Organisationstyp · Wissenschaft und Forschung
Sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut
Welche Daten bei dieser Organisationsform entstehen — und wie offen sie sein könnten. 2 Aktivitäten, 69 Datentypen.
- 43,5 % sofort publizierbar
- 49,3 % nach Aufbereitung
- 7,2 % nur Metadaten
Auf der interaktiven Karte öffnen →
Survey- und Panelforschung
Längsschnitt-Paneldaten
Wiederholte Befragungen derselben Personen über Jahre: Sozioökonomik, Arbeit, Wohnen, Gesundheit (z.B. SOEP-Typ).
Nach Aufbereitung publizierbar — Paneldaten nach Anonymisierung und Scientific-Use-File-Aufbereitung zugänglich.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Probabilistisches Sampling Mehrstufige Zufallsstichprobe für Bevölkerungsrepräsentativität
- Gewichtung Designgewichtung und Nonresponse-Kalibrierung auf Mikrozensus
- Digitale Weiterverarbeitung Bereitstellung der Daten zu Längsschnitt-Paneldaten als maschinenlesbare Schnittstelle für digitale Anwendungen.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Längsschnitt-Paneldaten.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Längsschnitt-Paneldaten an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
Einstellungs- und Wertebefragungen
Repräsentative Befragungen zu gesellschaftlichen Einstellungen, Werten, Demokratievertrauen und politischen Präferenzen.
Nach Aufbereitung publizierbar — Einstellungsdaten nach Anonymisierung und ZA/GESIS-Archivierung zugänglich.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- CAPI/CAWI Computer-assistierte persönliche und webbasierte Interviews
- Skalenanalyse Reliabilitäts- und Faktorenanalyse von Einstellungsskalen
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Einstellungs- und Wertebefragungen gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Metadaten-Anreicherung und Katalogisierung Systematische Ergänzung beschreibender Metadaten zu Einstellungs- und Wertebefragungen für verbesserte Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit in Datenportalen.
- Metadaten-Standardisierung DDI Dokumentation der Erhebungsmetadaten aus Einstellungs- und Wertebefragungen im DDI-Codebook-Standard für Wiederverwendbarkeit in Forschungsinfrastrukturen.
Lebenszufriedenheit und Wohlbefindensindikatoren
Subjektive Wohlbefindensmasse, Zufriedenheitsdomänen, Glücksforschungsdaten für Sozialberichterstattung.
Nach Aufbereitung publizierbar — Wohlbefindensdaten nach Anonymisierung in Forschungsdatenzentren verfügbar.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Likert-Skalen Standardisierte mehrstufige Zufriedenheitsskalen
- Multilevel-Modellierung Hierarchische Modelle für individuelle und kontextuelle Determinanten
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Lebenszufriedenheit und Wohlbefindensindikatoren auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Open-Access-Dissemination Veröffentlichung der Ergebnisse aus Lebenszufriedenheit und Wohlbefindensindikatoren über Open-Access-Repositorien und wissenschaftliche Fachzeitschriften.
- FAIR-Daten-Zertifizierung Überprüfung und Zertifizierung der Findability, Accessibility, Interoperability und Reusability der Daten aus Lebenszufriedenheit und Wohlbefindensindikatoren nach FAIR-Prinzipien.
Digitale Lebenswelten und Mediennutzung
Daten zu digitaler Ungleichheit, Social-Media-Nutzung, Plattformverhalten und digitaler Partizipation.
Nach Aufbereitung publizierbar — Digitale Verhaltensdaten nach sorgfältiger Anonymisierung publizierbar.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Tagebuchmethode Erfahrungs-Stichproben-Methode über Smartphone-App
- Webtracking Opt-in-Browsertracking für digitales Verhalten
- Digitale Weiterverarbeitung Bereitstellung der Daten zu Digitale Lebenswelten und Mediennutzung als maschinenlesbare Schnittstelle für digitale Anwendungen.
- Rechteverwaltung und Lizenzprüfung Systematische Prüfung der Nutzungsrechte, Lizenzbedingungen und Verwertungsrechte für Digitale Lebenswelten und Mediennutzung.
- Digitales Rechtemanagement Implementierung eines DRM-Systems zur Verwaltung von Urheberrechten, Nutzungslizenzen und Verwertungsansprüchen für Digitale Lebenswelten und Mediennutzung.
Migration und Integrationsdaten
Surveys und Registerverknüpfungen zu Migrationsverläufen, Integrationsindikatoren, Diskriminierungserfahrungen.
Nur Metadaten publizierbar — Migrationsdaten mit hohem Reidentifikationsrisiko – nur Metadaten offen.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenProprietär / RestriktivCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Mixed-Methods Kombination standardisierter Surveys mit qualitativen Interviews
- Registerverknüpfung Datenlinkage mit Einwohnermelderegister und Sozialversicherungsdaten
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Migration und Integrationsdaten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Migration und Integrationsdaten für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Migration und Integrationsdaten als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
SOEP Variablen Dokumentation
Codebuch und Variablenübersicht des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).
Sofort publizierbar — Codebuch und Variablenübersicht beschreiben die Erhebungsinstrumente, nicht die Antworten der Befragten. Ohne diese Dokumentation wären die Daten nicht nachnutzbar; die Public-Domain-Lizenz erlaubt die Weiterverwendung.
SozialesMetadatenEinzelereignis / RohdatenCC0 / Public DomainXMLCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Dokumentation Jährliche Aktualisierung durch DIW Datenabteilung
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langzeitarchivierung der Dokumentation zu SOEP Variablen Dokumentation mit standardisierten Metadaten für die Nachnutzung.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu SOEP Variablen Dokumentation gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Metadaten-Anreicherung und Katalogisierung Systematische Ergänzung beschreibender Metadaten zu SOEP Variablen Dokumentation für verbesserte Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit in Datenportalen.
- Metadaten-Standardisierung DDI Dokumentation der Erhebungsmetadaten aus SOEP Variablen Dokumentation im DDI-Codebook-Standard für Wiederverwendbarkeit in Forschungsinfrastrukturen.
Befragungsmodul Archive
Fragebogenmodule und Antwortskalen aus replizierten Sozialwissenschaftsstudien.
Sofort publizierbar — Methodeninstrumente werden mit Studien publiziert.
SozialesTextdokumenteEinzelereignis / RohdatenCC0 / Public DomainXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Archivierung Langzeitarchivierung durch GESIS Datenarchiv
- Qualitätssicherung und Veröffentlichung Prüfung der Daten zu Befragungsmodul Archive auf Qualität, Vollständigkeit und Aktualität sowie Aufbereitung für periodische Berichte.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Befragungsmodul Archive gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Open-Access-Dissemination Veröffentlichung der Ergebnisse aus Befragungsmodul Archive über Open-Access-Repositorien und wissenschaftliche Fachzeitschriften.
- FAIR-Daten-Zertifizierung Überprüfung und Zertifizierung der Findability, Accessibility, Interoperability und Reusability der Daten aus Befragungsmodul Archive nach FAIR-Prinzipien.
Nonresponse Analyse Datensatz
Ausfallmuster und Panelmortalität in Längsschnittstudien nach Erhebungswelle.
Nach Aufbereitung publizierbar — Ausfallmuster sind an Haushalte gebunden; erforderlich sind Entfernung der Adressangaben und Vergröberung regionaler Kennungen, danach ist der Analysedatensatz zu Panelmortalität freigabefähig.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC0 / Public DomainCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Gewichtung Kalibrierungsgewichte zur Korrektur von Ausfallbias
- Qualitätssicherung und Veröffentlichung Prüfung der Daten zu Nonresponse Analyse Datensatz auf Qualität, Vollständigkeit und Aktualität sowie Aufbereitung für periodische Berichte.
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Nonresponse Analyse Datensatz für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Anomalieerkennung und Qualitätskontrolle Automatisierte Erkennung von Ausreißern, Fehlmessungen und Datenanomalien in den Daten zu Nonresponse Analyse Datensatz.
- FAIR-Daten-Zertifizierung Überprüfung und Zertifizierung der Findability, Accessibility, Interoperability und Reusability der Daten aus Nonresponse Analyse Datensatz nach FAIR-Prinzipien.
Panelmortalität und Selektivitätsanalyse
Methodische Metadaten zur Panelpflege: Ausfallraten nach Welle, Gründe für Panelausfall (Verweigerung, Umzug, Tod), Selektivitätsanalysen (wer fällt aus dem Panel?), Gewichtungsparameter zur Korrektur selektiver Ausfälle.
Sofort publizierbar — Aggregierte methodische Metadaten zum Panelausfall sind wissenschaftliche Qualitätsdokumente ohne Personenbezug.
Wissenschaft/TechnikMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Panelqualitätssicherung Systematische Analyse von Ausfallmustern zur Sicherstellung der Repräsentativität.
- Gewichtungsverfahren Entwicklung und Dokumentation von Designgewichten und Längsschnittgewichten.
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Panelmortalität und Selektivitätsanalyse für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Epidemiologische Netzwerkanalyse Untersuchung epidemiologischer Zusammenhänge und Ausbreitungsmuster auf Basis der Daten zu Panelmortalität und Selektivitätsanalyse.
- Sekundärnutzung im Forschungsdatenzentrum Pseudonymisierte Weitergabe der Daten aus Panelmortalität und Selektivitätsanalyse an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit für bevölkerungsweite Analysen.
SOEP-Wellendaten (anonymisierte Mikrodaten)
Jährlich aktualisierte Mikrodaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), einer der weltweit größten Längsschnittstudien mit über 30.000 Personen in rund 15.000 Haushalten. Erfasst werden Einkommen, Erwerbsbiografien, Gesundheit, Wohnverhältnisse, subjektives Wohlbefinden und politische Einstellungen über mehrere Jahrzehnte. Datenzugang erfolgt über das DIW Berlin nach Abschluss eines Nutzungsvertrags (Scientific-Use-File).
Nach Aufbereitung publizierbar — Mikrodaten werden auf Individualebene erhoben und erfordern vor Weitergabe umfangreiche Anonymisierungsschritte; Scientific-Use-Files sind nach Vertragsabschluss zugänglich.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenProprietär / RestriktivCSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Anonymisierung Datenfernverarbeitung und k-Anonymisierung auf Haushalts- und Personenebene nach DIW-Anonymisierungsprotokoll vor Weitergabe als Scientific-Use-File.
- Längsschnittverknüpfung Verknüpfung von Querschnittserhebungen über persönliche ID zu Verlaufsdaten für Regressionsanalysen auf Panelebene.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu SOEP-Wellendaten (anonymisierte Mikrodaten) gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu SOEP-Wellendaten (anonymisierte Mikrodaten).
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in SOEP-Wellendaten (anonymisierte Mikrodaten) nach HGB/IPSAS-Konventionen.
ALLBUS-Kumulativer Datensatz
Kumulierter Datensatz der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) aus 27 Erhebungswellen (1980–2022) mit über 60.000 Befragten. Enthält Einstellungen zu Demokratie, Migration, sozialer Ungleichheit, Religion und Wertewandel in der deutschen Gesellschaft. Bereitgestellt durch GESIS–Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften unter Datennutzungsvereinbarung als kostenloses Scientific-Use-File.
Nach Aufbereitung publizierbar — ALLBUS-Daten sind nach Registrierung bei GESIS als Scientific-Use-File zugänglich; direkte Offenlegung ohne Nutzungsvereinbarung ist aufgrund von Datenschutzauflagen nicht möglich.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenProprietär / RestriktivCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Gewichtung Anwendung von Design- und Kalibrierungsgewichten zur Korrektur von Stichprobenverzerrungen gegenüber Mikrozensus-Randverteilungen.
- Trendanalyse Zeitreihenvergleich von Einstellungsindikatoren über Erhebungswellen hinweg mit Kontrolle für Erhebungsmodalitäten-Wechsel.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu ALLBUS-Kumulativer Datensatz gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu ALLBUS-Kumulativer Datensatz.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus ALLBUS-Kumulativer Datensatz als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Lebenszufriedenheits-Zeitreihen aus Panel-Studien
Aggregierte Zeitreihen zu subjektiver Lebenszufriedenheit, Wohlbefindenskomponenten (Gesundheit, Arbeit, Finanzen, soziale Beziehungen) und psychischem Wohlbefinden aus SOEP, pairfam und NEPS für Deutschland seit 1984. Daten werden auf Gruppenebene (Alter, Bildung, Haushaltseinkommen) aggregiert und als offene Publikationsdaten bereitgestellt. Ermöglichen internatinale Vergleiche im Rahmen des World Happiness Report.
Sofort publizierbar — Aggregierte Gruppenstatistiken ohne Personenbezug werden als Forschungsdaten im Rahmen von Open-Access-Publikationen des DIW und GESIS frei zugänglich gemacht.
SozialesTextdokumenteAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Aggregation Berechnung von Mittelwerten, Standardabweichungen und Quantilverteilungen der Zufriedenheitsskalen nach demographischen Untergruppen.
- Trenddekomposition Zerlegung von Zeitreihentrends in säkulare, zyklische und ereignisbezogene Komponenten (z.B. Finanz- oder COVID-Schock).
- Zeitreihenanalyse und Prognose Auswertung von Zeitreihenverläufen zu Lebenszufriedenheits-Zeitreihen aus Panel-Studien zur Erkennung von Trends und Erstellung von Kurzfristprognosen.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Lebenszufriedenheits-Zeitreihen aus Panel-Studien.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Lebenszufriedenheits-Zeitreihen aus Panel-Studien nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Survey-Gewichtungsverfahren und Kalibrierungsdaten
Dokumentation der eingesetzten Gewichtungsalgorithmen zur Kompensation von Stichprobenverzerrungen in Panelstudien, inklusive Design-Gewichte, Kalibrierungsgewichte und Längsschnitt-Gewichte. Enthält Referenzpopulationen aus Mikrozensus-Daten. Ermöglicht methodisch korrekte Hochrechnung auf Grundgesamtheit.
Sofort publizierbar — Methodendokumentationen sind standardmäßig öffentlich und reproduzierbar, kein Personenbezug in Gewichtungsparametern.
Wissenschaft/TechnikMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Post-Stratifikation Anpassung von Stichprobengewichten an bekannte Randverteilungen soziodemografischer Merkmale aus amtlicher Statistik.
- Raking/Iterative Proportional Fitting Simultane Kalibrierung auf mehrere Hilfsvariablen zur Minimierung von Coverage-Bias.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Survey-Gewichtungsverfahren und Kalibrierungsdaten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Open-Access-Dissemination Veröffentlichung der Ergebnisse aus Survey-Gewichtungsverfahren und Kalibrierungsdaten über Open-Access-Repositorien und wissenschaftliche Fachzeitschriften.
- FAIR-Daten-Zertifizierung Überprüfung und Zertifizierung der Findability, Accessibility, Interoperability und Reusability der Daten aus Survey-Gewichtungsverfahren und Kalibrierungsdaten nach FAIR-Prinzipien.
Interviewereffekt-Messungen und Felddaten
Feldprotokoll-Daten zur Messung von Interviewereffekten in persönlich-mündlichen Befragungen: Kontaktversuche, Verweigerungsgründe, Interviewerdauer und Abweichungsmetriken pro Interviewer. Pseudonymisierte Daten zur Qualitätskontrolle und Schulungsplanung von Interviewerstäben.
Nach Aufbereitung publizierbar — Rohdaten mit Interviewer-IDs müssen vor Veröffentlichung aggregiert werden; Interviewerprofile sind nach Pseudonymisierung publizierbar.
Wissenschaft/TechnikMetadatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Multilevel-Varianzanalyse Schätzung des Interviewer-induzierten Varianzkonfundierungsanteils (Intraklassen-Korrelation) im Datensatz.
- Paradata-Auswertung Analyse von Prozessdaten (Klickzeiten, Änderungsraten) zur indirekten Erfassung von Antwortqualität.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Interviewereffekt-Messungen und Felddaten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Anomalieerkennung und Qualitätskontrolle Automatisierte Erkennung von Ausreißern, Fehlmessungen und Datenanomalien in den Daten zu Interviewereffekt-Messungen und Felddaten.
- Langzeitarchivierung nach OAIS Dauerhafter Erhalt der Messdaten aus Interviewereffekt-Messungen und Felddaten nach dem OAIS-Referenzmodell in einem zertifizierten digitalen Langzeitarchiv.
Kohorten-Perioden-Alterseffekt-Dekomposition
Statistische Zerlegungen von Trend-Veränderungen in Paneldaten nach Alterseffekten, Kohorteneffekten und Periodeneffekten mittels APC-Modellen. Synthetische Kohortendaten aus wiederholten Querschnittsbefragungen (ALLBUS, Sozioökonomisches Panel). Methodisch aufbereitete Datensätze für Sekundäranalyse.
Sofort publizierbar — Aggregierte synthetische Kohortendaten ohne Einzelfallbezug, methodisch aufbereitet für wissenschaftliche Replikation.
SozialesMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- APC-Modellierung Schätzung identifikationsrobuster Age-Period-Cohort-Modelle mittels Constraintansätzen und HAPC-Regressions-Methoden.
- Synthetische Kohortenbildung Aggregation von Querschnittsbefragungen zu Pseudo-Panel-Daten nach Geburtsjahrgangskohorten.
- Digitale Weiterverarbeitung Bereitstellung der Daten zu Kohorten-Perioden-Alterseffekt-Dekomposition als maschinenlesbare Schnittstelle für digitale Anwendungen.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Kohorten-Perioden-Alterseffekt-Dekomposition.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Kohorten-Perioden-Alterseffekt-Dekomposition als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Kognitive Pretest-Protokolle für Surveyinstrumente
GESIS und Umfrageinstitute führen kognitive Pretests durch, bei denen Befragte Fragebogenitems laut vorlesen und kommentieren. Protokolle dieser Think-Aloud-Verfahren zeigen Verständnisprobleme und informieren Fragebogenrevision. GESIS Leibniz Institute publiziert Pretest-Berichte öffentlich.
Nach Aufbereitung publizierbar — Pretest-Protokolle enthalten Zitatfragmente von Testpersonen; anonymisierte Versionen sind publizierbar.
Wissenschaft/TechnikTextdokumenteEinzelereignis / RohdatenCC BY 4.0JSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Think-Aloud-Durchführung Kognitive Interviewer führen standardisierte Pretests mit 8-12 Testpersonen je Item-Set durch.
- Protokoll-Kodierung Transkribierte Protokolle werden nach ZUMA-Kodierschema für häufige Verständnisprobleme analysiert.
- Digitale Weiterverarbeitung Bereitstellung der Daten zu Kognitive Pretest-Protokolle für Surveyinstrumente als maschinenlesbare Schnittstelle für digitale Anwendungen.
- Anomalieerkennung und Qualitätskontrolle Automatisierte Erkennung von Ausreißern, Fehlmessungen und Datenanomalien in den Daten zu Kognitive Pretest-Protokolle für Surveyinstrumente.
- Langzeitarchivierung nach OAIS Dauerhafter Erhalt der Messdaten aus Kognitive Pretest-Protokolle für Surveyinstrumente nach dem OAIS-Referenzmodell in einem zertifizierten digitalen Langzeitarchiv.
Panel-Selektivitätsanalyse: Attrition und Teilnahme-Bias
Längsschnitterhebungen wie SOEP, PAIRFAM und NEPS analysieren systematisch Ausfallmuster (Attrition) in Panelwellen. GESIS und DIW veröffentlichen Selektivitätsanalysen, die zeigen welche Gruppen überdurchschnittlich ausfallen. Diese Korrekturen sind für valide Hochrechnungen essenziell.
Sofort publizierbar — Methodische Selektivitätsanalysen auf Aggregatebene sind publizierbar und für Datennutzer essenziell.
Wissenschaft/TechnikMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Attrition-Modellierung Logistische Regressionen identifizieren Prädiktoren für Panelausfall auf Basis von Startbefragungsdaten.
- Gewichtungskorrektur Längsschnitt-Querschnittgewichte werden unter Berücksichtigung von Selektivität neu berechnet.
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Panel-Selektivitätsanalyse: Attrition und Teilnahme-Bias für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Anomalieerkennung und Qualitätskontrolle Automatisierte Erkennung von Ausreißern, Fehlmessungen und Datenanomalien in den Daten zu Panel-Selektivitätsanalyse: Attrition und Teilnahme-Bias.
- Metadaten-Standardisierung DDI Dokumentation der Erhebungsmetadaten aus Panel-Selektivitätsanalyse: Attrition und Teilnahme-Bias im DDI-Codebook-Standard für Wiederverwendbarkeit in Forschungsinfrastrukturen.
Framing-Experiment-Ergebnisse aus Surveyexperimenten
GESIS und sozialwissenschaftliche Institute führen Survey-Experimente mit randomisierten Framing-Variationen durch, um Meinungsbildungseffekte zu messen. Experimentelle Designs werden mit Daten im Open Science Framework archiviert. Pre-registrierte Analysen stärken Replikationsstandards.
Sofort publizierbar — Anonymisierte Surveyexperiment-Daten werden gemäß Open-Science-Standards im OSF publiziert.
Wissenschaft/TechnikPersonenbezogene DatenEinzelereignis / RohdatenCC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Randomisierung Befragungssoftware (Unipark, LimeSurvey) teilt Befragte zufällig Experimentalbedingungen zu.
- Pre-Registrierung Analysepläne werden vor Datenzugang im Open Science Framework oder AEA RCT Registry registriert.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Framing-Experiment-Ergebnisse aus Surveyexperimenten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Framing-Experiment-Ergebnisse aus Surveyexperimenten für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Framing-Experiment-Ergebnisse aus Surveyexperimenten als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Panel-Attritions-Statistiken
Dokumentation von Stichprobenausfällen in Längsschnitt-Panels nach Ausfallgrund, Welle und Teilnehmermerkmalen. Ermöglicht Selektivitätsanalysen.
Nach Aufbereitung publizierbar — Daten enthalten sensible Teilnehmermerkmale, die vor Veröffentlichung anonymisiert werden müssen.
SozialesMetadatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Selektivitätsanalyse Vergleich der Merkmale von Panel-Ausfällen mit Verbleibenden zur Identifikation systematischer Verzerrungen.
- Wellen-Datenintegration Zusammenführung von Ausfallstatistiken über mehrere Erhebungswellen zur Längsschnittbetrachtung.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Panel-Attritions-Statistiken auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Metadaten-Anreicherung und Katalogisierung Systematische Ergänzung beschreibender Metadaten zu Panel-Attritions-Statistiken für verbesserte Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit in Datenportalen.
- Metadaten-Standardisierung DDI Dokumentation der Erhebungsmetadaten aus Panel-Attritions-Statistiken im DDI-Codebook-Standard für Wiederverwendbarkeit in Forschungsinfrastrukturen.
Gewichtungsverfahren-Dokumentation
Technische Dokumentation der Gewichtungsverfahren für Survey-Daten inkl. Designgewichte und Kalibrierungsverfahren. Sichert Reproduzierbarkeit.
Sofort publizierbar — Methodische Dokumentation ohne personenbezogene Daten, direkt für Nachnutzung geeignet.
Wissenschaft/TechnikMetadatenEinzelereignis / RohdatenCC BY 4.0JSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Kalibrierungsprotokoll Schrittweise Dokumentation der Kalibrierungsgewichte gegen externe Referenzpopulationen.
- Reproduzierbarkeitsprüfung Verifikation der Gewichtungsverfahren durch unabhängige Nachberechnung anhand der Dokumentation.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Gewichtungsverfahren-Dokumentation gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Interoperabilitäts- und Schnittstellentesting Technische Überprüfung von Datenschnittstellen und Kompatibilität mit bestehenden IT-Systemen für Gewichtungsverfahren-Dokumentation.
- Automatisierte Datenqualitätsprüfung Kontinuierliche Validierung der Datenqualität in Gewichtungsverfahren-Dokumentation durch regelbasierte Prüfroutinen und Anomalieerkennung im CI/CD-Prozess.
Nonresponse-Bias-Analysen
Analysen zur systematischen Verzerrung durch Antwortausfälle in Bevölkerungsumfragen. Vergleich Respondenten vs. Nonrespondenten.
Sofort publizierbar — Aggregierte Analyseergebnisse ohne Personenbezug, unmittelbar für die Forschungsgemeinschaft verfügbar.
SozialesMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0JSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Respondenten-Nonrespondenten-Vergleich Statistische Gegenüberstellung soziodemografischer Merkmale von Antwortenden und Nicht-Antwortenden.
- Bias-Quantifizierung Berechnung von Bias-Indikatoren und deren Einfluss auf zentrale Schätzgrößen der Studie.
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Nonresponse-Bias-Analysen für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Sozialraumanalyse und Bedarfsplanung Räumliche Analyse soziodemografischer Bedarfe und Versorgungslücken auf Basis der Daten zu Nonresponse-Bias-Analysen.
- Wirkungsevaluation Standardisierte Wirkungsmessung der auf Nonresponse-Bias-Analysen basierenden Programme und Maßnahmen nach SROI-Methodik.
Retrospektiv-Befragungs-Qualitätsmetriken
Gütekriterien für retrospektive Befragungsdaten inkl. Erinnerungsverzerrungen und Konsistenzprüfungen.
Sofort publizierbar — Qualitätsmetriken und Methodikberichte enthalten keine personenbezogenen Informationen.
Wissenschaft/TechnikMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Recall-Bias-Messung Quantifizierung von Erinnerungsfehlern durch Vergleich retrospektiver Angaben mit Registerdaten.
- Konsistenzprüfung Überprüfung zeitlicher und inhaltlicher Konsistenz retrospektiver Angaben innerhalb eines Fragebogens.
- Digitale Weiterverarbeitung Bereitstellung der Daten zu Retrospektiv-Befragungs-Qualitätsmetriken als maschinenlesbare Schnittstelle für digitale Anwendungen.
- Metadaten-Anreicherung und Katalogisierung Systematische Ergänzung beschreibender Metadaten zu Retrospektiv-Befragungs-Qualitätsmetriken für verbesserte Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit in Datenportalen.
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Retrospektiv-Befragungs-Qualitätsmetriken in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Mixed-Method-Studien-Register
Verzeichnis sozialwissenschaftlicher Studien mit gemischten Methoden (quant+qual). Enthält Design, Feldzeitraum und Datenverfügbarkeit.
Sofort publizierbar — Studienregister enthält ausschließlich bibliografische und methodische Metadaten ohne Personenbezug.
SozialesMetadatenEinzelereignis / RohdatenCC BY 4.0JSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Studienregistrierung Systematische Erfassung von Mixed-Method-Studien nach standardisiertem Registrierungsschema.
- Methoden-Klassifikation Kategorisierung der Studiendesigns nach Art der Integration quantitativer und qualitativer Verfahren.
- Registeraktualisierung und Pflege Regelmäßige Aktualisierung des Registers zu Mixed-Method-Studien-Register durch Abgleich mit behördlichen Meldungen und Revisionen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Mixed-Method-Studien-Register für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Mixed-Method-Studien-Register als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Längsschnitt-Kohorten-Metadaten
Metadatenkatalog zu Kohortenstudien inkl. Stichprobenbeschreibung, Erhebungswellen und Variablenübersichten.
Sofort publizierbar — Metadaten zu Kohortenstudien enthalten keine Mikrodaten und sind für die Forschungsgemeinschaft frei zugänglich.
SozialesMetadatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0JSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Variablen-Harmonisierung Angleichung von Variablenbezeichnungen und -definitionen über verschiedene Erhebungswellen zur Vergleichbarkeit.
- Metadaten-Katalogisierung Strukturierte Erfassung aller Studienmerkmale nach DDI-Standard für maschinenlesbare Nachnutzung.
- Digitale Weiterverarbeitung Bereitstellung der Daten zu Längsschnitt-Kohorten-Metadaten als maschinenlesbare Schnittstelle für digitale Anwendungen.
- Anomalieerkennung und Qualitätskontrolle Automatisierte Erkennung von Ausreißern, Fehlmessungen und Datenanomalien in den Daten zu Längsschnitt-Kohorten-Metadaten.
- FAIR-Daten-Zertifizierung Überprüfung und Zertifizierung der Findability, Accessibility, Interoperability und Reusability der Daten aus Längsschnitt-Kohorten-Metadaten nach FAIR-Prinzipien.
Längsschnitt-Paneldaten
Wiederholte Befragungen derselben Personen über mehrere Wellen; erfasst individuelle Veränderungen in Einstellungen, Lebenslagen und Verhalten.
Nach Aufbereitung publizierbar — Personenbezug erfordert Anonymisierung und Scientific-Use-File-Aufbereitung vor Weitergabe.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Anonymisierung Entfernung direkter und quasi-direkter Identifikatoren; k-Anonymität ≥5 wird geprüft.
- Imputationsverfahren Fehlende Werte werden mittels Multiple Imputation (MICE) geschätzt und dokumentiert.
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Längsschnitt-Paneldaten für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Metadaten-Anreicherung und Katalogisierung Systematische Ergänzung beschreibender Metadaten zu Längsschnitt-Paneldaten für verbesserte Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit in Datenportalen.
- Metadaten-Standardisierung DDI Dokumentation der Erhebungsmetadaten aus Längsschnitt-Paneldaten im DDI-Codebook-Standard für Wiederverwendbarkeit in Forschungsinfrastrukturen.
Befragungsinstrument-Dokumentation
Fragebögen, Codebücher und Interviewer-Leitfäden aus Panelstudien; ermöglicht Replikation und Sekundäranalyse.
Sofort publizierbar — Methodische Dokumentation ohne Personenbezug; standardmäßig publizierbar.
SozialesTextdokumenteAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC0 / Public DomainXMLJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- DDI-Codierung Befragungsinstrumente werden im DDI-Lifecycle-Standard ausgezeichnet und in Forschungsdatenzentren hinterlegt.
- Versionierung Jede Welle erhält eine eindeutige Version; Änderungen werden im Änderungsprotokoll festgehalten.
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Befragungsinstrument-Dokumentation für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Anomalieerkennung und Qualitätskontrolle Automatisierte Erkennung von Ausreißern, Fehlmessungen und Datenanomalien in den Daten zu Befragungsinstrument-Dokumentation.
- Langzeitarchivierung nach OAIS Dauerhafter Erhalt der Messdaten aus Befragungsinstrument-Dokumentation nach dem OAIS-Referenzmodell in einem zertifizierten digitalen Langzeitarchiv.
Gewichtungsfaktoren Panel
Designgewichte, Kalibrierungsgewichte und Längsschnittgewichte für Panelstudien; ermöglicht repräsentative Hochrechnungen.
Nach Aufbereitung publizierbar — Gewichte enthalten keine Personendaten, aber der Erhebungsdesign-Kontext muss mitgeliefert werden.
SozialesPersonenbezogene DatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Raking/Kalibrierung Ränder der Gewichtsverteilung werden an amtliche Mikrozensus-Randverteilungen angepasst.
- Qualitätsprüfung Effektiver Stichprobenumfang (DEFF) wird berechnet und im Methodenbericht dokumentiert.
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Gewichtungsfaktoren Panel für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Open-Access-Dissemination Veröffentlichung der Ergebnisse aus Gewichtungsfaktoren Panel über Open-Access-Repositorien und wissenschaftliche Fachzeitschriften.
- FAIR-Daten-Zertifizierung Überprüfung und Zertifizierung der Findability, Accessibility, Interoperability und Reusability der Daten aus Gewichtungsfaktoren Panel nach FAIR-Prinzipien.
Sozioökonomisches Längsschnitt-Panel
Wiederholte Befragungsdaten von Privathaushalten über mehrere Jahre zur Untersuchung sozialer und ökonomischer Veränderungsprozesse. Enthält Angaben zu Einkommen, Bildung, Erwerbsstatus und Lebenszufriedenheit.
Nach Aufbereitung publizierbar — Personenbezogene Rohdaten erfordern Anonymisierung und Scientific-Use-File-Aufbereitung vor Veröffentlichung.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Anonymisierung Entfernung direkter und indirekter Identifikationsmerkmale für Scientific-Use-File-Erstellung.
- Gewichtungsverfahren Kalibrierung der Stichprobengewichte zur Korrektur von Ausfällen und zur Repräsentativität.
- Imputationsverfahren Multiple Imputation fehlender Werte zur Reduktion von Verzerrungen durch Item-Non-Response.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Sozioökonomisches Längsschnitt-Panel.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Sozioökonomisches Längsschnitt-Panel nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Survey-Fragebogen und Codebuch
Standardisierte Erhebungsinstrumente sozialwissenschaftlicher Panelstudien einschließlich Frageformulierungen, Antwortskalen, Filterführungen und Codebüchern zur Variablendokumentation.
Sofort publizierbar — Methodendokumentationen ohne Personenbezug können unmittelbar als Open Data bereitgestellt werden.
Wissenschaft/TechnikTextdokumenteAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC0 / Public DomainJSONXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Dokumentation Systematische Aufbereitung aller Fragemodule nach DDI-Metadatenstandard für Nachnutzung.
- Versionskontrolle Nachverfolgung von Änderungen zwischen Erhebungswellen zur Sicherstellung der Längsschnittvergleichbarkeit.
- Übersetzungsmanagement Koordination der Fragebogenübersetzungen und kognitive Pretests für migrantische Teilgruppen.
- Anomalieerkennung und Qualitätskontrolle Automatisierte Erkennung von Ausreißern, Fehlmessungen und Datenanomalien in den Daten zu Survey-Fragebogen und Codebuch.
- Langzeitarchivierung nach OAIS Dauerhafter Erhalt der Messdaten aus Survey-Fragebogen und Codebuch nach dem OAIS-Referenzmodell in einem zertifizierten digitalen Langzeitarchiv.
Panel-Ausfallanalyse und Refreshment-Stichproben
Methoden- und Ergebnisdaten zur Analyse von Panelmortalität, selektivem Ausfall und Integration von Auffrischungsstichproben zur Erhaltung der Repräsentativität über Erhebungswellen.
Sofort publizierbar — Methodische Analysedaten ohne Personenbezug sind direkt für die wissenschaftliche Gemeinschaft offen zugänglich.
Wissenschaft/TechnikMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Ausfallmodellierung Logistische Regressionsmodelle zur Identifikation von Merkmalen, die den selektiven Ausfall von Panelteilnehmenden erklären.
- Sensitivitätsanalyse Überprüfung der Robustheit zentraler Befunde gegenüber verschiedenen Annahmen über den Ausfall-Mechanismus.
- Stichprobenintegration Statistische Verfahren zur Harmonisierung von Originalstichprobe und Refreshment-Kohorten für Längsschnittanalysen.
- Anomalieerkennung und Qualitätskontrolle Automatisierte Erkennung von Ausreißern, Fehlmessungen und Datenanomalien in den Daten zu Panel-Ausfallanalyse und Refreshment-Stichproben.
- Wirkungsevaluation Standardisierte Wirkungsmessung der auf Panel-Ausfallanalyse und Refreshment-Stichproben basierenden Programme und Maßnahmen nach SROI-Methodik.
Einkommensungleichheit Mikrodatensatz
Haushaltseinkommen und Vermögensverteilung aus sozioökonomischen Surveydaten zur Messung von Ungleichheit.
Nach Aufbereitung publizierbar — Einkommensdaten auf Haushaltsebene benötigen Anonymisierung.
WirtschaftFinanzdatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Imputierung Multiple Imputation fehlender Einkommenswerte nach MICE-Verfahren.
- Gini-Berechnung Berechnung des Gini-Koeffizienten und weiterer Ungleichheitsmaße.
- Deflationierung Preisbereinigung mit VPI-Basisjahr für Zeitreihenvergleiche.
- Geheimhaltungsprüfung Prüfung auf statistische Geheimhaltungserfordernisse nach §16 BStatG.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Einkommensungleichheit Mikrodatensatz nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Migrationshintergrund Surveydaten
Befragungsdaten zu Integrationsverläufen, Sprachkompetenz und sozialer Teilhabe von Zugewanderten.
Nach Aufbereitung publizierbar — Ethnische Zugehörigkeit ist sensitives Merkmal und erfordert Anonymisierung.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Mehrsprachige Erhebung Fragebogenübersetzung und kognitive Pretests in Herkunftssprachen.
- Stichprobenziehung Ziehung aus Ausländerzentralregister und Einwohnermelderegistern.
- Anonymisierung Löschung sensitiver Herkunftsmerkmale für Public-Use-File.
- Archivierung Datenhinterlegung bei GESIS Datenarchiv für Sekundäranalysen.
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Migrationshintergrund Surveydaten in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Armutsrisikomessung Indikatorenset
Einkommensarmut, materielle Entbehrung und soziale Ausgrenzung nach EU-SILC-Methodik.
Sofort publizierbar — Aggregierte Armutsquoten sind öffentliche Sozialstatistik.
SozialesFinanzdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC0 / Public DomainCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Schwellenwertberechnung Berechnung der 60%-Median-Armutsgrenze nach Eurostat-Methodik.
- Deprivationsindex Konstruktion materieller Entbehrungsindikatoren aus Itemlisten.
- Regionaldisaggregierung NUTS-2-Aufschlüsselung für regionale Armutsvergleiche.
- Zeitreihenaufbereitung Kompatible Zeitreihe ab 2005 mit Strukturbruchmarkierungen.
- Langzeitarchivierung nach OAIS Dauerhafter Erhalt der Messdaten aus Armutsrisikomessung Indikatorenset nach dem OAIS-Referenzmodell in einem zertifizierten digitalen Langzeitarchiv.
Längsschnitt-Paneldaten
Wiederholt befragte Haushalts- und Personenpaneldaten (z. B. SOEP-ähnlich).
Nach Aufbereitung publizierbar — Wiederholt befragte Haushalte sind über die Kombination aus Region, Haushaltsgröße und Verlauf leicht wiederzuerkennen. Zu veröffentlichen sind anonymisierte Nutzungsdateien mit vergröberten Regionalangaben und gekappten Extremwerten.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenDatenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Längsschnitt-Paneldaten im wissenschaftlichen Erhebungs- bzw. Forschungsprozess.
- Aufbereitung Strukturierung, Kodierung und Qualitätsaufbereitung der Daten zu Längsschnitt-Paneldaten.
- Qualitätssicherung Validierung, Peer-Review und Konsistenzprüfung der Längsschnitt-Paneldaten.
- Archivierung und Bereitstellung Langzeitarchivierung und FAIR-konforme Bereitstellung der Längsschnitt-Paneldaten über Repositorien.
- Analyse und Auswertung Wissenschaftliche Auswertung und Sekundäranalyse auf Basis der Längsschnitt-Paneldaten.
Wahl- und Einstellungsforschung
Repräsentative Befragungsdaten zu politischen Einstellungen.
Nach Aufbereitung publizierbar — Politische Einstellungen sind besonders geschützt, und die Kombination aus Wahlkreis, Alter und Beruf grenzt schnell wenige Befragte ein. Zu veröffentlichen sind Auswertungen ab fünfzig Fällen je Zelle.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenDatenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Wahl- und Einstellungsforschung im wissenschaftlichen Erhebungs- bzw. Forschungsprozess.
- Aufbereitung Strukturierung, Kodierung und Qualitätsaufbereitung der Daten zu Wahl- und Einstellungsforschung.
- Qualitätssicherung Validierung, Peer-Review und Konsistenzprüfung der Wahl- und Einstellungsforschung.
- Archivierung und Bereitstellung Langzeitarchivierung und FAIR-konforme Bereitstellung der Wahl- und Einstellungsforschung über Repositorien.
- Analyse und Auswertung Wissenschaftliche Auswertung und Sekundäranalyse auf Basis der Wahl- und Einstellungsforschung.
Umfragemethodenforschung
Daten aus Experimenten zur Verbesserung von Erhebungsmethoden.
Nach Aufbereitung publizierbar — Methodenexperimente enthalten Antwortverhalten, Bearbeitungszeiten und Abbruchmuster einzelner Befragter. Zu veröffentlichen sind Experimentaldesign, Instrumente und Effektschätzer, nicht die Antwortprotokolle der Teilnehmenden.
Wissenschaft/TechnikMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Umfragemethodenforschung im wissenschaftlichen Erhebungs- bzw. Forschungsprozess.
- Aufbereitung Strukturierung, Kodierung und Qualitätsaufbereitung der Daten zu Umfragemethodenforschung.
- Qualitätssicherung Validierung, Peer-Review und Konsistenzprüfung der Umfragemethodenforschung.
- Archivierung und Bereitstellung Langzeitarchivierung und FAIR-konforme Bereitstellung der Umfragemethodenforschung über Repositorien.
- Analyse und Auswertung Wissenschaftliche Auswertung und Sekundäranalyse auf Basis der Umfragemethodenforschung.
Zeitverwendungsdaten
Erhebungen zur Zeitverwendung von Personen und Haushalten.
Nach Aufbereitung publizierbar — Ein Zeittagebuch protokolliert einen Tagesablauf minutengenau — praktisch ein Bewegungs- und Verhaltensprofil. Zu veröffentlichen sind Zeitbudgets je Bevölkerungsgruppe, ohne Tagesverläufe einzelner Personen.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenDatenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Zeitverwendungsdaten im wissenschaftlichen Erhebungs- bzw. Forschungsprozess.
- Aufbereitung Strukturierung, Kodierung und Qualitätsaufbereitung der Daten zu Zeitverwendungsdaten.
- Qualitätssicherung Validierung, Peer-Review und Konsistenzprüfung der Zeitverwendungsdaten.
- Archivierung und Bereitstellung Langzeitarchivierung und FAIR-konforme Bereitstellung der Zeitverwendungsdaten über Repositorien.
- Analyse und Auswertung Wissenschaftliche Auswertung und Sekundäranalyse auf Basis der Zeitverwendungsdaten.
Sozioökonomische Ungleichheitsforschung
Einkommens- und Vermögensdaten
Mikrodaten zu Einkommensverteilung, Vermögensbilanz, Altersvorsorge aus Steuerdaten und Befragungen.
Nur Metadaten publizierbar — Einkommens- und Vermögensmikrodaten stark datenschutzrelevant.
FinanzenPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenProprietär / RestriktivCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Quantilsregression Analyse der Einkommensverteilung an verschiedenen Stellen der Verteilung
- Dekomposition Oaxaca-Blinder-Dekomposition von Ungleichheitslücken
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Einkommens- und Vermögensdaten gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Einkommens- und Vermögensdaten.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Einkommens- und Vermögensdaten nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Bildungsungleichheit und Chancenmobilität
Intergenerationale Bildungsmobilität, Bildungsrenditen, soziale Herkunftseffekte aus Längsschnittdaten.
Nach Aufbereitung publizierbar — Bildungsverlaufsdaten nach Anonymisierung für Forschung zugänglich.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Sequenzanalyse Optimal-Matching-Analyse von Bildungs- und Berufsverläufen
- Kausalidentifikation Instrumentalvariablen- und Regression-Discontinuity-Designs
- Bildungsberichterstattung Einbettung der Bildungsdaten zu Bildungsungleichheit und Chancenmobilität in den Nationalen Bildungsbericht und Länderberichte.
- Kompetenz- und Outcome-Messung Evaluierung von Bildungsergebnissen und Kompetenzzuwachs anhand der Daten zu Bildungsungleichheit und Chancenmobilität.
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Bildungsungleichheit und Chancenmobilität in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Arbeitsmarkt-Mikrodaten
Erwerbsbiographien, Lohnstrukturdaten, Betriebsübergänge aus Sozialversicherungsregistern und Linked-Employer-Employee-Daten.
Nur Metadaten publizierbar — Arbeitsmarktmikrodaten nur auf Antrag im FDZ der BA zugänglich.
FinanzenPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenProprietär / RestriktivCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Event-History-Analyse Überlebensanalyse von Beschäftigungsepisoden
- Differenz-in-Differenzen Kausale Effektschätzung von Politikreformen auf Arbeitsmarktoutcomes
- Digitale Weiterverarbeitung Bereitstellung der Daten zu Arbeitsmarkt-Mikrodaten als maschinenlesbare Schnittstelle für digitale Anwendungen.
- Georeferenzierung und Kartierung Räumliche Aufbereitung und GIS-gestützte Visualisierung der Daten zu Arbeitsmarkt-Mikrodaten für kartografische Auswertungen und Standortanalysen.
- Open-Data-Publikation auf GovData Bereitstellung der Geodaten zu Arbeitsmarkt-Mikrodaten als offener Datensatz auf dem nationalen Datenportal GovData.de nach DCAT-AP.de-Standard.
Armuts- und Reichtumsmessung
Multidimensionale Armutsmaße, Deprivationsindikatoren, Reichtumskonzentration nach OECD-Standards.
Nach Aufbereitung publizierbar — Aggregierte Armutsstatistiken offen; Mikrodaten nach Anonymisierung.
FinanzenPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Mehrdimensionale Indizes Foster-Greer-Thorbecke-Maße und Alkire-Foster-Multidimensional-Poverty-Index
- Ländervergleich Harmonisierung nach EU-SILC und LIS-Standards
- Sozialplanung und Ressourcensteuerung Auswertung der Sozialdaten zu Armuts- und Reichtumsmessung zur bedarfsgerechten Steuerung sozialer Hilfeleistungen.
- Anomalieerkennung und Qualitätskontrolle Automatisierte Erkennung von Ausreißern, Fehlmessungen und Datenanomalien in den Daten zu Armuts- und Reichtumsmessung.
- Langzeitarchivierung nach OAIS Dauerhafter Erhalt der Messdaten aus Armuts- und Reichtumsmessung nach dem OAIS-Referenzmodell in einem zertifizierten digitalen Langzeitarchiv.
Räumliche Segregation und Stadtforschung
Wohnungssegregation nach Einkommens-, Bildungs- und Herkunftsgruppen auf kleinräumiger Ebene.
Nach Aufbereitung publizierbar — Kleinräumige Segregationsdaten nach Zusammenfassung und Anonymisierung.
FinanzenMessungen / SensordatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)CC BY 4.0GeoJSONCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Segregationsindizes Dissimilaritätsindex, Isolationsindex, Evenness-Maße
- Geodatenanalyse GIS-basierte Kartierung von Segregationsmustern
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Räumliche Segregation und Stadtforschung für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Kompetenz- und Outcome-Messung Evaluierung von Bildungsergebnissen und Kompetenzzuwachs anhand der Daten zu Räumliche Segregation und Stadtforschung.
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Räumliche Segregation und Stadtforschung in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Einkommensungleichheit Zeitreihe
Gini-Koeffizienten und Einkommensquintile für Deutschland seit 1990.
Sofort publizierbar — Gini-Koeffizient und Einkommensquintile sind Verteilungsmaße über die gesamte Bevölkerung. Sie entstehen aus Stichproben und beschreiben eine Gesellschaft; ein einzelnes Einkommen ist aus ihnen nicht ableitbar.
SozialesFinanzdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC0 / Public DomainCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Berechnung Gini-Berechnung auf Basis von EVS und SOEP
- Validierung und Plausibilitätsprüfung Überprüfung der berechneten Kennzahlen zu Einkommensungleichheit Zeitreihe auf Plausibilität durch Vergleich mit Referenzdaten und Vorjahreswerten.
- Zeitreihenanalyse und Prognose Auswertung von Zeitreihenverläufen zu Einkommensungleichheit Zeitreihe zur Erkennung von Trends und Erstellung von Kurzfristprognosen.
- Interoperabilitäts- und Schnittstellentesting Technische Überprüfung von Datenschnittstellen und Kompatibilität mit bestehenden IT-Systemen für Einkommensungleichheit Zeitreihe.
- Automatisierte Datenqualitätsprüfung Kontinuierliche Validierung der Datenqualität in Einkommensungleichheit Zeitreihe durch regelbasierte Prüfroutinen und Anomalieerkennung im CI/CD-Prozess.
Bildungsungleichheit Indikatoren
Bildungschancen nach sozialer Herkunft, Migrationshintergrund und Region.
Sofort publizierbar — Bildungschancen werden als Anteilswerte über soziale Gruppen und Regionen ausgewiesen; einzelne Bildungsverläufe sind daraus nicht ableitbar. Die Public-Domain-Lizenz erlaubt die uneingeschränkte Weiterverwendung.
BildungPersonenbezogene DatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC0 / Public DomainCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Aggregierung Auswertung von PISA, IGLU und nationalen Bildungsberichten
- Veröffentlichung und Berichterstattung Aufbereitung der aggregierten Daten zu Bildungsungleichheit Indikatoren für periodische Berichte und öffentliche Datenkataloge.
- Statistische Qualitätssicherung Plausibilitätsprüfung der Statistiken zu Bildungsungleichheit Indikatoren auf Ausreißer, Revisionsbedarf und methodische Konsistenz.
- Kompetenz- und Outcome-Messung Evaluierung von Bildungsergebnissen und Kompetenzzuwachs anhand der Daten zu Bildungsungleichheit Indikatoren.
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Bildungsungleichheit Indikatoren in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Vermögens-Gini-Koeffizient Zeitreihe
Langzeitreihe des Gini-Koeffizienten für Vermögensverteilung in Deutschland: Gesamtvermögen, Nettovermögen, Immobilienvermögen, Finanzanlagen getrennt ausgewiesen. Basis für internationale Vergleiche und verteilungspolitische Debatten.
Sofort publizierbar — Aggregierte Verteilungsmaße ohne Personenbezug können vollständig veröffentlicht werden.
SozialesFinanzdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Verteilungsforschung Berechnung von Ungleichheitsmaßen aus Haushaltsbefragungen (SOEP, EVS) und Verwaltungsdaten.
- Zeitreihenanalyse Längsschnittanalyse von Vermögensungleichheit über Konjunkturzyklen und Politikreformen.
- Zeitreihenanalyse und Prognose Auswertung von Zeitreihenverläufen zu Vermögens-Gini-Koeffizient Zeitreihe zur Erkennung von Trends und Erstellung von Kurzfristprognosen.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Vermögens-Gini-Koeffizient Zeitreihe.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Vermögens-Gini-Koeffizient Zeitreihe nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Intergenerationelle Mobilitäts-Matrizen
Datensätze zur sozialen Mobilität zwischen Generationen: Bildungs-, Einkommens- und Berufsstatusübertragung von Eltern auf Kinder, Mobilitätsquoten, Persistenzkoeffizienten. Aus Verknüpfung von Steuer- und Sozialversicherungsdaten mit Befragungen.
Nach Aufbereitung publizierbar — Aggregierte Mobilitätsmatrizen können nach Anonymisierung veröffentlicht werden; Individualverknüpfungen nur als Scientific Use File.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenDatenlizenz DeutschlandCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Mobilitätsforschung Schätzung intergenerationeller Übergänge aus verknüpften Verwaltungs- und Befragungsdaten.
- Chancengleichheitsanalyse Untersuchung struktureller Barrieren für sozialen Aufstieg in verschiedenen Bevölkerungsgruppen.
- Mobilitätsplanung Nutzung der Verkehrsdaten zu Intergenerationelle Mobilitäts-Matrizen für Infrastrukturplanung und Mobilitätskonzepte.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Intergenerationelle Mobilitäts-Matrizen.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Intergenerationelle Mobilitäts-Matrizen nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Vermögensverteilungsdaten (HFCS / SOEP-Reichenstudie)
Haushaltsebene-Vermögensdaten aus dem Household Finance and Consumption Survey (HFCS) der EZB und der SOEP-Reichenstudie des DIW, die speziell das oberste Vermögensdezil in Deutschland erfasst. Enthält Brutto- und Nettovermögen, Schulden, Immobilienbesitz, Finanzvermögen und Unternehmensanteile differenziert nach Haushaltstyp. Ermöglicht Berechnung von Konzentrationsmaßen (Top-1%-Anteil, Gini-Vermögen) im europäischen Vergleich.
Nach Aufbereitung publizierbar — Vermögensdaten auf Haushaltsebene sind datenschutzrechtlich sensibel; Scientific-Use-Files werden nach Anonymisierung und Nutzungsvereinbarung mit DIW/EZB bereitgestellt.
FinanzenFinanzdatenIndividuell / MikrodatenProprietär / RestriktivCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Multiple Imputation Behandlung fehlender Vermögenswerte durch multiple Imputation (5 Imputate) nach dem Verfahren von Rubin zur Reduktion von Selektionsverzerrungen bei Spitzenvermögen.
- Pareto-Extrapolation Schätzung des Reichtumsendes der Vermögensverteilung durch Pareto-Fit, da Panel-Surveys Spitzenvermögen systematisch unterschätzen.
- Wissenschaftliche Nachnutzung Bereitstellung der Daten zu Vermögensverteilungsdaten (HFCS / SOEP-Reichenstudie) für wissenschaftliche Sekundäranalysen über Forschungsdatenzentren.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Vermögensverteilungsdaten (HFCS / SOEP-Reichenstudie).
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Vermögensverteilungsdaten (HFCS / SOEP-Reichenstudie) nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Gini-Koeffizient-Zeitreihen nach Einkommensquelle
Jährliche Gini-Koeffizienten für Deutschland differenziert nach Einkommensquelle (Markteinkommen, verfügbares Einkommen, Äquivalenzeinkommen) sowie Haushaltstyp und Altersgruppe auf Basis von SOEP, EU-SILC und Steuerstatistik. Zeitreihe reicht bis 1984 und erlaubt Analyse der Umverteilungswirkung staatlicher Transfers. Daten werden vom DIW und Sachverständigenrat jährlich aktualisiert und publiziert.
Sofort publizierbar — Aggregierte Ungleichheitsindikatoren auf Gruppenebene enthalten keinen Personenbezug und werden als offene Forschungsdaten und in Statistikberichten frei publiziert.
FinanzenFinanzdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Dekomposition Zerlegung des Gini-Koeffizienten nach Einkommensquellen (Shorrocks-Dekomposition) zur Identifikation der treibenden Ungleichheitsfaktoren.
- Bootstrapping Berechnung von Konfidenzintervallen für Gini-Schätzer durch Bootstrap-Resampling zur Quantifizierung der Stichprobenunsicherheit.
- Zeitreihenanalyse und Prognose Auswertung von Zeitreihenverläufen zu Gini-Koeffizient-Zeitreihen nach Einkommensquelle zur Erkennung von Trends und Erstellung von Kurzfristprognosen.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Gini-Koeffizient-Zeitreihen nach Einkommensquelle.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Gini-Koeffizient-Zeitreihen nach Einkommensquelle nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Soziale-Mobilität-Indizes (Intergenerationale Einkommenselastizität)
Schätzungen der intergenerationalen Einkommenselastizität (IGE) und Rang-Rang-Korrelation zwischen Eltern- und Kindereinkommen für Deutschland auf Basis von SOEP-Mehrgenerationendaten und administrativen Rentenversicherungsdaten. Differenziert nach Bundesland, Geburtskohorte (1960–1990) und Bildungsweg. Daten erlauben internationale Vergleiche im Rahmen des Equality of Opportunity Project.
Sofort publizierbar — Aggregierte Mobilitätskennziffern auf Regionen- und Kohortenebene enthalten keinen Personenbezug und werden in peer-reviewten Publikationen mit Replikationsdaten veröffentlicht.
SozialesFinanzdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Two-Sample-IV-Schätzung Instrumentalvariablen-Schätzung der IGE unter Verwendung von Zweistichproben-Ansätzen (TSTSLS) zur Korrektur von Messfehlern im Elterneinkommen.
- Transitionsmatrix-Analyse Erstellung von Einkommensquintil-Transitionsmatrizen zwischen Eltern- und Kindergeneration zur Quantifizierung der Aufwärtsmobilität nach sozialer Herkunft.
- Mobilitätsplanung Nutzung der Verkehrsdaten zu Soziale-Mobilität-Indizes (Intergenerationale Einkommenselastizität) für Infrastrukturplanung und Mobilitätskonzepte.
- Kompetenz- und Outcome-Messung Evaluierung von Bildungsergebnissen und Kompetenzzuwachs anhand der Daten zu Soziale-Mobilität-Indizes (Intergenerationale Einkommenselastizität).
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Soziale-Mobilität-Indizes (Intergenerationale Einkommenselastizität) in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Wohnkostenbelastungsquoten nach Einkommensgruppe
Analyse der Wohnkostenbelastung (Miet- und Energiekosten in Relation zum Haushaltsnettoeinkommen) differenziert nach Einkommensquintilen, Haushaltsgröße und Regionstyp. Basiert auf EVS-, SOEP- und EU-SILC-Daten. Indikator für Wohnarmut und Verdrängungs-risiken.
Sofort publizierbar — Aggregierte Statistiken aus Stichprobendaten ohne Einzelfallbezug, Kernindikator für EU-Armutsmonitoring.
SozialesFinanzdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Quantilregression Schätzung der Wohnkostenbelastung an verschiedenen Punkten der Einkommensverteilung zur Erfassung heterogener Effekte.
- Dekompositionsanalyse Zerlegung von Veränderungen der Belastungsquoten in Preis-, Einkommens- und Struktureffekte nach Oaxaca-Blinder.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Wohnkostenbelastungsquoten nach Einkommensgruppe gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Wohnkostenbelastungsquoten nach Einkommensgruppe.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Wohnkostenbelastungsquoten nach Einkommensgruppe nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Intergenerationelle Einkommens- und Bildungsmobilität
Längsschnittdaten zur Weitergabe von sozioökonomischen Positionen zwischen Eltern- und Kindergeneration: Einkommenselastizitäten, Rangkorrelationen und Bildungstransitionstabellen. Verknüpft administrative Steuerdaten mit Befragungsdaten (SOEP-linked). Internationaler Vergleich über OECD-Datengrundlage.
Nach Aufbereitung publizierbar — Verknüpfte administrative Mikrodaten erfordern Anonymisierung; aggregierte Mobilitätskennzahlen ohne Personenbezug publizierbar.
SozialesMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- IGE-Schätzung Berechnung intergenerationeller Einkommenselastizität mittels Two-Sample-Two-Stage-Least-Squares aus verknüpften Datenquellen.
- Bildungsübergangsmatrix Konstruktion mehrdimensionaler Übergangswahrscheinlichkeiten zwischen Bildungsabschlüssen über Generationen.
- Bildungsberichterstattung Einbettung der Bildungsdaten zu Intergenerationelle Einkommens- und Bildungsmobilität in den Nationalen Bildungsbericht und Länderberichte.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Intergenerationelle Einkommens- und Bildungsmobilität.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Intergenerationelle Einkommens- und Bildungsmobilität nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Reichtumsschwellen und Vermögenskonzentration
Empirische Bestimmung von Reichtumsschwellen (200%-Median-Äquivalenzeinkommen) und Gini-Koeffizienten für Vermögensverteilung auf Basis von PHF- und HFCS-Daten der EZB. Enthält Top-1%-Anteile am Gesamtvermögen und Zeitreihen seit 2002. Grundlage für Vermögenspolitik-Debatten.
Sofort publizierbar — Aggregierte Verteilungsstatistiken ohne Einzelfallbezug; EZB-HFCS-Daten für Forschung standardmäßig verfügbar.
FinanzenFinanzdatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Pareto-Imputation Schätzung von Topvermögen oberhalb des Befragungslimits durch Pareto-Verteilungsanpassung und Verknüpfung mit Reichenlisten.
- Decomposition nach Einkommensquellen Zerlegung des Gini-Koeffizienten nach Einkommensarten (Arbeit, Kapital, Transfer) zur Ursachenanalyse.
- Archivierung und Langzeitverfügbarkeit Langfristige Archivierung der Daten zu Reichtumsschwellen und Vermögenskonzentration gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und Zugänglichmachung für die Nachwelt.
- Interoperabilitäts- und Schnittstellentesting Technische Überprüfung von Datenschnittstellen und Kompatibilität mit bestehenden IT-Systemen für Reichtumsschwellen und Vermögenskonzentration.
- Automatisierte Datenqualitätsprüfung Kontinuierliche Validierung der Datenqualität in Reichtumsschwellen und Vermögenskonzentration durch regelbasierte Prüfroutinen und Anomalieerkennung im CI/CD-Prozess.
Intergenerationelle Einkommensmobilität nach Chetty-Methodik für Deutschland
DIW und ZEW replizieren für Deutschland die Chetty-Methodik zur Messung intergenerationeller Einkommensmobilität auf Basis von Steuerdaten und Sozialversicherungshistorien. Rangskorrelationen Eltern-Kind-Einkommenspaare zeigen regionale Mobilitätsunterschiede.
Nur Metadaten publizierbar — Steuerdaten und verknüpfte Sozialversicherungshistorien sind hochsensibel; nur aggregierte Mobilitätsindikatoren nach Region publizierbar.
SozialesPersonenbezogene DatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Proprietär / RestriktivCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datensatzverknüpfung Steuerdaten des Statistischen Bundesamts werden über anonymisierte Identifikatoren mit IAB-Rentenversicherungsdaten verknüpft.
- Rang-Rank-Regression Rank-Rank-Regressionen schätzen Mobilitätskoeffizienten je Geburtsregion nach der Chetty et al.-Methodik.
- Bildungsberichterstattung Einbettung der Bildungsdaten zu Intergenerationelle Einkommensmobilität nach Chetty-Methodik für Deutschland in den Nationalen Bildungsbericht und Länderberichte.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Intergenerationelle Einkommensmobilität nach Chetty-Methodik für Deutschland.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Intergenerationelle Einkommensmobilität nach Chetty-Methodik für Deutschland nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Nettovermögen nach Haushaltstyp: PHF-Panelergebnisse
Die Bundesbank führt das Panel on Household Finances (PHF) durch, das Nettovermögen nach Haushaltstyp, Alter und Bildung misst. Diese Mikrodaten erfassen Immobilien, Finanzanlagen und Verbindlichkeiten. Ergebnisse fließen in HFCS-Eurozone-Vergleiche der EZB ein.
Nur Metadaten publizierbar — PHF-Mikrodaten mit Vermögensdetails sind hochsensibel; Bundesbank stellt nur Scientific-Use-Files unter Restriktionen bereit.
FinanzenPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenProprietär / RestriktivCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- PHF-Erhebung Bundesbank erhebt alle 3-4 Jahre Haushaltsvermögen in face-to-face Interviews mit über 5000 Haushalten.
- Multiple Imputation Fehlende Werte bei Vermögensangaben werden mit multiplen Imputationsverfahren (MICE) geschätzt.
- Finanzkontrolle und Prüfung Überprüfung der Finanzdaten zu Nettovermögen nach Haushaltstyp: PHF-Panelergebnisse durch Rechnungsprüfung und interne Revision auf Korrektheit.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Nettovermögen nach Haushaltstyp: PHF-Panelergebnisse.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Nettovermögen nach Haushaltstyp: PHF-Panelergebnisse nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Soziale Aufstiegsmobilität und Bildungsrenditen im Längsschnitt
NEPS und SOEP ermöglichen Analysen sozialer Aufstiegsmobilität über Bildungsbiographien. BMBF und SOFI Göttingen berechnen Bildungsrenditen nach Abschlusstyp und Herkunftsklasse. Diese Längsschnittanalysen informieren Bildungsinvestitionen und Gleichstellungsstrategien.
Nach Aufbereitung publizierbar — NEPS-Längsschnittdaten sind über FDZ zugänglich; aggregierte Mobilitätskennzahlen nach Kohorte publizierbar.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- NEPS-Datenzugang Forscher nutzen NEPS Scientific Use Files über FDZ NEPS an der Uni Bamberg für Bildungsmobilitätsanalysen.
- Bildungsrenditeberechnung Mincer-Einkommensgleichungen schätzen Renditen nach Bildungsabschluss kontrolliert für Herkunftsklasse.
- Bildungsberichterstattung Einbettung der Bildungsdaten zu Soziale Aufstiegsmobilität und Bildungsrenditen im Längsschnitt in den Nationalen Bildungsbericht und Länderberichte.
- Kompetenz- und Outcome-Messung Evaluierung von Bildungsergebnissen und Kompetenzzuwachs anhand der Daten zu Soziale Aufstiegsmobilität und Bildungsrenditen im Längsschnitt.
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Soziale Aufstiegsmobilität und Bildungsrenditen im Längsschnitt in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Einkommensverteilungsdaten
Mikrodaten und aggregierte Maßzahlen zur Einkommensverteilung (Gini, Dezilquoten, Armutsquoten) auf Haushalts- und Personenebene.
Nach Aufbereitung publizierbar — Einkommensmikrodaten sind personenbezogen; Scientific-Use-File nach Anonymisierung freigegeben.
FinanzenMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Äquivalenzgewichtung Haushaltseinkommen wird mittels OECD-modifizierter Äquivalenzskala auf Personenebene umgerechnet.
- Verteilungsanalyse Gini-Koeffizient, Quintilsverhältnis S80/S20 und FGT-Armutsmaße werden berechnet und veröffentlicht.
- Digitale Weiterverarbeitung Bereitstellung der Daten zu Einkommensverteilungsdaten als maschinenlesbare Schnittstelle für digitale Anwendungen.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Einkommensverteilungsdaten.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Einkommensverteilungsdaten nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Bildungsmobilitätsdaten
Daten zur intergenerationalen Bildungsmobilität; Zusammenhang zwischen Bildungsabschluss der Eltern und Kinder.
Nach Aufbereitung publizierbar — Angaben zu Bildungsbiographien erfordern Pseudonymisierung vor Veröffentlichung.
BildungPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Transitionsmatrix Übergänge zwischen Bildungsgruppen werden als Mobilitätsmatrix berechnet und mit Bootstrapping auf Signifikanz geprüft.
- Kausalanalyse Instrumentalvariablen-Schätzungen (z. B. Schulreformen als IV) isolieren kausale Effekte der elterlichen Bildung.
- Bildungsberichterstattung Einbettung der Bildungsdaten zu Bildungsmobilitätsdaten in den Nationalen Bildungsbericht und Länderberichte.
- Kompetenz- und Outcome-Messung Evaluierung von Bildungsergebnissen und Kompetenzzuwachs anhand der Daten zu Bildungsmobilitätsdaten.
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Bildungsmobilitätsdaten in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Vermögensverteilungsdaten
Daten zum Nettovermögen, Immobilienbesitz und Verschuldung auf Haushaltsebene aus Surveys (PHF, SOEP).
Nach Aufbereitung publizierbar — Extrem schiefe Vermögensverteilung erfordert Top-Coding und spezielle Anonymisierungsverfahren für Reiche.
FinanzenPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Top-Coding Extreme Vermögenswerte werden gekappt und durch Mittelwerte der Kappungsgruppe ersetzt, um Identifikationsrisiken zu reduzieren.
- Multiple Imputation Vermögenswerte werden aufgrund hoher Item-Non-Response mittels Bracket-Imputation geschätzt.
- Digitale Weiterverarbeitung Bereitstellung der Daten zu Vermögensverteilungsdaten als maschinenlesbare Schnittstelle für digitale Anwendungen.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Vermögensverteilungsdaten.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Vermögensverteilungsdaten nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Einkommens- und Vermögensverteilungsdaten
Aggregierte und mikroanalytische Daten zur Verteilung von Haushaltseinkommen, Nettovermögen und Erbschaften in Deutschland. Basis für Ungleichheitsforschung und Politikberatung zur Umverteilung.
Nach Aufbereitung publizierbar — Individualdaten erfordern Anonymisierung; aggregierte Verteilungsstatistiken können direkt veröffentlicht werden.
FinanzenFinanzdatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Top-Coding Zensierung extremer Einkommens- und Vermögenswerte zur Verhinderung der Reidentifikation sehr wohlhabender Personen.
- Ungleichheitsmessung Berechnung von Gini-Koeffizienten, Percentilverhältnissen und Armutsgrenzen nach EU-SILC-Standard.
- Längsschnittverknüpfung Record-Linkage mit Steuer- und Sozialversicherungsdaten zur Validierung von Selbstauskünften zu Einkommen und Vermögen.
- Finanzkontrolle und Wirtschaftlichkeitsprüfung Revisionssichere Überprüfung der Finanzströme und Wirtschaftlichkeitsbewertung auf Basis der Daten zu Einkommens- und Vermögensverteilungsdaten.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Einkommens- und Vermögensverteilungsdaten nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Bildungsungleichheitsdaten nach sozialer Herkunft
Forschungsdaten zu schichtspezifischen Bildungschancen, Übergangsquoten und Kompetenzunterschieden. Erfasst Einfluss von Elternbildung, Migrationshintergrund und Region auf Bildungserfolg.
Nach Aufbereitung publizierbar — Individuelle Schülerdaten sind schützenswert; aggregierte Befunde können nach Anonymisierung freigegeben werden.
BildungPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Mehrebenenanalyse Statistische Modelle zur Trennung von Individual-, Schul- und Kontexteffekten auf Bildungserfolg.
- Kausalidentifikation Nutzung von natürlichen Experimenten und Instrumentalvariablen zur Schätzung kausaler Herkunftseffekte auf Bildungstrajektorien.
- Verlinkung mit Administrativdaten Matching von Surveydaten mit Schul- und Ausbildungsregistern zur Validierung und Erweiterung der Analysetiefe.
- Kompetenz- und Outcome-Messung Evaluierung von Bildungsergebnissen und Kompetenzzuwachs anhand der Daten zu Bildungsungleichheitsdaten nach sozialer Herkunft.
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Bildungsungleichheitsdaten nach sozialer Herkunft in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Soziale Mobilitätsindikatoren
Kennzahlen und Forschungsdaten zur inter- und intragenerationellen sozialen Mobilität in Deutschland. Umfasst Berufsprestigescores, Klassenmobilität und regionale Mobilitätsgefälle.
Sofort publizierbar — Aggregierte Mobilitätstabellen ohne Personenbezug können unmittelbar veröffentlicht werden.
SozialesMetadatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC0 / Public DomainCSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Mobilitätstabellenanalyse Berechnung absoluter und relativer Mobilitätsraten mit Log-linearen Modellen und Odds-Ratio-Verfahren.
- Klassifikationsschemata Operationalisierung sozialer Klassen nach EGP-, ISCO- und ISEI-Schema für internationale Vergleichbarkeit.
- Kohortenvergleich Längsschnittvergleich von Mobilitätsmustern über Geburtskohorten zur Identifikation gesellschaftlicher Öffnungs- oder Schließungsprozesse.
- Verkehrssimulation und Optimierungsmodellierung Simulation von Verkehrsszenarien und Ableitung von Optimierungspotenzialen aus den Daten zu Soziale Mobilitätsindikatoren.
- Echtzeit-Schnittstelle GTFS/NeTEx Veröffentlichung der Mobilitätsdaten aus Soziale Mobilitätsindikatoren als Echtzeit-Feed im GTFS- oder NeTEx-Format für Routenplaner-Apps.
Längsschnitt-Panelstudie Sozialstruktur
Wiederholte Befragung derselben Haushalte zu Lebenslagen, Einkommen und sozialer Teilhabe über mehrere Wellen.
Nach Aufbereitung publizierbar — Personenbezogene Mikrodaten erfordern Anonymisierung vor Weitergabe als Scientific-Use-File.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenCC BY 4.0CSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Panelpflege Tracking von Panelausfällen und Nachrekrutierung zur Stichprobenstabilisierung.
- Gewichtung Kalibrierung der Stichprobengewichte anhand amtlicher Randverteilungen.
- Anonymisierung Top-Coding und Kategorienzusammenlegung für Scientific-Use-File.
- Archivierung Langzeitarchivierung im GESIS-Datenarchiv mit DOI-Vergabe.
- Maschinelle Prüfroutinen Automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen der Finanzdaten in Längsschnitt-Panelstudie Sozialstruktur nach HGB/IPSAS-Konventionen.
Sozialstrukturelle Lagenindikatoren
Aggregierte Indikatoren zu Bildung, Beruf und sozialem Status aus repräsentativen Surveys.
Sofort publizierbar — Indikatoren zu Bildung, Beruf und Status sind über repräsentative Stichproben aggregiert; einzelne Befragte sind darin nicht unterscheidbar. CC BY erlaubt die Weiterverwendung mit Quellenangabe.
SozialesTextdokumenteAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVJSON
Verwendung in 5 Prozessen
- Indexkonstruktion Bildung zusammengesetzter Lageindizes aus Einzelindikatoren.
- Trendanalyse Zeitreihenvergleich sozialer Lagen über Surveywellen.
- Disaggregierung Aufschlüsselung nach Altersgruppen, Geschlecht und Region.
- Publikation Veröffentlichung als Open Data mit Metadatendokumentation.
- Länderübergreifendes Bildungsmonitoring Integration der Daten aus Sozialstrukturelle Lagenindikatoren in das nationale Bildungsmonitoring der KMK für bundesweite Vergleichsberichte.
Wertewandel Zeitreihenbefragung
Langfristige Surveydaten zu gesellschaftlichen Wertorientierungen, politischem Vertrauen und Normen.
Sofort publizierbar — Aggregierte Einstellungsdaten ohne sensitiven Personenbezug.
SozialesTextdokumenteAggregiert (zeitlich oder räumlich)CC BY 4.0CSVXML
Verwendung in 5 Prozessen
- Trendsicherung Identische Frageformulierung über Wellen zur Trendkompatibilität.
- Faktorenanalyse Extraktion latenter Wertedimensionen aus Itemkonfigurationen.
- Komparativer Merge Harmonisierung mit ALLBUS und European Values Study.
- Freigabe Open-Access-Veröffentlichung im GESIS-Datenportal.
- Metadaten-Standardisierung DDI Dokumentation der Erhebungsmetadaten aus Wertewandel Zeitreihenbefragung im DDI-Codebook-Standard für Wiederverwendbarkeit in Forschungsinfrastrukturen.
Armuts- und Lebenslagenforschung
Indikatoren zu Armutsrisiko und materieller Deprivation.
Sofort publizierbar — Ausgewiesen werden Quoten und Deprivationsindikatoren je Region. Alle Werte stammen aus hochgerechneten Stichproben; auf Gemeindeebene ist erst ab tausend Einwohnern auszuweisen.
SozialesFinanzdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Armuts- und Lebenslagenforschung im wissenschaftlichen Erhebungs- bzw. Forschungsprozess.
- Aufbereitung Strukturierung, Kodierung und Qualitätsaufbereitung der Daten zu Armuts- und Lebenslagenforschung.
- Qualitätssicherung Validierung, Peer-Review und Konsistenzprüfung der Armuts- und Lebenslagenforschung.
- Archivierung und Bereitstellung Langzeitarchivierung und FAIR-konforme Bereitstellung der Armuts- und Lebenslagenforschung über Repositorien.
- Analyse und Auswertung Wissenschaftliche Auswertung und Sekundäranalyse auf Basis der Armuts- und Lebenslagenforschung.
Bildungsungleichheitsforschung
Analysen zum Zusammenhang von Herkunft und Bildungserfolg.
Sofort publizierbar — Untersucht wird der Zusammenhang zwischen Herkunftsmerkmalen und Bildungserfolg als Anteilswerte je Gruppe. Die Gruppen umfassen tausende Fälle; einzelne Bildungsverläufe sind darin nicht auffindbar.
BildungPersonenbezogene DatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Bildungsungleichheitsforschung im wissenschaftlichen Erhebungs- bzw. Forschungsprozess.
- Aufbereitung Strukturierung, Kodierung und Qualitätsaufbereitung der Daten zu Bildungsungleichheitsforschung.
- Qualitätssicherung Validierung, Peer-Review und Konsistenzprüfung der Bildungsungleichheitsforschung.
- Archivierung und Bereitstellung Langzeitarchivierung und FAIR-konforme Bereitstellung der Bildungsungleichheitsforschung über Repositorien.
- Analyse und Auswertung Wissenschaftliche Auswertung und Sekundäranalyse auf Basis der Bildungsungleichheitsforschung.
Migrations- und Integrationsforschung
Daten zu Integrationsverläufen und Teilhabe.
Nach Aufbereitung publizierbar — Herkunft und Aufenthaltsstatus sind besonders geschützte Merkmale, und kleine Herkunftsgruppen sind regional schnell identifizierend. Zu veröffentlichen ist ab fünfzig Fällen je Zelle, mit gruppierten Herkunftsregionen.
SozialesPersonenbezogene DatenAggregiert (zeitlich oder räumlich)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Migrations- und Integrationsforschung im wissenschaftlichen Erhebungs- bzw. Forschungsprozess.
- Aufbereitung Strukturierung, Kodierung und Qualitätsaufbereitung der Daten zu Migrations- und Integrationsforschung.
- Qualitätssicherung Validierung, Peer-Review und Konsistenzprüfung der Migrations- und Integrationsforschung.
- Archivierung und Bereitstellung Langzeitarchivierung und FAIR-konforme Bereitstellung der Migrations- und Integrationsforschung über Repositorien.
- Analyse und Auswertung Wissenschaftliche Auswertung und Sekundäranalyse auf Basis der Migrations- und Integrationsforschung.
Arbeitsbedingungen und Erwerbsverläufe
Erhebungen zu Arbeitsqualität und Erwerbsbiografien.
Nach Aufbereitung publizierbar — Erwerbsbiografien verketten Betriebe, Zeiten und Einkommen einer Person über Jahrzehnte. Zu veröffentlichen sind anonymisierte Auswertungsdateien mit vergröberten Betriebs- und Regionalangaben.
SozialesPersonenbezogene DatenIndividuell / MikrodatenDatenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Arbeitsbedingungen und Erwerbsverläufe im wissenschaftlichen Erhebungs- bzw. Forschungsprozess.
- Aufbereitung Strukturierung, Kodierung und Qualitätsaufbereitung der Daten zu Arbeitsbedingungen und Erwerbsverläufe.
- Qualitätssicherung Validierung, Peer-Review und Konsistenzprüfung der Arbeitsbedingungen und Erwerbsverläufe.
- Archivierung und Bereitstellung Langzeitarchivierung und FAIR-konforme Bereitstellung der Arbeitsbedingungen und Erwerbsverläufe über Repositorien.
- Analyse und Auswertung Wissenschaftliche Auswertung und Sekundäranalyse auf Basis der Arbeitsbedingungen und Erwerbsverläufe.
Gesundheitliche Ungleichheit
Analysen zum sozialen Gradienten von Gesundheit und Lebenserwartung.
Sofort publizierbar — Ausgewiesen wird die Lebenserwartung nach Einkommens- oder Sozialraumgruppe. Beide Größen sind Aggregate über tausende Personen; die Sterbetafel selbst kennt keine Einzelfälle.
GesundheitFinanzdatenKleinräumig (Stadtteil / Gemeinde)Datenlizenz DeutschlandCSV
Verwendung in 5 Prozessen
- Datenerhebung Erhebung der Primärdaten zu Gesundheitliche Ungleichheit im wissenschaftlichen Erhebungs- bzw. Forschungsprozess.
- Aufbereitung Strukturierung, Kodierung und Qualitätsaufbereitung der Daten zu Gesundheitliche Ungleichheit.
- Qualitätssicherung Validierung, Peer-Review und Konsistenzprüfung der Gesundheitliche Ungleichheit.
- Archivierung und Bereitstellung Langzeitarchivierung und FAIR-konforme Bereitstellung der Gesundheitliche Ungleichheit über Repositorien.
- Analyse und Auswertung Wissenschaftliche Auswertung und Sekundäranalyse auf Basis der Gesundheitliche Ungleichheit.
Weitere Organisationstypen im Sektor Wissenschaft und Forschung
- Universität
- Forschungsinstitut
- Forschungsdatenzentrum
- Akademie der Wissenschaften
- Forschungsförderorganisation
- Wirtschafts- und Sozialforschungsinstitut
- Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW)
- Wissenschaftliche Bibliothek & Informationsinfrastruktur
- Digitale Forschungsinfrastruktur (NFDI & HPC)
- Umweltforschungsinstitut
- Rechtswissenschaftliches Institut
- Messnetz, Observatorium & Astronomie
- Medizinische Forschung & Klinische Studien
- KI-Forschungsinstitute
- Berufsbildungsforschung
- NFDI-Konsortien
- Citizen Science Plattformen
- Geowissenschaftliche Institute