.
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Vorsorgeuntersuchungen & Früherkennungsraten für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Sozialraumanalyse und Bedarfsplanung Räumliche Analyse soziodemografischer Bedarfe und Versorgungslücken auf Basis der Daten zu Vorsorgeuntersuchungen & Früherkennungsraten.
- Wirkungsevaluation Standardisierte Wirkungsmessung der auf Vorsorgeuntersuchungen & Früherkennungsraten basierenden Programme und Maßnahmen nach SROI-Methodik.
Gesundheitsziele & Indikatorenreport
Indikatorengestützter Bericht zum Stand der kommunalen Gesundheitsziele (z.B. Stärkung der Gesundheitskompetenz).
Sofort publizierbar — Der Bericht führt bereits verdichtete Indikatoren zusammen und bewertet ihren Zielerreichungsgrad. Bezugseinheit ist das Ziel, nicht die Person; die Datengrundlagen sind einzeln ausgewiesen und aggregiert.
SozialesMediendatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0PDFCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Behandlungspfad-Analyse Gesundheitsziele & Indikatorenreport ermöglicht die Analyse klinischer Behandlungspfade und die Identifikation von Optimierungspotenzialen.
- Prozessoptimierung Transaktionsdaten aus Gesundheitsziele & Indikatorenreport werden genutzt, um Wartezeiten und Durchlaufzeiten in medizinischen Einrichtungen zu reduzieren.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Gesundheitsziele & Indikatorenreport auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Gesundheitsziele & Indikatorenreport.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Gesundheitsziele & Indikatorenreport an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Herzinfarkt-Versorgungsatlas
Regionaler Versorgungsatlas zu Herzinfarkt-Inzidenz, prähospitaler Versorgungszeit (Erstkontakt bis Kathetereingriff), Krankenhaussterblichkeit und Nachsorgequalität auf Kreisebene. Datengrundlage: Herzinfarktregister, DRG-Daten, Rettungsdienststatistik. Jahresauswertung.
Sofort publizierbar — Regionale Inzidenz- und Versorgungsqualitätsdaten sind nach Risikoadjustierung und Aggregation auf Kreisebene ohne Personenbezug; Bestandteil der GBE-Berichterstattung.
GesundheitMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSVGeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenverknüpfung Herzinfarktregisterdaten werden pseudonymisiert mit Rettungsdienstprotokollen und DRG-Daten verknüpft.
- Kartierung Versorgungskennzahlen werden als kleinräumige Karten in GBE-Berichtsystem visualisiert.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Herzinfarkt-Versorgungsatlas gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Herzinfarkt-Versorgungsatlas für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Herzinfarkt-Versorgungsatlas als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Screening-Programme Nutzungsraten
Inanspruchnahme von Vorsorge- und Früherkennungsprogrammen (Mammographie, Darmkrebsscreening, Hautkrebsscreening, Cervix-Screening) auf Kreisebene nach Altersgruppe und Geschlecht. Datengrundlage: Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenkassen. Jahresbericht.
Sofort publizierbar — Teilnahmeraten ohne Personenbezug sind Bestandteil der GBE und nach §299 SGB V durch Krankenkassen offenzulegen; Aggregation auf Kreisebene ohne Identifikationsrisiko.
GesundheitMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSVGeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenlieferung Kassenärztliche Vereinigungen und Zentralstelle Mammographie liefern Teilnahmedaten je Postleitzahl.
- Auswertung GBE berechnet Inanspruchnahmeraten nach standardisierter Bevölkerung und erstellt Kreisvergleiche.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Screening-Programme Nutzungsraten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Screening-Programme Nutzungsraten.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Screening-Programme Nutzungsraten an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Gesundheitskonferenzen-Beschlüsse & Aktionspläne
Beschlüsse, Aktionspläne und Maßnahmenberichte kommunaler und regionaler Gesundheitskonferenzen nach Landesgesundheitsdienstgesetzen, inklusive Zielsetzungen, Zeitpläne und Evaluationsergebnisse. Geführt von Gesundheitsämtern auf Landkreisebene.
Sofort publizierbar — Beschlüsse von Gesundheitskonferenzen sind öffentliche Beratungsergebnisse ohne Personenbezug; mehrere Bundesländer schreiben Veröffentlichungspflicht explizit vor.
VerwaltungTextdokumenteKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandJSONXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Dokumentation Geschäftsstelle der Gesundheitskonferenz protokolliert Beschlüsse und verfolgt Umsetzung nach.
- Reporting Jahresberichte der Gesundheitskonferenz werden im Kreistag vorgestellt und online publiziert.
- Epidemiologische Auswertung Analyse der Gesundheitsdaten zu Gesundheitskonferenzen-Beschlüsse & Aktionspläne für Risikomodellierung und Public-Health-Empfehlungen.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Gesundheitskonferenzen-Beschlüsse & Aktionspläne.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Gesundheitskonferenzen-Beschlüsse & Aktionspläne an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Arbeitsunfähigkeitsstatistik nach Diagnosegruppen
Auswertungen zu Arbeitsunfähigkeitsfällen und -tagen gegliedert nach ICD-10-Diagnosegruppen, Wirtschaftszweig und Region. Daten basieren auf AU-Bescheinigungen der gesetzlichen Krankenkassen und werden durch den GBE-Bund jährlich publiziert. Ermöglicht Rückschlüsse auf arbeitsbedingte Erkrankungen und Präventionsbedarf.
Sofort publizierbar — Anonymisierte Aggregatdaten, die vom BMAS und GKV-Spitzenverband bereits regelmäßig als Gesundheitsreport veröffentlicht werden.
GesundheitTextdokumenteAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- GKV-Datenaggregation Zusammenführung und Anonymisierung von AU-Bescheinigungsdaten aus dem morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
- Zeitreihenanalyse Trendberechnungen über Fünf-Jahres-Zeiträume zur Identifikation struktureller Veränderungen im Erkrankungsgeschehen.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Arbeitsunfähigkeitsstatistik nach Diagnosegruppen auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Arbeitsunfähigkeitsstatistik nach Diagnosegruppen.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Arbeitsunfähigkeitsstatistik nach Diagnosegruppen an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Umweltbezogene Gesundheitsbelastungen
Indikatoren zu gesundheitlichen Auswirkungen von Umweltfaktoren wie Feinstaub, Lärm, Hitze und Trinkwasserqualität auf Bevölkerungsebene. Die Daten werden im Rahmen des Umwelt-Surveys des UBA und der kommunalen Gesundheitsberichterstattung erhoben. Basis für kommunale Klimaanpassungsplanung und Luftreinhaltekonzepte.
Sofort publizierbar — Verschnitten werden Expositionsraster und Gesundheitsindikatoren auf Gebietsebene. Beide Eingangsgrößen sind Aggregate; einzelne Wohnadressen und Befunde treten in den Indikatoren nicht auf.
UmweltMessungen / SensordatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVGeoJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Expositions-Wirkungs-Modellierung Verknüpfung von Umweltmessdaten (UBA) mit Mortalitäts- und Morbiditätsdaten zur Quantifizierung umweltbedingter Krankheitslast.
- Kleinräumige Kartierung GIS-basierte Visualisierung von Belastungsschwerpunkten auf Stadtteilebene für die kommunale Planung.
- Umweltberichterstattung Integration der Umweltdaten zu Umweltbezogene Gesundheitsbelastungen in nationale und europäische Berichtspflichten (EU, UN).
- Klimafolgen- und Risikoabschätzung Systematische Modellierung von Klimaauswirkungen und Umweltrisiken auf Basis der Daten zu Umweltbezogene Gesundheitsbelastungen.
- Umweltberichterstattung nach EU-Recht Regelmäßige Meldung der Umweltdaten aus Umweltbezogene Gesundheitsbelastungen an zuständige EU-Behörden (EEA, ECHA) gemäß gesetzlicher Berichtspflichten.
Schuleingangsuntersuchungen ÖGD
Aggregierte Ergebnisse der kinderärztlichen Schuleingangsuntersuchungen durch Gesundheitsämter, erhoben nach Länderrecht und koordiniert durch das RKI. Enthält Prävalenzen von Entwicklungsverzögerungen, Adipositas und Impfschutz.
Sofort publizierbar — Ergebnisse werden auf Kreisebene aggregiert veröffentlicht; kein Personenbezug in den Summenstatistiken.
GesundheitMetadatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Präventionsplanung Gesundheitsämter identifizieren auf Basis der Daten Schulen mit besonderem Förderbedarf.
- Sozialepidemiologie Universitäten analysieren soziale Ungleichheiten in der frühkindlichen Gesundheitsentwicklung.
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Schuleingangsuntersuchungen ÖGD für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Schuleingangsuntersuchungen ÖGD.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Schuleingangsuntersuchungen ÖGD an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Statistik der Pflegeheimbegehungen durch ÖGD
Daten zu Kontroll- und Beratungsbesuchen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in stationären Pflegeeinrichtungen nach Heimrecht der Länder, erfasst durch Gesundheits- und Heimaufsichtsbehörden. Enthält Häufigkeit, Anlassgründe und Beanstandungsquoten.
Nach Aufbereitung publizierbar — Einrichtungsbezogene Beanstandungsdaten sind datenschutzrechtlich zu prüfen; Aggregation auf Kreisebene veröffentlichbar.
GesundheitMetadatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Heimaufsicht Behörden überwachen Einhaltung von Qualitätsstandards in der Pflege anhand der Begehungsstatistik.
- Öffentliche Transparenz Aggregierte Beanstandungsquoten informieren Pflegebedürftige und Angehörige über regionale Pflegequalität.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Statistik der Pflegeheimbegehungen durch ÖGD auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Statistik der Pflegeheimbegehungen durch ÖGD.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Statistik der Pflegeheimbegehungen durch ÖGD an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Kommunaler Gesundheitsbericht
Periodischer Bericht zu Gesundheitszustand, Risikofaktoren und Versorgungslage der Bevölkerung im Landkreis; erscheint alle 4 Jahre.
Sofort publizierbar — Öffentliche Berichterstattung; Pflichtaufgabe der Gesundheitsämter.
GesundheitTextdokumenteAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandJSONCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenintegration Gesundheitsamt kompiliert Daten aus Meldewesen, KV, Krankenhaus und Sozialbehörden.
- Redaktion Bericht wird von ÖGD-Fachkräften verfasst und kommunalpolitisch beschlossen.
- Epidemiologische Auswertung Analyse der Gesundheitsdaten zu Kommunaler Gesundheitsbericht für Risikomodellierung und Public-Health-Empfehlungen.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Kommunaler Gesundheitsbericht.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Kommunaler Gesundheitsbericht an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Schulgesundheitsdaten aus Schuleingangsuntersuchungen
Aggregierte Befundhäufigkeiten (Seh-, Hör-, Sprachstörungen, BMI-Gruppen) aus Schuleingangsuntersuchungen je Einschulungsjahrgang und Schule.
Nach Aufbereitung publizierbar — Schulbezogene Gesundheitsdaten erfordern Mindestfallzahl; k-Anonymität je Schule prüfen.
GesundheitMessungen / SensordatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Schuleingangsuntersuchung Amtsärztlicher Dienst führt SEU durch und dokumentiert Befunde in Fachsoftware.
- Anonymisierung Befunde werden je Schule aggregiert; Schulen < 10 Kinder werden zusammengefasst.
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Schulgesundheitsdaten aus Schuleingangsuntersuchungen für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Schulgesundheitsdaten aus Schuleingangsuntersuchungen.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Schulgesundheitsdaten aus Schuleingangsuntersuchungen an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Kommunale Gesundheitsberichte
Periodische Gesundheitsberichte der kommunalen Gesundheitsämter mit Daten zu Morbidität, Mortalität, Risikofaktoren und Versorgungssituation auf Ebene von Stadtteilen oder Landkreisen. Grundlage: Routinedaten, Surveys und Bevölkerungsstatistik.
Sofort publizierbar — Berichte sind standardmäßig öffentliche Dokumente; Daten sind auf Aggregatebene ohne Personenbezug.
GesundheitTextdokumenteKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenzusammenführung Gesundheitsamt kombiniert Routinedaten (Meldedaten, Standesamt, KV-Abrechnungen) mit Surveys zu einem Berichtsdatensatz.
- Kleinräumige Auswertung Indikatoren werden auf Stadtteil- oder Gemeindeebene berechnet und kartografisch aufbereitet.
- Publikation & Fortschreibung Bericht wird als PDF und strukturierter Datensatz veröffentlicht; Indikatoren werden in das kommunale Gesundheitsmonitoring eingespeist.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Kommunale Gesundheitsberichte.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Kommunale Gesundheitsberichte an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Soziallagenbezogene Gesundheitsdaten
Daten zum Zusammenhang zwischen sozialer Lage (Einkommen, Bildung, Migrationshintergrund) und Gesundheitsoutcomes auf Kreisebene. Basis: Sozialhilfestatistik, Schuleingangsuntersuchungen, GKV-Routinedaten.
Nach Aufbereitung publizierbar — Datenlinkage über soziale Merkmale erfordert Anonymisierungsüberprüfung; Kleinstgruppen müssen vor Publikation zusammengefasst werden.
SozialesTextdokumenteKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Indikatorenauswahl Gesundheitsamt definiert Sozial- und Gesundheitsindikatoren auf Basis bundesweiter Standards (Indikatorensatz GBE).
- Datenlinkage Aggregierte Sozial- und Gesundheitsdaten werden auf Stadtteilebene räumlich verknüpft.
- Anonymisierungsprüfung & Veröffentlichung Fallzahlschwellen werden geprüft; Daten nach Freigabe in kommunale Open-Data-Portale eingestellt.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Soziallagenbezogene Gesundheitsdaten.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Soziallagenbezogene Gesundheitsdaten an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Kommunaler Gesundheitsbericht
Periodischer Bericht zur Gesundheitslage der Bevölkerung im Landkreis nach Indikatoren der GBE.
Sofort publizierbar — Der Bericht beschreibt die Gesundheitslage der Bevölkerung anhand von Indikatoren der Gesundheitsberichterstattung. Er arbeitet mit Kennzahlen über Gruppen, nicht mit Angaben zu einzelnen Personen.
GesundheitTextdokumenteKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandXMLJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Indikatorenauswahl Auswahl von Kernindikatoren nach LIGA-Standard.
- Datenintegration Zusammenführung von Routinedaten verschiedener Quellen.
- Redaktion Texterstellung und Interpretation durch Gesundheitsamt.
- Veröffentlichung Bereitstellung als PDF und maschinenlesbare Daten.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Kommunaler Gesundheitsbericht an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Soziale Determinanten Gesundheitsdaten
Daten zu sozialen Determinanten der Gesundheit (Einkommen, Bildung, Wohnlage) auf Stadtteilebene.
Sofort publizierbar — Einkommen, Bildung und Wohnlage sind auf Stadtteilebene zusammengefasst; einzelne Haushalte sind daraus nicht ableitbar. Die Datenlizenz erlaubt die flächendeckende Weitergabe der Kennzahlen.
GesundheitGeodatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandGeoJSONCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenfusion Verknüpfung von Sozial- und Gesundheitsindikatoren.
- Kartierung Kleinräumige GIS-Darstellung auf Stadtteilebene.
- Deprivationsindex Berechnung sozioökonomischer Deprivationsindex.
- Publikation Veröffentlichung im kommunalen Gesundheits- und Sozialatlas.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Soziale Determinanten Gesundheitsdaten an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Infektionskrankheiten Jahresstatistik GBE
Jahresauswertung gemeldeter Infektionskrankheiten im Landkreis nach Erreger und Altersgruppe.
Sofort publizierbar — Die Jahresauswertung fasst Meldungen nach Erreger und Altersgruppe zusammen; einzelne Fälle und Betroffene sind darin nicht unterscheidbar. Die Datenlizenz erlaubt die strukturierte Weitergabe.
GesundheitTextdokumenteKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Fallerfassung Automatische Übernahme aus SurvStat@RKI.
- Altersaggregation Zusammenfassung nach Altersgruppen und Erreger.
- Trendanalyse Vergleich mit Vorjahreszeitraum und Landesdurchschnitt.
- GBE-Bericht Einbindung in kommunalen Gesundheitsbericht.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Infektionskrankheiten Jahresstatistik GBE an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Kommunaler Gesundheitsbericht
Indikatoren der kommunalen Gesundheitsberichterstattung.
Sofort publizierbar — Zusammengeführt werden Kennzahlen aus Melde-, Vorsorge- und Sozialdaten auf Kreisebene. Jede Eingangsgröße ist bereits eine Summe; der Bericht rechnet Summen zusammen, keine Fälle.
GesundheitFinanzdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Daten zu Kommunaler Gesundheitsbericht im behördlichen Vollzug bzw. amtlichen Meldewesen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Kommunaler Gesundheitsbericht.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Kommunaler Gesundheitsbericht nach amtlichen Standards.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Kommunaler Gesundheitsbericht für amtliche Berichte und offene Datenkataloge (z. B. GovData).
- Analyse und Auswertung Auswertung der Kommunaler Gesundheitsbericht für Planung, Steuerung und Politikberatung.
Lebenserwartung (kleinräumig)
Kleinräumige Unterschiede der Lebenserwartung.
Sofort publizierbar — Die Lebenserwartung ist eine Sterbetafelgröße aus Sterbefällen und Bevölkerungsstand. Kleinräumig ist sie nur über mehrjährige Zeiträume und ab fünftausend Einwohnern je Gebiet belastbar.
GesundheitFinanzdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Daten zu Lebenserwartung (kleinräumig) im behördlichen Vollzug bzw. amtlichen Meldewesen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Lebenserwartung (kleinräumig).
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Lebenserwartung (kleinräumig) nach amtlichen Standards.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Lebenserwartung (kleinräumig) für amtliche Berichte und offene Datenkataloge (z. B. GovData).
- Analyse und Auswertung Auswertung der Lebenserwartung (kleinräumig) für Planung, Steuerung und Politikberatung.
Präventionsmonitoring
Indikatoren zu Gesundheitsverhalten und Prävention.
Sofort publizierbar — Die Indikatoren stammen aus Befragungen mit mehreren hundert Teilnehmenden je Kreis, ausgewiesen als Anteilswerte. Einzelantworten sind hochgerechnet und im Ergebnis nicht mehr auffindbar.
GesundheitFinanzdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Daten zu Präventionsmonitoring im behördlichen Vollzug bzw. amtlichen Meldewesen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Präventionsmonitoring.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Präventionsmonitoring nach amtlichen Standards.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Präventionsmonitoring für amtliche Berichte und offene Datenkataloge (z. B. GovData).
- Analyse und Auswertung Auswertung der Präventionsmonitoring für Planung, Steuerung und Politikberatung.
Prävention & Gesundheitsförderung
Suchtprävention & Drogenhilfe
Daten zu Suchtberatungsstellen, Drogenkonsumräumen, Behandlungsplätzen und Präventionsprogrammen.
Sofort publizierbar — Verzeichnet werden Angebote mit Träger, Ort und Zielgruppe sowie Platzzahlen. Wer eine Beratungsstelle aufsucht, wird hier nicht gezählt — die Auffindbarkeit ist der ganze Zweck.
SozialesStatistik / AggregatdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0CSVPDF
Verwendung in 5 Prozessen
- Versorgungsplanung Suchtprävention & Drogenhilfe dient der regionalen Gesundheitsversorgungsplanung und hilft, den Bedarf an medizinischen Fachkräften und Einrichtungen zu ermitteln.
- Epidemiologisches Monitoring Aggregierte Suchtprävention & Drogenhilfe werden in der bevölkerungsbezogenen Gesundheitsberichterstattung und Risikoanalyse eingesetzt.
- Sozialplanung und Ressourcensteuerung Auswertung der Sozialdaten zu Suchtprävention & Drogenhilfe zur bedarfsgerechten Steuerung sozialer Hilfeleistungen.
- Metadaten-Anreicherung und Katalogisierung Systematische Ergänzung beschreibender Metadaten zu Suchtprävention & Drogenhilfe für verbesserte Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit in Datenportalen.
- Datenportfolio-Management Strukturierte Verwaltung und Versionierung der Datensätze aus Suchtprävention & Drogenhilfe in einem zentralen Datenportfolio mit Lifecycle-Management.
Krebsregister & Krebsinzidenz
Daten aus epidemiologischen Krebsregistern: Neuerkrankungen, Mortalität und Überlebensdaten nach Tumorentität.
Sofort publizierbar — Ausgewiesen werden Neuerkrankungen je Tumorentität, Alter und Region als Rate. Seltene Entitäten sind auf Landesebene zu berichten; kleinräumig wären sie mit Wohnort identifizierend.
SozialesStatistik / AggregatdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVExcel (XLSX)
Verwendung in 5 Prozessen
- Versorgungsplanung Krebsregister & Krebsinzidenz dient der regionalen Gesundheitsversorgungsplanung und hilft, den Bedarf an medizinischen Fachkräften und Einrichtungen zu ermitteln.
- Epidemiologisches Monitoring Aggregierte Krebsregister & Krebsinzidenz werden in der bevölkerungsbezogenen Gesundheitsberichterstattung und Risikoanalyse eingesetzt.
- Registeraktualisierung und Pflege Regelmäßige Aktualisierung des Registers zu Krebsregister & Krebsinzidenz durch Abgleich mit behördlichen Meldungen und Revisionen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Krebsregister & Krebsinzidenz für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Krebsregister & Krebsinzidenz als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Psychische Gesundheit & Versorgungsangebote
Prävalenzdaten psychischer Erkrankungen, Versorgungsangebote und Inanspruchnahme psychosozialer Dienste.
Sofort publizierbar — Prävalenzschätzungen und Angebotszahlen stehen als zwei Summen nebeneinander, ohne Verknüpfung. Wer welche Einrichtung nutzt, wird nicht erfasst; Inanspruchnahme erscheint als Fallzahl je Diensteart.
SozialesStatistik / AggregatdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0CSVExcel (XLSX)
Verwendung in 5 Prozessen
- Versorgungsplanung Psychische Gesundheit & Versorgungsangebote dient der regionalen Gesundheitsversorgungsplanung und hilft, den Bedarf an medizinischen Fachkräften und Einrichtungen zu ermitteln.
- Epidemiologisches Monitoring Aggregierte Psychische Gesundheit & Versorgungsangebote werden in der bevölkerungsbezogenen Gesundheitsberichterstattung und Risikoanalyse eingesetzt.
- Epidemiologische Auswertung Analyse der Gesundheitsdaten zu Psychische Gesundheit & Versorgungsangebote für Risikomodellierung und Public-Health-Empfehlungen.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Psychische Gesundheit & Versorgungsangebote.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Psychische Gesundheit & Versorgungsangebote an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Gesundheitsförderungsprogramme & Evaluation
Dokumentation und Evaluationsergebnisse kommunaler Gesundheitsförderungsprogramme.
Sofort publizierbar — Dokumentiert werden Programme mit Laufzeit, Zielgruppe, Reichweite und Evaluationsergebnis. Bezugseinheit ist die Maßnahme; Teilnehmende erscheinen als Zahl, nicht mit Merkmalen oder Namen.
SozialesMediendatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0PDFCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Behandlungspfad-Analyse Gesundheitsförderungsprogramme & Evaluation ermöglicht die Analyse klinischer Behandlungspfade und die Identifikation von Optimierungspotenzialen.
- Prozessoptimierung Transaktionsdaten aus Gesundheitsförderungsprogramme & Evaluation werden genutzt, um Wartezeiten und Durchlaufzeiten in medizinischen Einrichtungen zu reduzieren.
- Epidemiologische Auswertung Analyse der Gesundheitsdaten zu Gesundheitsförderungsprogramme & Evaluation für Risikomodellierung und Public-Health-Empfehlungen.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Gesundheitsförderungsprogramme & Evaluation.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Gesundheitsförderungsprogramme & Evaluation an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Zahngesundheit Kinder & Jugendzahnpflege
Ergebnisse der zahnärztlichen Reihenuntersuchungen des ÖGD bei Kindergartenkindern und Grundschülern nach DMFT/dmft-Index, Kariesfreiheitsrate und Fissurenversiegelung auf Schulbezirks- und Kreisebene. Standarderhebung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege (DAJ).
Sofort publizierbar — Aggregierte Zahngesundheitsindikatoren je Jahrgang und Kreisebene sind nicht personenbeziehbar; DAJ veröffentlicht Bundesauswertung regulär als Open Data.
GesundheitMetadatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC0 / Public DomainCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Erhebung Zahnärztlicher Dienst des Gesundheitsamts führt Reihenuntersuchungen nach DAJ-Standard durch.
- Aggregation DMFT-Indizes werden je Schulbezirk und Jahrgang berechnet und an DAJ zur Bundesauswertung gemeldet.
- Epidemiologische Auswertung Analyse der Gesundheitsdaten zu Zahngesundheit Kinder & Jugendzahnpflege für Risikomodellierung und Public-Health-Empfehlungen.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Zahngesundheit Kinder & Jugendzahnpflege.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Zahngesundheit Kinder & Jugendzahnpflege an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Impfkampagnen-Monitoring Senioren & Risikogruppen
Monitoring der kommunalen Impfkampagnen für Ältere (60+) und Risikogruppen (Influenza, Pneumokokken, Herpes zoster, COVID-19-Auffrischungen) inklusive Kampagnenreichweite, Impfquoten vor und nach Kampagne sowie Kosteneffektivitätsschätzungen auf Kreisebene.
Sofort publizierbar — Kampagnen-Monitoring-Daten sind aggregierte Effizienzberichte ohne Personenbezug; Veröffentlichung im Rahmen der GBE ist laufende Praxis der Gesundheitsämter.
GesundheitMetadatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Kampagnenerfassung Gesundheitsamt dokumentiert Kampagnenzeitraum, Zielgruppe, Maßnahmen und erzielte Impfquoten.
- Evaluation Vor-nach-Vergleich der Impfquoten in Zielgruppen wird jährlich ausgewertet und publiziert.
- Behördliche Berichterstattung Erstellung von Lageberichten zu Impfkampagnen-Monitoring Senioren & Risikogruppen für übergeordnete Behörden und parlamentarische Gremien.
- Anomalieerkennung und Qualitätskontrolle Automatisierte Erkennung von Ausreißern, Fehlmessungen und Datenanomalien in den Daten zu Impfkampagnen-Monitoring Senioren & Risikogruppen.
- Langzeitarchivierung nach OAIS Dauerhafter Erhalt der Messdaten aus Impfkampagnen-Monitoring Senioren & Risikogruppen nach dem OAIS-Referenzmodell in einem zertifizierten digitalen Langzeitarchiv.
Herz-Kreislauf-Screening Teilnahmedaten
Teilnahmequoten und Ergebnisstatistiken der gesundheitlichen Vorsorgeuntersuchungen für kardiovaskuläre Erkrankungen (Gesundheits-Check-up §25 SGB V), stratifiziert nach Altersgruppe und Region. Erfasst werden Inanspruchnahme, Befundhäufigkeiten und Folgemaßnahmen auf aggregierter Ebene. Grundlage für die Evaluation kardiovaskulärer Präventionsprogramme.
Sofort publizierbar — Aggregierte Teilnahme- und Befundstatistiken ohne Personenbezug; vergleichbar mit KBV-Morbiditätsdaten publizierbar.
GesundheitTextdokumenteAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Kassenärztliche Abrechnungsauswertung Analyse von EBM-Abrechnungsziffern für Vorsorgeuntersuchungen zur Ermittlung regionaler Inanspruchnahmeunterschiede.
- Versorgungsatlas-Analyse Benchmarking der regionalen Teilnahmequoten gegenüber Bundesdurchschnitt und soziodemografischen Einflussfaktoren.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Herz-Kreislauf-Screening Teilnahmedaten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Herz-Kreislauf-Screening Teilnahmedaten.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Herz-Kreislauf-Screening Teilnahmedaten an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
HIV/STI-Präventionsprogramm-Evaluation
Evaluationsdaten zu kommunalen HIV- und STI-Präventionsprogrammen, einschließlich Reichweite von Beratungsangeboten, Testquoten und Kondombeschaffung durch Gesundheitsämter. Die Daten werden durch den öffentlichen Gesundheitsdienst und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erhoben. Ermöglicht Wirksamkeitsbewertung und Ressourcensteuerung.
Sofort publizierbar — Eine Testberatung berührt Sexualleben und Gesundheit — hochsensibel. Gezählt werden Beratungskontakte und ausgegebene Materialien je Quartal, ohne Testergebnisse und ohne Angaben zu Ratsuchenden.
GesundheitTextdokumenteKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Programmmonitoring Systematische Erfassung von Output-Indikatoren (Beratungskontakte, Testzahlen) über standardisierte Berichtsbögen der Gesundheitsämter.
- Wirkungsanalyse Korrelation von Programmdaten mit RKI-Meldedaten zu HIV/STI-Neudiagnosen zur Outcome-Evaluation.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu HIV/STI-Präventionsprogramm-Evaluation gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu HIV/STI-Präventionsprogramm-Evaluation.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in HIV/STI-Präventionsprogramm-Evaluation nach HGB/IPSAS-Konventionen.
HPV-Impfquoten und Zervixkarzinom-Screening
Daten zu HPV-Impfquoten nach Alter und Region sowie zur Teilnahme am organisierten Zervixkarzinom-Früherkennungsprogramm, erhoben durch Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und RKI. Grundlage zur Beurteilung der Erreichung von WHO-Eliminationszielen.
Sofort publizierbar — Impfquote und Screeningteilnahme nach Alter und Region sind Präventionskennzahlen. Beide beruhen auf Abrechnungsdaten, werden aber als Anteil je Kreis ausgewiesen — der Impf- oder Untersuchungsstatus Einzelner bleibt geschützt.
GesundheitMetadatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Kampagnensteuerung Gesundheitsämter identifizieren Gebiete mit niedrigen HPV-Impfquoten für gezielte Aufklärungskampagnen.
- WHO-Berichterstattung Deutschland meldet Impfquoten zur Erreichung der WHO-90-70-90-Ziele für HPV-Elimination.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu HPV-Impfquoten und Zervixkarzinom-Screening gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Sozialraumanalyse und Bedarfsplanung Räumliche Analyse soziodemografischer Bedarfe und Versorgungslücken auf Basis der Daten zu HPV-Impfquoten und Zervixkarzinom-Screening.
- Wirkungsevaluation Standardisierte Wirkungsmessung der auf HPV-Impfquoten und Zervixkarzinom-Screening basierenden Programme und Maßnahmen nach SROI-Methodik.
Betriebliche Gesundheitsförderung – Zertifizierungsstatistik
Statistik über nach § 20b SGB V zertifizierte betriebliche Gesundheitsförderungsmaßnahmen, erhoben durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP). Enthält Anzahl, Branchenzugehörigkeit und erreichte Beschäftigte je Maßnahme.
Sofort publizierbar — Aggregierte Programmdaten ohne Personenbezug; ZPP veröffentlicht Jahresberichte als Open Data.
GesundheitMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Programmplanung Krankenkassen steuern Förderausgaben auf Basis der Branchenverteilung betrieblicher Maßnahmen.
- Politikevaluation GKV-Spitzenverband bewertet Reichweite und Kosteneffizienz der betrieblichen Prävention.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Betriebliche Gesundheitsförderung – Zertifizierungsstatistik auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Datenschutzkonformes HR-Reporting Anonymisiertes Berichtswesen zu Personaldaten aus Betriebliche Gesundheitsförderung – Zertifizierungsstatistik unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Anforderungen.
- Anonymisierte Mikrodata-Bereitstellung Bereitstellung anonymisierter Mikrodaten zu Betriebliche Gesundheitsförderung – Zertifizierungsstatistik für Forschungszwecke über Scientific-Use-Files an akkreditierte Einrichtungen.
Krebsfrüherkennungs-Teilnahmequoten
Teilnahmequoten an gesetzlichen Früherkennungsprogrammen (Mammographie, Darmkrebs, Zervix) nach Altersgruppe, Geschlecht und Region; Basis: KV-Daten.
Sofort publizierbar — Teilnahmequoten nach Altersgruppe, Geschlecht und Region sind Anteilswerte über Anspruchsberechtigte. Einzelne Untersuchungen oder Personen sind daraus nicht ableitbar; die Datenlizenz erlaubt die Weitergabe.
GesundheitMessungen / SensordatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- KV-Abrechnung Früherkennungsleistungen werden über KV-Abrechnungsdaten ausgewertet.
- Berichterstattung Daten fließen in jährlichen Präventionsbericht des GKV-Spitzenverbands ein.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Krebsfrüherkennungs-Teilnahmequoten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Sozialraumanalyse und Bedarfsplanung Räumliche Analyse soziodemografischer Bedarfe und Versorgungslücken auf Basis der Daten zu Krebsfrüherkennungs-Teilnahmequoten.
- Wirkungsevaluation Standardisierte Wirkungsmessung der auf Krebsfrüherkennungs-Teilnahmequoten basierenden Programme und Maßnahmen nach SROI-Methodik.
Wirksamkeitsdaten kommunaler Präventionsprogramme
Evaluationsdaten zu kommunalen Gesundheitsförderungsprogrammen (z.B. Rauchstopp, Adipositasprävention): Teilnehmerzahlen, Zielgruppenerreichung, Outcomeindikatoren.
Nach Aufbereitung publizierbar — Outcomedaten können Einrichtungen zuordenbar sein; Aggregation auf Programmebene notwendig.
GesundheitMessungen / SensordatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Programmevaluation Träger führen strukturierte Selbstevaluationen nach BZgA-Leitfaden durch.
- Berichterstattung Ergebnisse werden im Präventionsbericht nach §20d SGB V dokumentiert.
- Digitale Weiterverarbeitung Bereitstellung der Daten zu Wirksamkeitsdaten kommunaler Präventionsprogramme als maschinenlesbare Schnittstelle für digitale Anwendungen.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Wirksamkeitsdaten kommunaler Präventionsprogramme.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Wirksamkeitsdaten kommunaler Präventionsprogramme an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Schuleingangsuntersuchungen
Ergebnisse der ärztlichen Schuleingangsuntersuchungen (U9+) in Bezug auf Sprach-, Motorik- und Sehauffälligkeiten, Impfstatus und Vorsorgedaten. Aggregierte Auswertungen nach Schulbezirk und soziodemografischen Merkmalen.
Nach Aufbereitung publizierbar — Untersuchungsergebnisse sind personenbezogen; aggregierte Auswertungen ohne Personenbezug sind nach Anonymisierung publizierbar.
BildungTextdokumenteKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Untersuchungsdurchführung Amtsärzte untersuchen alle Schulanfänger standardisiert nach dem bundesweiten Erhebungsbogen (SOPESS o.ä.).
- Dateneingabe & Qualitätssicherung Ergebnisse werden in das Schuleingangsuntersuchungs-IT-System eingegeben und auf Vollständigkeit geprüft.
- Aggregierte Auswertung Jährliche Jahresberichte mit anonymisierten Kennzahlen werden an Schul- und Jugendamt sowie Öffentlichkeit weitergegeben.
- Kompetenz- und Outcome-Messung Evaluierung von Bildungsergebnissen und Kompetenzzuwachs anhand der Daten zu Schuleingangsuntersuchungen.
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Schuleingangsuntersuchungen in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Impfquoten-Monitoring
Regelmäßige Erhebung und Berichterstattung zu Impfquoten bei Kindern (Schuleingang, Jahrgangsstufe 6) und in der Gesamtbevölkerung; Basis: Schuleingangsuntersuchungen, KV-Abrechnungen, freiwillige Meldungen.
Sofort publizierbar — Die Quote teilt Geimpfte durch untersuchte Kinder eines Jahrgangs. Beides sind Jahrgangssummen; bei Gemeinden mit weniger als fünfzig Kindern ist auf den Kreis zu vergröbern.
GesundheitTextdokumenteKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Impfquoten werden bei Schuleingangsuntersuchungen aus Impfpässen abgelesen und standardisiert erfasst.
- Regionale Auswertung Kreisbezogene Impfquoten werden berechnet, mit Zielwert der WHO (95%) verglichen und kartiert.
- Publikation & Intervention Ergebnisse werden im Jahresbericht und in RKI-Systemen veröffentlicht; Unter-Zielregionen erhalten gezielte Kampagnenunterstützung.
- Kompetenz- und Outcome-Messung Evaluierung von Bildungsergebnissen und Kompetenzzuwachs anhand der Daten zu Impfquoten-Monitoring.
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Impfquoten-Monitoring in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Schuleingangsuntersuchung Statistik
Aggregierte Ergebnisse der schulärztlichen Eingangsuntersuchungen nach Entwicklungsbereichen.
Sofort publizierbar — Die Ergebnisse sind nach Entwicklungsbereichen über den Jahrgang zusammengefasst; untersuchte Kinder sind darin nicht unterscheidbar. Die Datenlizenz erlaubt die strukturierte Weitergabe.
GesundheitTextdokumenteKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Untersuchung Ärztliche Eingangsuntersuchung durch Schulgesundheitsdienst.
- Dateneingabe Erfassung in Einschulungsuntersuchungs-Software (SOPHIA/MAUS).
- Aggregation Landesauswertung durch Landeszentrum Gesundheit.
- Bericht Publikation im Kinder- und Jugendgesundheitsbericht.
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Schuleingangsuntersuchung Statistik in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Impfquoten Kindergarten-Monitoring
Impfquoten für meldepflichtige Impfungen bei Kindern im Einschulungsalter nach Impfstoff.
Sofort publizierbar — Impfquoten je Impfstoff sind Anteilswerte über den Einschulungsjahrgang; einzelne Kinder oder Impfungen gehen nicht ein. Die Datenlizenz erlaubt die strukturierte Weitergabe der Quoten.
GesundheitTextdokumenteKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Auswertung der Impfdokumentationen bei Schuleingangsuntersuchung.
- Quobenberechnung Berechnung der Durchimpfungsrate nach Impfstoff.
- RKI-Meldung Übermittlung an RKI gemäß IfSG § 34.
- Veröffentlichung Publikation im Epidemiologischen Bulletin des RKI.
- Langzeitarchivierung nach OAIS Dauerhafter Erhalt der Messdaten aus Impfquoten Kindergarten-Monitoring nach dem OAIS-Referenzmodell in einem zertifizierten digitalen Langzeitarchiv.
Präventionskampagnen Reichweitenstatistik
Statistik zur Reichweite kommunaler Gesundheitspräventionskampagnen nach Zielgruppe und Kanal.
Sofort publizierbar — Reichweiten nach Zielgruppe und Kanal beschreiben die Verbreitung der Kampagne, nicht ihre Adressaten. Ein Personenbezug besteht nicht; die Datenlizenz erlaubt die strukturierte Weitergabe.
GesundheitTextdokumenteKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Kampagnenplanung Jährliche Planung durch Gesundheitsamt.
- Reichweitenerfassung Tracking über Webanalytics und Veranstaltungszählung.
- Auswertung Jahresauswertung zur Kampagnenwirksamkeit.
- Berichterstattung Bericht an kommunalen Gesundheitsausschuss.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Präventionskampagnen Reichweitenstatistik an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Früherkennungs-Teilnahme
Teilnahmequoten an Früherkennungsuntersuchungen für Kinder.
Sofort publizierbar — Gezählt werden durchgeführte Untersuchungen je Untersuchungsstufe und Geburtsjahrgang. Die Quote beschreibt einen Jahrgang mit mehreren hundert Kindern; einzelne Befunde fließen nicht ein.
GesundheitPersonenbezogene DatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Daten zu Früherkennungs-Teilnahme im behördlichen Vollzug bzw. amtlichen Meldewesen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Früherkennungs-Teilnahme.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Früherkennungs-Teilnahme nach amtlichen Standards.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Früherkennungs-Teilnahme für amtliche Berichte und offene Datenkataloge (z. B. GovData).
- Analyse und Auswertung Auswertung der Früherkennungs-Teilnahme für Planung, Steuerung und Politikberatung.
Zahngesundheit (Schulen)
Befunde der zahnärztlichen Gruppenprophylaxe.
Nach Aufbereitung publizierbar — Kariesbefunde sind Gesundheitsdaten, und eine Klasse hat zwanzig Kinder — Schulbezug plus Altersgruppe wird schnell identifizierend. Auszuweisen ist je Stadtbezirk und Jahrgangsstufe, nicht je Schule.
GesundheitPersonenbezogene DatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Daten zu Zahngesundheit (Schulen) im behördlichen Vollzug bzw. amtlichen Meldewesen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Zahngesundheit (Schulen).
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Zahngesundheit (Schulen) nach amtlichen Standards.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Zahngesundheit (Schulen) für amtliche Berichte und offene Datenkataloge (z. B. GovData).
- Analyse und Auswertung Auswertung der Zahngesundheit (Schulen) für Planung, Steuerung und Politikberatung.
Suchtprävention
Maßnahmen und Reichweite kommunaler Suchtprävention.
Sofort publizierbar — Gezählt werden Maßnahmen und erreichte Personen je Setting — Schule, Verein, Betrieb. Die Reichweite ist eine Kopfzahl ohne Merkmale; Beratungsverläufe sind nicht Teil davon.
GesundheitTransaktionsdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Daten zu Suchtprävention im behördlichen Vollzug bzw. amtlichen Meldewesen.
- Aufbereitung Bereinigung, Klassifikation und Aggregation der Daten zu Suchtprävention.
- Qualitätssicherung Plausibilitäts- und Konsistenzprüfung der Suchtprävention nach amtlichen Standards.
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der Suchtprävention für amtliche Berichte und offene Datenkataloge (z. B. GovData).
- Analyse und Auswertung Auswertung der Suchtprävention für Planung, Steuerung und Politikberatung.
Weitere Organisationstypen im Sektor Staat und Verwaltung
- Ordnungsamt
- Einwohnermeldeamt
- Bauordnungsamt
- Gesundheitsamt
- Stadtplanung & Bauen
- Mobilität & Verkehr
- Gesellschaft & Demografie
- Umwelt & Klima
- Demokratie & Verwaltung
- Sicherheit & Ordnung
- Freizeit & Kultur
- Wirtschaft & Digital
- Gesundheit & Soziales
- Allgemeinbildende Schule
- Berufsschule & Ausbildung
- Volkshochschule & Weiterbildung
- Kita & Frühkindliche Bildung
- Krankenhaus
- Rettungsdienst & Notfallversorgung
- Stadtwerke
- Verkehrsbetriebe
- Tiefbauamt & Straßenverwaltung
- Digitalinfrastruktur & Breitband
- Sonderpädagogik & Inklusion
- Bildungsverwaltung & Politik
- Berufliche Weiterbildung & Kammern
- Bundeswehr
- Justizbehörden
- Finanzbehörden
- Zollverwaltung
- Nachrichtendienste (BfV/BND/MAD)
- Statistisches Amt
- Bundesforschungsanstalten
- Landesmedienanstalten
- Stadtverwaltung / Gemeindeverwaltung
- Bürgeramt & Bürgerservice
- Schulamt & Schulverwaltung
- Kämmerei & Kommunalfinanzen
- Jugendamt & Kinder-/Jugendhilfe
- Sozialamt & Soziale Grundsicherung
- Datenschutzbehörden
- Regulierungsbehörden
- Rechnungshöfe
- Strafvollzug